Vorschau Playoffs: Viertelfinal-Fieber am Freitagabend
Regensburg, Landshut, Weißwasser und Bietigheim spielen erstmals zuhause.
Die „schönste Eishockey-Zeit des Jahres“ nimmt Fahrt auf. Am Freitagabend steht Spiel 2 der "Best-of-Seven"-Viertelfinal-Serien in der DEL2 an. In drei der vier Serien feierte die Heimmannschaft einen erfolgreichen Auftakt. Hier hoffen die Gegner nun auf den Ausgleich vor eigenem Publikum. Einzig Rosenheim geht mit einem Rückstand ins erste Duell in Regensburg.
Bietigheim Steelers vs. Ravensburg Towerstars
Spielbeginn: 19:30 Uhr (EgeTrans Arena, Bietigheim)
Das Württemberg-Duell elektrisiert die Fans. Nach einem packenden Auftakt in Oberschwaben kommt die Serie nun ins Ellental. Die Steelers wollen ihre Heimstärke nutzen, um die Serie auszugleichen, während Ravensburg auf den zweiten Erfolg im zweiten Spiel hofft. Bei den Steelers schwört man sich bereits ein: „Die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze.“ Die Towerstars hingegen bauen auf ihre konzentrierte Offensive, die sie schon durch die Hauptrunde getragen hat.
Rückblick auf das vorherige Duell: Das erste Viertelfinalspiel in Ravensburg war ein echter Krimi. Die Towerstars konnten sich erst in der Verlängerung mit 4:3 durchsetzen. Bietigheim kämpfte sich nach einem 0:3-Rückstand wieder heran, doch am Ende behielten die Hausherren in der Overtime die Oberhand und sicherten sich die 1:0-Serienführung.
EV Landshut vs. Krefeld Pinguine
Spielbeginn: 19:30 Uhr (VR-Bank Landshut Arena, Landshut)
In Niederbayern ist alles bereit für ein Eishockey-Fest. Der EV Landshut empfängt den Hauptrunden-Primus aus Krefeld. Die Pinguine reisen mit der Empfehlung eines Heimsieges an, doch der EVL hat in den Pre-Playoffs gegen Düsseldorf bewiesen, dass er in der eigenen Arena kaum zu schlagen ist. „Wir brauchen die Unterstützung der Wand in Rot und Weiß“, so der Tenor aus dem Landshuter Lager.
Rückblick auf das vorherige Duell: Am Mittwoch setzten die Krefeld Pinguine ein erstes Ausrufezeichen und gewannen Spiel 1 souverän mit 4:1. Landshut hielt lange Zeit gut dagegen, führte sogar, doch die Klasse und Kadertiefe der Krefelder gaben letztlich den Ausschlag für den deutlichen Erfolg der Seidenstädter.
Lausitzer Füchse vs. EC Kassel Huskies
Spielbeginn: 19:30 Uhr (Eisarena Weißwasser, Weißwasser)
Die Lausitzer Füchse fordern den großen Favoriten aus Hessen heraus. Nach einer knappen Niederlage zum Auftakt setzen die Füchse nun auf den „Füchse-Tag“ in der heimischen Eisarena. Die Huskies hingegen wollen unter Beweis stellen, warum sie als einer der Top-Kandidaten auf den Aufstieg gelten. Allerdings haben sie beide Auswärtsspiele in dieser Saison in der Lausitz verloren (2:5, 1:3).
Rückblick auf das vorherige Duell: Das erste Spiel am Mittwochabend in Kassel war eine enge Angelegenheit. Die Huskies siegten knapp mit 3:2. Besonders dramatisch wurde es in der Schlussminute: Nachdem Kassel bereits mit 3:1 führte, verkürzte Lennard Nieleck 30 Sekunden vor Ende in Überzahl noch einmal für die Füchse. Trotz großer Leidenschaft reichte es für Weißwasser am Ende nicht mehr zum Ausgleich.
Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
Spielbeginn: 20:00 Uhr (Das.Stadtwerk.Donau-Arena, Regensburg)
In der Oberpfalz brennt der Baum: Das Playoff-Derby zwischen den Eisbären Regensburg und den Starbulls Rosenheim geht in die zweite Runde. Nach dem knappen Sieg der Eisbären zum Auftakt wird in der Das.Stadtwerk.Donau-Arena ein „Hexenkessel“ erwartet. Eisbären-Coach Peter Flache lobte die disziplinierte Leistung seines Teams, mahnte aber: „Wir haben erst einen Sieg geholt.“ Rosenheims Jari Pasanen hingegen forderte von seinem Team mehr „Hunger auf die Rebounds“.
Rückblick auf das vorherige Duell: Am Dienstag gelang den Eisbären Regensburg ein Coup im Rosenheimer ROFA-Stadion. Vor 4.425 Zuschauern gewannen die Gäste mit 3:2. Trotz einer Vielzahl an Schüssen auf Seiten der Starbulls verteidigten die Regensburger leidenschaftlich und sicherten sich den so wichtigen Auswärtssieg zum Serienstart hinter einem überragenden Jonas Neffin.