Trainerkarussell in Kassel: Todd Woodcroft geht - Petteri Väkiparta übernimmt als Head Coach
Huskies und Woodcroft trennen sich einvernehmlich. Nachfolger kommt aus dem eigenen Stall.
Bei den EC Kassel Huskies werden die Weichen hinter der Bande für die Spielzeit 2026/27 neu gestellt. Nach einer detaillierten Aufarbeitung der vergangenen Saison haben sich die Schlittenhunde und der bisherige Cheftrainer Todd Woodcroft einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Die Nachfolge ist bereits geregelt: Der bisherige Assistent Petteri Väkiparta rückt auf den Posten des Head Coaches auf.
Interne Lösung mit großer Expertise
Mit Väkiparta setzen die Huskies auf Kontinuität und Fachwissen. Der Finne ist in der DEL2 ein bekanntes Gesicht und konnte seine Qualitäten bereits in der Vergangenheit als verantwortlicher Cheftrainer unter Beweis stellen.
Sportdirektor Daniel Kreutzer erläutert die Beweggründe für diesen Schritt: „Die Gespräche mit Todd waren jederzeit offen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Gemeinsam sind wir zu der Einschätzung gekommen, dass es für beide Seiten sinnvoll ist, zur kommenden Saison eine neue Ausrichtung vorzunehmen. Wir haben Todd als äußerst engagierten, detailverliebten und leidenschaftlichen Trainer erlebt, der in Kassel viel bewegt hat – sowohl sportlich als auch menschlich. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Nach dem verlorenen Finale und mit Blick auf die neue Saison steht naturgemäß ein Umbruch an. Nach den Gesprächen und der gemeinsamen Entscheidung mit Todd, haben wir uns in diesem Zuge auch auf der Trainerposition für neue Impulse entschieden. Mit Petteri Väkiparta konnten wir eine interne und zugleich sehr überzeugende Lösung finden. Er ist der richtige Mann, verfügt über große Erfahrung, kennt die Liga und genießt sowohl bei Spielern als auch im Trainerumfeld ein hohes Ansehen. Petteri identifiziert sich stark mit den Kassel Huskies und bringt die nötige Überzeugung mit, das Team gezielt weiterzuentwickeln.“
Abschied von Martinovic aus privaten Gründen
Schmerzlich ist für die Nordhessen zudem der Abgang von Torwart- und Videocoach Sinisa Martinovic. Während der Club die Kooperation liebend gerne fortgeführt hätte, zieht es „Silo“ aus rein privaten Motiven in die Schweiz, um näher bei seiner Familie zu sein. Daniel Kreutzer bedauert den Verlust: „Mit 'Silo' hätten wir sehr, sehr gerne weiter zusammengearbeitet. Auch er selbst hat sich hier besonders wohl gefühlt und hat exzellent in unser Trainerteam gepasst. Allein der Umstand, wieder nah bei seiner Familie zu sein, begründet seinen ungeplanten Abschied. Wir bedanken uns für seine tolle Arbeit und werden ihn vermissen.“
Während die Position des Cheftrainers fixiert ist, bleibt die Besetzung der Assistenztrainerrollen vorerst offen; hierzu wollen die Huskies zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Der Club verabschiedet Woodcroft und Martinovic mit großem Dank für deren Professionalität und Einsatzbereitschaft.