Topscorer bekennt sich zum EHC: Fabian Ilestedt bleibt ein Wolf
Breisgauer verlängern mit Punktegarant für kommende Saison.
Der EHC Freiburg setzt ein dickes Ausrufezeichen hinter seine Kaderplanung für die kommende Spielzeit: Die Wölfe konnten den Vertrag mit ihrem schwedischen Stürmer Fabian Ilestedt verlängern. Der 30-Jährige, der in der laufenden Saison zum absoluten Fixpunkt in der Offensive gereift ist, wird damit auch in der nächsten Spielzeit für die Breisgauer auf Torejagd gehen.
Ein Dauerbrenner mit Scorer-Qualitäten
Ilestedt hat sich in Freiburg längst als eine der prägenden Persönlichkeiten des Teams etabliert. Mit einer beeindruckenden durchschnittlichen Eiszeit von über 21 Minuten pro Partie führt er das mannschaftsinterne Ranking als Topscorer an. Seine Bilanz liest sich dabei wie die eines Elite-Stürmers: In 50 Hauptrundenspielen sammelte er 58 Scorerpunkte, zu denen in den nervenaufreibenden Playdowns sechs weitere Zähler in nur drei Partien hinzukamen. Damit gehört der Angreifer nicht nur beim EHC, sondern in der gesamten DEL2 zu den effektivsten Akteuren auf dem Eis.
Besonders seine Nervenstärke in kritischen Momenten blieb den Fans nachhaltig in Erinnerung. So war es Ilestedt, der mit seinem entscheidenden Treffer in der Overtime den vorzeitigen Klassenerhalt der Wölfe perfekt machte. Neben seiner Torgefahr besticht der Schwede vor allem durch seine Spielintelligenz und eine Übersicht, die ihn in entscheidenden Phasen zum Taktgeber des Freiburger Spiels macht.
Ein starkes Signal für den Standort
Die Verlängerung des schwedischen Angreifers ist für die Verantwortlichen weit mehr als nur eine Personalentscheidung. Sportdirektor Peter Salmik ordnet die Bedeutung des Verbleibs ein: „Wir freuen uns sehr, dass Fabian ein weiteres Jahr bei uns in Freiburg bleibt. Ein Spieler seiner Qualität ist für unser Team enorm wertvoll. Dass er sich trotz zahlreicher anderer Angebote für den Verbleib bei den Wölfen entschieden hat, ist ein starkes Zeichen und spricht für den eingeschlagenen Weg.“
Mit Ilestedt behält das „Wolfsrudel“ somit seinen wichtigsten Offensivmotor und schafft ein stabiles Fundament für die sportliche Ausrichtung der kommenden Saison.