Ende einer Ära: Jakob Weber verlässt die Eisbären Regensburg
Verteidiger verlässt Eisbären nach acht Jahren.
Es ist eine Nachricht, die viele Fans im Donau-Areal bewegen wird: Die Eisbären Regensburg und ihr langjähriger Verteidiger Jakob Weber gehen künftig getrennte Wege. Wie der DEL2-Club mitteilte, führten die intensiven Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung zu keiner Einigung. Damit endet eine achtjährige Ära, in der das Regensburger Eigengewächs zu einer der prägendsten Identifikationsfiguren des Standorts herangereift ist.
Vom Nachwuchstalent zum Meisterschaftshelden
Weber ist ein Paradebeispiel für die Regensburger Eishockeyschule. Nach seiner Ausbildung beim EV Regensburg und Stationen in Salzburg, Essen und Leipzig kehrte der 1,90 Meter große Linksschütze 2018 in seine Heimatstadt zurück. Seither war er fester Bestandteil der Mannschaft und feierte mit den Eisbären Meilensteine der jüngeren Clubgeschichte: den Oberliga-Titel 2022, den damit verbundenen Aufstieg sowie die sensationelle DEL2-Meisterschaft im Jahr 2024.
In der abgelaufenen Spielzeit 2025/2026 trug der 30-Jährige erneut maßgeblich dazu bei, dass die Eisbären bis in das Play-off-Halbfinale vorstießen. Nach insgesamt neun Jahren im Profikader der Domstädter wird er nun eine neue Herausforderung suchen.
Abschiedsworte an die Fans
Jakob Weber verabschiedet sich mit viel Wehmut von seinem Heimatverein und dessen Anhängern: „Ich möchte einfach allen ‘Danke‘ sagen, die mich und die Eisbären in den letzten acht, neun Jahren begleitet haben. Ich habe tolle Zeiten erleben und noch bessere Menschen kennenlernen dürfen – und das ist für mich das Allerbeste daran.“
Bezüglich seiner sportlichen Zukunft lässt sich das Urgestein noch nicht in die Karten schauen: „Mal schauen, was die Zukunft bringt…“
Dank für jahrelangen Einsatz
Geschäftsführer Peter Holmgren, der selbst noch gemeinsam mit Weber auf dem Eis stand, betont die tiefe Verbundenheit zwischen Spieler und Verein: „Mit Jakob verbinden uns viele gemeinsame Jahre mit zahlreichen schönen Momenten, großen Erfolgen, aber auch einigen schwierigen Phasen, die wir gemeinsam erlebt haben. Ich durfte selbst über viele Jahre mit ihm zusammenspielen und kenne deshalb seinen Weg und seinen Charakter sehr gut. Er hat immer alles für die Eisbären gegeben und sich über die Jahre sportlich wie persönlich weiterentwickelt. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“