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Krefeld eiskalt: Pinguine drehen Final-Spiel 2 in Kassel und stellen auf 2:0
19.04.2026Bild: Jan-Malte Diekmann

Krefeld eiskalt: Pinguine drehen Final-Spiel 2 in Kassel und stellen auf 2:0

Huskies beginnen druckvoll, doch Pinguine finden die richtigen Antworten.

Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagabend ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die DEL2-Meisterschaft gesetzt. In der hitzigen Atmosphäre der Kasseler Probonio Arena bezwangen die Seidenstädter die EC Kassel Huskies mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0). Trotz eines frühen Rückstands bewies das Team vom Niederrhein enorme Ruhe und Effizienz. Mit diesem Auswärtssieg führen die Pinguine in der „Best-of-Seven“-Finalserie nun mit 2:0 und haben sich eine glänzende Ausgangsposition für den weiteren Verlauf erarbeitet.


Huskies-Blitzstart verpufft – Krefelder Top-Reihen schlagen zu


ECK

1 - 4

(1:1;0:2;0:1)
Schüsse:
35:42 (19:15,4:19,12:8)


KEV
EC Kassel Huskies Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Jake Weidner (4:27/EQ), 1:1 Max Newton (15:03/EQ), 1:2 Adam Payerl (27:53/EQ), 1:3 Mark Zengerle (30:42/EQ), 1:4 Mathew Santos (59:25/EQ/EN)
Zuschauer: 5.700 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-1 / 0-2
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, David Cespiva, David Tschirner, Jonas Reinold, Krimm, Oliver

Vor 6.100 Zuschauern in der ausverkauften Probonio Arena starteten die Huskies mit der Wut im Bauch aus der knappen Overtime-Niederlage von Spiel 1. Die Gastgeber drückten sofort aufs Tempo und belohnten sich früh: Jake Weidner (5.) brachte die Schlittenhunde in Führung und versetzte die Arena in einen Ausnahmezustand. Kassel kontrollierte das erste Drittel weitgehend, verpasste es jedoch, trotz einiger Überzahlsituationen den zweiten Treffer nachzulegen.

Dies sollte sich noch vor Ende des ersten Abschnitts rächen. Max Newton war einmal mehr der Spielverderber der Huskies. Er fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab (16.).

Krefeld kam deutlich geordneter aus der Kabine und zog dem Kasseler Spiel spürbar den Stecker. Die Pinguine agierten nun spielbestimmender. In der 28. Spielminute war es Adam Payerl, der goldrichtig stand und die Partie zugunsten der Gäste drehte. Nur etwa vier Minuten danach fiel das dritte Gästetor, dieses Mal netzte Mark Zengerle ein (31.).

Im Schlussdrittel rannte Kassel unermüdlich an, doch das Krefelder Abwehrbollwerk um einen erneut starken Torhüter Felix Bick ließ kaum Hochkaräter zu. In der Schlussphase ging Kassel volles Risiko und nahm den Torhüter vom Eis, was Mathew Santos (60.) mit einem Empty-Net-Goal zum 4:1-Endstand bestrafte. Während Krefeld nun mit breiter Brust zum nächsten Heimspiel am Dienstag reist, stehen die Huskies unter gewaltigem Zugzwang.


Der Serienstand: Mit dem heutigen Erfolg führen die Krefeld Pinguine in der Serie mit 2:0. Spiel 3 findet am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr in der Krefelder Yayla-Arena statt.

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