ESVK-Umbruch: Trainerduo geht
Sechs Kontingentspieler bleiben nicht in Kaufbeuren.
Nach dem bitteren Abstieg und der jüngsten Freistellung des sportlichen Leiters Patrick Reimer treibt der ESV Kaufbeuren die personelle Neuausrichtung mit drastischen Schritten voran. Wie der Club nun offiziell bestätigt, wird es sowohl hinter der Bande als auch auf den Schlüsselpositionen im Kader einen kompletten Neuanfang geben.
Die erste weitreichende Entscheidung betrifft die sportliche Führung an der Bande: Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener werden zukünftig nicht mehr für die Joker tätig sein. Carlsson war erst im Januar 2026 mit der schwierigen Mission an die Wertach zurückgekehrt, den Club – wie bereits im Vorjahr – vor dem Abstieg zu bewahren. Trotz der Zusammenarbeit mit seinem Landsmann Wener blieb die erhoffte Rettung dieses Mal jedoch aus.
Kompletter Austausch der Kontingentstellen
Auch auf dem Eis bleibt kein Stein auf dem anderen. Der ESVK verkündete den Abschied aller sechs Importspieler der vergangenen Spielzeit. Damit steht fest, dass die Joker in der kommenden Saison 2026/2027 mit einem völlig neuen Gesicht auf den Ausländerpositionen angreifen werden. Der Club verabschiedet sich offiziell von:Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Henri Kanninen, Tyson McLellan, Jonny Tychonik und Cody Porter
Diese Entscheidungen markieren lediglich den Beginn einer umfassenden Transferoffensive. Laut Clubangaben werden weitere Abgänge folgen. Während mit einigen Akteuren aus dem bisherigen Kader noch Gespräche über eine mögliche Zukunft geführt werden, stehen andere Spieler bereits für die neue Saison unter Vertrag.