Verstärkung für den Angriff: Till Michel wechselt zu den Huskies
Stürmer kommt aus Crimmitschau nach Nordhessen.
Nach ersten Weichenstellungen im Defensiv- und Torhüterbereich vermelden die EC Kassel Huskies ihren ersten neuen Akteur für die Angriffsreihen: Till Michel wechselt zur kommenden Spielzeit nach Nordhessen. Der 22-jährige Stürmer stand zuletzt bei den Eispiraten Crimmitschau unter Vertrag. Für den gebürtigen Licher bedeutet der Wechsel zu den Schlittenhunden auch eine Rückkehr in sein Heimatbundesland Hessen. Er wird künftig mit der Rückennummer 21 auflaufen und besetzt eine der wichtigen U24-Positionen im Kader.
Ausbildung in Top-Nachwuchsschmieden
Michel erlernte das Eishockey-ABC im Nachwuchs der Löwen Frankfurt, ehe er in den Jugendabteilungen der Düsseldorfer EG und der Augsburger Panther reifte. Seine starken Leistungen im Juniorenbereich brachten dem Linksschützen zudem Einsätze für die deutsche U16- und U18-Nationalmannschaft ein.
Über die U20 des EV Landshut und den Oberligisten Passau Black Hawks fand der Angreifer schließlich den Weg ins Profilager. 2024 sicherten sich die Eispiraten Crimmitschau die Dienste des Talents. In Westsachsen etablierte sich Michel fest im Profikader und sammelte in den vergangenen beiden Spielzeiten die Erfahrung aus insgesamt 85 DEL2-Partien, in denen er zwei Tore und zwei Vorlagen beisteuerte.
Tiefe und Optionen für die Huskies
Kassels Sportdirektor Daniel Kreutzer sieht in dem Neuzugang eine perfekte Ergänzung für das Mannschaftsgefüge: „Till ist ein junger, hungriger Spieler, der sich seinen Platz im Profi-Eishockey bereits erarbeitet hat. Er bringt gute Voraussetzungen mit, gibt uns im U24-Bereich zusätzliche Optionen und sorgt damit auch für mehr Tiefe in unserem Kader. Wir trauen ihm zu, sich in unserem Umfeld sportlich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen.“
Der junge Stürmer brennt bereits auf sein Debüt in der Nordhessen Arena und sendet eine kurze Botschaft an die Anhänger: „Ich freue mich riesig, nun ein Teil des Teams zu sein und vor all den Fans spielen zu dürfen. Wir sehen uns!“