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Vorschau 36. Spieltag: Crimmitschau, Weiden und Co. Wollen Trendwende
17.01.2026Bild: Christine Vincon

Vorschau 36. Spieltag: Crimmitschau, Weiden und Co. Wollen Trendwende

Auch Bad Nauheim, Freiburg und Kaufbeuren suchen nach dem Erfolg

Bad Nauheim trifft auf die Düsseldorfer EG, Regensburg empfängt Schlusslicht Kaufbeuren. Im engen Mittelfeld stehen sich Bietigheim und Weiden sowie Landshut und Crimmitschau gegenüber. Am Abend will Ravensburg gegen die Lausitzer Füchse seinen Trend bestätigen, Freiburg fordert Rosenheim. Höhepunkt ist das Spiel der Woche zwischen Kassel und Tabellenführer Krefeld.

EC Bad Nauheim - Düsseldorfer EG (16:00 Uhr)
Den Auftakt des 36. Spieltags bestreiten der EC Bad Nauheim und die Düsseldorfer EG. Nauheim geht als Tabellenzwölfter (42 Punkte) in die Partie und musste sich zuletzt in einem wechselhaften Spiel knapp mit 4:5 geschlagen geben, wodurch der Druck im Tabellenkeller weiter hoch bleibt. Die DEG reist als Neunter (48 Punkte) mit Rückenwind an, nachdem sie am Freitag beim 7:4 in Landshut offensiv überzeugte und das Spiel mit zwei Empty-Net-Treffern entschied. Während Nauheim mit 95 Toren offensiv im Ligamittelfeld liegt, aber defensiv anfällig bleibt (101 Gegentore), zeigt sich Düsseldorf insgesamt ausgeglichen (100 Tore, 108 Gegentore), sucht jedoch weiterhin nach Konstanz. Das bislang einzige Saisonduell entschieden die Kurstädter knapp mit 3:2 für sich.

Eisbären Regensburg - ESV Kaufbeuren (17:00 Uhr)
Die Eisbären Regensburg empfangen den ESV Kaufbeuren zu einer weiteren anspruchsvollen Aufgabe für das Schlusslicht. Regensburg steht mit 56 Punkten auf Rang vier und hat sich seit Jahresbeginn kontinuierlich nach oben gearbeitet; zuletzt blieb man viermal in Folge siegreich, musste sich am Freitag jedoch knapp geschlagen geben und steht nun unter Druck der punktgleichen Ravensburger. Kaufbeuren reist mit 26 Punkten als Tabellenletzter an und wartet weiter auf einen Befreiungsschlag, zuletzt setzte es eine deutliche 1:6-Niederlage gegen Kassel. Statistisch prallt eine der stabileren Defensiven der Liga (Regensburg: 92 Gegentore, Platz 4) auf die schwächste Offensive (Kaufbeuren: 80 Tore), zudem kassierte der ESVK in den vergangenen sechs Spielen 25 Gegentreffer. Beide bisherigen Saisonduelle gingen an Regensburg, eines davon Anfang Dezember aber erst im Penaltyschießen.

Bietigheim Steelers - Blue Devils Weiden (17:00 Uhr)
Während sich Bietigheim mit 53 Punkten auf Platz sieben im oberen Mittelfeld festgesetzt hat, kämpft Weiden als Elfter (44 Punkte) im engen hinteren Mittelfeld um den Anschluss an die Pre-Playoff-Ränge. Die Blue Devils mussten zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen, darunter ein knappes 2:3 zuhause gegen Regensburg. Bietigheim dagegen gewann seine letzten beiden Spiele und zeigte beim 6:4 gegen Crimmitschau große Moral nach zwischenzeitlichem Rückstand – Brett Kemp rückte dabei mit einem Hattrick in den Fokus. Statistisch trifft die viertbeste Offensive der Liga (115 Tore) auf eine Weidener Mannschaft, die offensiv bislang wenig Durchschlagskraft entwickelte (84 Tore, Platz 13) und defensiv im Ligavergleich im unteren Bereich liegt. Die bisherigen Saisonduelle fielen jeweils deutlich aus: ein 6:1 für Bietigheim und ein 4:1-Erfolg für Weiden.

EV Landshut - Eispiraten Crimmitschau (17:00 Uhr)
Landshut ist nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Spielen erstmals seit Mitte Dezember aus den Top vier gerutscht und steht nun auf Platz sechs – die bislang schwächste Platzierung der Saison. Trotz weiterhin drittstärkster Offensive der Liga (121 Tore) ließ die Defensive zuletzt zu viel zu: 28 Gegentore in den vergangenen sechs Spielen bei nur 16 eigenen Treffern. Crimmitschau folgt als Achter mit nur vier Punkten Rückstand, steckt jedoch selbst in einem kleinen Formtief und verlor zuletzt dreimal in Serie, darunter ein 4:6 gegen Bietigheim nach zwischenzeitlicher Führung. Der direkte Vergleich spricht für die Sachsen: Beide bisherigen Saisonduelle gingen an die Eispiraten.

Ravensburg Towerstars - Lausitzer Füchse (18:30 Uhr)
Ravensburg hat sich mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen seit Ende Dezember konsequent vom Tabellenkeller nach oben gearbeitet und steht nun auf Platz fünf, punktgleich mit Regensburg. Am Freitag unterstrichen die Towerstars ihre Form mit einem 3:1-Erfolg bei den formstarken Starbulls Rosenheim. Die Lausitzer Füchse bewegen sich weiterhin im Mittelfeld, konnten nach vier Niederlagen in Serie jedoch zuletzt wieder punkten und setzten sich in einem offenen Spiel knapp gegen Bad Nauheim durch – der entscheidende Treffer fiel elf Sekunden vor dem Ende in Überzahl. Statistisch bewegen sich beide Teams auf ähnlichem Niveau, sowohl offensiv als auch defensiv. Der direkte Vergleich spricht bislang für die Füchse, die beide bisherigen Saisonduelle für sich entscheiden konnten.

EHC Freiburg - Starbulls Rosenheim (18:30 Uhr)
Der EHC Freiburg empfängt die Starbulls Rosenheim uns steht vor der dritten anspruchsvollen Aufgabe in Folge. Freiburg steht mit 38 Punkten auf Platz 13 und holte zuletzt nur einen Sieg aus fünf Spielen, musste dabei zwei deutliche Niederlagen gegen Kassel (1:5) und Krefeld (1:6) hinnehmen, insbesondere im Mitteldrittel geriet man mehrfach ins Hintertreffen. Rosenheim reist als Tabellendritter (68 Punkte) an und zählt trotz der jüngsten Niederlage gegen Ravensburg weiterhin zu den formstärksten Teams der Liga. Die Starbulls stellen die beste Defensive (80 Gegentore), während Freiburg offensiv nur im unteren Ligabereich rangiert. Der direkte Vergleich ist bislang ausgeglichen: Freiburg gewann das erste Duell knapp in Overtime, das zweite ging deutlich an Rosenheim.

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