Jörg Bayer ist neuer Geschäftsführer der Blue Devils Weiden
Franz Vodermeier übergibt Position zum 1. Juni 2026.
Die Blue Devils Weiden haben ihren neuen Geschäftsführer gefunden. Bereits im März hatte Franz Vodermeier angekündigt, sein Amt als Geschäftsführer der Blue Devils Weiden nicht weiterzuführen. Nun steht sein Nachfolger fest: Jörg Bayer wird ab dem 01. Juni 2026 die Position des Geschäftsführers übernehmen.
Der gebürtige Neustädter ist Wirtschaftsjurist und verfügt über langjährige Erfahrung als Geschäftsführer. Nach seiner Tätigkeit in einer Steuerkanzlei sowie als Geschäftsführer von Immobilien-Investmenthäusern in München und Amsterdam leitete Bayer zuletzt eine Metallbaufirma in Weiden und ist seither als freiberuflicher Berater tätig.
Jörg Bayer: „Wir sind dafür verantwortlich, dem Spieler- und Trainer-Team das Leben so einfach wie möglich zu machen, indem wir uns um alles außerhalb des Eises kümmern. Ich hoffe, die leise aber unheimlich effektive Wirkungsart meines Vorgängers übernehmen zu können und freue mich sehr darauf, Teil der Blue-Devils-Familie zu sein.“
Die Birch Group entschied sich unter mehreren Kandidaten für Bayer, da seine vielseitige unternehmerische Erfahrung und seine umfassende Fachkompetenz optimal zu den aktuellen strategischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen des Klubs passen.
Teampräsident Stephan Seeger Sr.: „Jörg Bayer hat unser volles Vertrauen. Während der Übergangsphase wurde er von Franz sowie weiteren wichtigen Mitarbeitern dabei unterstützt, sich umfassend mit seiner neuen Rolle als Geschäftsführer und den Erwartungen, die mit dieser sehr wichtigen Position verbunden sind, vertraut zu machen. Jörg ist äußerst gut organisiert und intelligent. Sein juristischer und steuerrechtlicher Hintergrund, ergänzt durch seine berufliche Erfahrung, ist beeindruckend. Ich bin überzeugt, dass sein Debüt als Geschäftsführer sowohl starke Führungsqualitäten als auch wertvolle Beiträge für die geschäftlichen Abläufe der Blue Devils Weiden mit sich bringen wird. Jörg, herzlich willkommen in unserem Team.“
In den vergangenen Wochen hat Vodermeier bereits eng mit Bayer zusammengearbeitet, um eine reibungslose und effektive Übergabe der verantwortungsvollen Position des Geschäftsführers sicherzustellen und optimale Voraussetzungen für die kommende Saison zu schaffen. Darüber hinaus hat Vodermeier großzügig angeboten, dem Klub auch nach seinem Ausscheiden weiterhin mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seinem Rat zur Seite zu stehen, um diesen wichtigen Rollenwechsel zusätzlich zu begleiten.
Franz Vodermeier: „Die vergangenen Jahre bei den Blue Devils waren von vielen besonderen Momenten und spannenden Herausforderungen geprägt. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, Partnern, Sponsoren und Wegbegleitern rund um den Klub herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und das große Vertrauen bedanken. Mit Jörg Bayer übernimmt nun ein Geschäftsführer, der viel Erfahrung mitbringt und den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen wird.“
Die Blue Devils Weiden bedanken sich ausdrücklich bei Franz Vodermeier für seinen unermüdlichen Einsatz für den Klub. Vor allem in der herausfordernden Phase nach dem Wegfall der Ziegler Group als Hauptsponsor stellte Vodermeier große Professionalität, Beharrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein unter Beweis. Mit seinem außerordentlichen Engagement trug er maßgeblich dazu bei, die Zukunft der Blue Devils zu sichern und den erfolgreichen Übergang zur Übernahme durch die Birch Group zu ermöglichen. Damit wurde zugleich eine wichtige Grundlage für die langfristige Zukunft des Eishockeystandorts Weiden geschaffen.
Teampräsident Stephan Seeger Sr.: „Franz war mein erster Ansprechpartner in Weiden. Ich habe persönlich erlebt, wie engagiert er sich während der Verhandlungen, die zur Übernahme der Blue Devils Weiden durch die Birch Group führten, für das Überleben dieser Organisation eingesetzt hat. Sein Einsatz für die Rettung des Klubs darf niemals unbeachtet bleiben. Für mich war Franz ein verlässlicher und zuverlässiger Bestandteil, den die Birch Group in einer entscheidenden Zeit übernommen hat. Auch wenn ich mir einen Spieltag ohne Franz kaum vorstellen kann, habe ich das Gefühl, dass er nicht weit entfernt sein wird. Während ich mich darauf freue, neues Personal einzubinden und unsere bestehenden Führungsstrukturen weiterzuentwickeln, werde ich Franz und alles, was er für dieses Team geleistet hat, ganz sicher vermissen. Ich wünsche ihm und seiner Familie alles Gute und danke ihnen aufrichtig für die persönlichen Opfer, die gebracht wurden, um die Zukunft des Eishockeys in der Weidener Gemeinschaft zu sichern.“