Final Facts Spiel4: Immer die richtige Antwort – Krefeld ist Meister
Die spannendsten Eindrücke von Spiel 4 der Finalserie zwischen Krefeld und Kassel.
Die Krefeld Pinguine haben es geschafft: Mit dem 5:2-Erfolg in Spiel 4 sichern sie sich die DEL2-Meisterschaft und entscheiden die Finalserie mit 4:0 für sich. Auch im entscheidenden Spiel zeigt sich noch einmal, was diese Serie geprägt hat.
Wir liefern euch im Nachgang zu jedem Finalspiel ein paar Fakten und Dinge, die besonders auffällig waren:
1. Immer eine Antwort: Krefeld ist da, wenn es zählt
Krefeld hatte auch in Spiel 4 nicht durchgehend die Kontrolle – aber immer die passenden Antworten. Beim Stand von 0:2 bewahrte Felix Bick sein Team mit einem starken Save vor einem möglichen dritten Gegentor, wenig später sorgte Philip Gogulla mit einem Doppelschlag für den Ausgleich. Und zu Beginn des dritten Drittels hielt das Penalty Killing beim Stand von 2:2 dem Druck der Huskies stand.
In genau diesen Phasen zeigte sich die Qualität der Pinguine: Sie überstanden kritische Momente, blieben ruhig und schlugen anschließend selbst zu. Der schnelle Doppelschlag zum Ausgleich und die Treffer im Schlussdrittel waren die logische Folge. Ein Muster, das sich durch die gesamte Serie zog – und letztlich den Unterschied ausmachte.
2. Kassel fordert den Meister – doch der Lohn bleibt aus
Die Huskies zeigten im Entscheidungsspiel vielleicht ihre beste Leistung der Serie. Mit einer 2:0-Führung, viel Tempo und deutlich mehr Offensivideen setzte Kassel Krefeld lange unter Druck und brachte den Favoriten in schwierige Situationen.
Doch trotz dieser starken Phasen gelang es nicht, das Spiel nachhaltig zu kontrollieren. Der Vorsprung blieb knapp, weitere Treffer blieben aus – und nach dem Ausgleich kippte die Partie. Kassel investierte viel, hielt die Begegnung lange offen, konnte den entscheidenden Schritt aber nicht gehen. Unabhängig vom Ausgang der Serie unterstreichen Auftritt und Entwicklung im Finale jedoch, dass die Huskies zurecht im Endspiel standen.
3. Gogulla als Matchwinner: Hattrick zum Meistertitel
Philip Gogulla wurde zum prägenden Spieler des Abends. Mit seinem Treffer zum 1:2 leitete er die Aufholjagd ein, nur wenig später erzielte er auch den Ausgleich – und setzte schließlich mit seinem dritten Tor ins leere Netz den Schlusspunkt.
Der Hattrick im entscheidenden Spiel unterstreicht seine Rolle in diesem Finale und steht sinnbildlich für Krefelds Qualität in den entscheidenden Momenten.
Bonus-Fact: Ein Finale voller Emotionen – und großer Wertschätzung
Die Finalserie bot auch auf den Rängen einen besonderen Rahmen – geprägt von Emotionen, Leidenschaft und bemerkenswertem Respekt. Die Kasseler Fans blieben nach Spielende in der Halle, würdigten den neuen Meister mit Applaus und setzten mit einem Banner für die Pinguine ein starkes Zeichen.
Auch die Krefelder Anhänger sorgten über alle Spiele hinweg für enorme Unterstützung und feierten nach der Schlusssirene nicht nur ihr Team, sondern stimmten ebenfalls Gesänge für die Huskies an. Ein Abschluss, der zeigt, welche Bedeutung dieses Finale hatte – und der dieser Serie auch abseits des Eises gerecht wurde.