Krefeld jubelt nach Overtime-Drama: Pinguine gewinnen erstes Final-Spiel
Max Newton mit entscheidendem Tor in Spiel 1 der Best-of-Seven-Final-Serie.
Der Startschuss für das DEL2-Finale 2026 hätte dramatischer kaum ausfallen können. In einer hochklassigen und intensiven Begegnung sicherten sich die Krefeld Pinguine den ersten Sieg in der „Best-of-Seven“-Serie gegen die EC Kassel Huskies. Vor einer beeindruckenden Kulisse von 8.029 Zuschauern in der ausverkauften Yayla-Arena setzten sich die Seidenstädter mit 3:2 nach Verlängerung (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) durch. Krefeld bewies dabei vor allem in den entscheidenden Momenten Nervenstärke und geht in der Finalserie mit 1:0 in Führung.
Newton wird zum Overtime-Helden
KEV |
3 - 2 OT (1:1;1:1;0:0/1:0) |
ECK |
| Krefeld Pinguine | Statistiken | EC Kassel Huskies |
| Tore: 0:1 Dominic Turgeon (6:09/EQ), 1:1 Alexander Weiß (19:02/EQ), 1:2 Dominic Turgeon (30:50/EQ), 2:2 Adam Payerl (34:47/SH1), 3:2 Max Newton (63:07/EQ) | ||
| Zuschauer: 8.029 | Strafminuten: 8 / 6 | Powerplay: 0-2 / 0-3 |
| Schiedsrichter: Lukas Kohlmüller, Christopher Schadewaldt, Claus Clemens Behrendt, Dominic Borger, Jan Holtmann | ||
Die Partie hielt von der ersten Sekunde an, was sie versprach. Kassel erwischte den etwas zielstrebigeren Start und ging in der 7. Spielminute durch Dominic Turgeon mit 1:0 in Führung. Krefeld zeigte sich jedoch unbeeindruckt vom frühen Rückstand und drückte auf den Ausgleich. Nachdem die Huskies noch das erste Unterzahlspiel souverän überstanden hatten, erwischte Krefeld die Huskies kurz darauf eiskalt: Alexander Weiß (20.) verwertete ein Zuspiel von David Cerny zum verdienten 1:1.
Auch im zweiten Drittel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Erneut war es Dominic Turgeon (31.), der die Nordhessen in Front brachte, nachdem er eine Unachtsamkeit in der Krefelder Zuordnung ausnutzte. Doch die Pinguine schlugen auf kuriose Weise zurück. In eigener Unterzahl war es Adam Payerl, der nach schönem Pass von Weiß den Ausgleich zum 2:2 markierte (35.).
Nach einem torlosen und taktisch geprägten Schlussabschnitt, in dem beide Torhüter – Felix Bick für Krefeld und Philipp Maurer für Kassel – mehrfach glänzend parierten, musste die Verlängerung entscheiden. Dort dauerte es bis zur 64. Minute, ehe die Yayla-Arena endgültig Kopf stand: Max Newton zeigte wie schon so oft in dieser Saison seine Klasse vorm gegnerischen Tor und erzielte den 3:2-Siegtreffer.
Der Serienstand: Mit diesem dramatischen Heimsieg führt Krefeld in der Serie mit 1:0. Der Final-Tross zieht nun weiter nach Nordhessen, wo bereits am kommenden Sonntag das zweite Aufeinandertreffen in der Kasseler Probonio Arena stattfindet.