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Freiburg sichert sich die Klasse nach erneutem Overtime-Krimi
17.03.2026Bild: Achim Keller

Freiburg sichert sich die Klasse nach erneutem Overtime-Krimi

Ilestedt erlöst den EHC. Kaufbeuren muss in die zweite Playdown-Runde.

Am Ende einer nervenaufreibenden Eishockey-Nacht hat der EHC Freiburg sich den Klassenerhalt gesichert. Die „Wölfe“ bezwangen den ESV Kaufbeuren im dritten Playdown-Duell mit 2:1 nach Verlängerung. Da sie aufgrund des deutlich besseren Punkteverhältnisses nach der Hauptrunde nur drei Siege zum Gewinn der Serie benötigten, stehen die Breisgauer bereits als Sieger der Serie fest.


Ilestedt und der entscheidende Punch: Wölfe drehen die Partie


FRB

2 - 1 OT

(0:0;0:1;1:0/1:0)
Schüsse:
29:34 (13:9,9:9,3:13/4:3)


ESV
EHC Freiburg Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 D`Artagnan Joly (32:31/EQ), 1:1 Fabian Ilestedt (44:20/EQ), 2:1 Fabian Ilestedt (64:13/EQ)
Zuschauer: 2.845 Strafminuten: 12 / 8 Powerplay: 0-3 / 0-5
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Markus Schütz, Denis Menz, David Kreuzer, Plöger,Alexander

Vor 2.845 Zuschauern in der Echte Helden Arena entwickelte sich von Beginn an eine hochkonzentrierte Defensivschlacht. Das erste Drittel blieb trotz zahlreicher Strafzeiten auf beiden Seiten torlos, da sowohl die Freiburger Deckung als auch der Kaufbeurer Schlussmann keine Lücken boten.

Die Gäste aus dem Allgäu erwischten jedoch den besseren Start in den Mittelabschnitt: In der 33. Minute war es Daniel Joly, der die Joker mit 1:0 in Führung brachte und die Hoffnung auf den ersten Sieg in dieser Serie nährte. Kaufbeuren verteidigte den knappen Vorsprung mit viel Leidenschaft und schien das Spiel lange Zeit unter Kontrolle zu haben.

Freiburg gab sich jedoch nicht auf und erhöhte im Schlussdrittel den Druck. In der 45. Minute belohnten sich die Hausherren schließlich: Fabian Ilestedt erzielte den viel umjubelten Ausgleich zum 1:1. Da in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer fallen wollte, musste zum zweiten Mal in dieser Serie die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Dort war es erneut das Freiburger Team, das das glücklichere Ende für sich hatte. In der Overtime nutzten die Wölfe eine Unkonzentriertheit der Kaufbeurer Hintermannschaft eiskalt aus und erzielten den Siegtreffer zum 2:1. Erneut hieß der Torschütze Ilestedt, der nach feinem Querpass von Lynden McCallum einnetzte.

Während Freiburg nun in die Offseason geht, muss Kaufbeuren weiter zittern. Der ESVK trifft in der alles entscheidenden zweiten Playdown-Runde auf den Verlierer der Serie Weiden gegen Bad Nauheim.

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