
Regensburg mit Auftaktsieg in der finalen Playdown-Runde
Im Halbfinale waren Dresden und Krefeld erfolgreich
EC Kassel Huskies – Dresdner Eislöwen
Die EC Kassel Huskies, als Erstplatzierte der Hauptrunde, treffen in der Halbfinal-Serie auf die viertplatzierten Dresdner Eislöwen. Beide Teams streben nicht nur den Finaleinzug, sondern auch den Aufstieg in die PENNY DEL an. Ohne anfängliches Abtasten ging es in das erste Duell mit jeweils einer guten Chance, aber die Goalies waren zur Stelle. Es folgte die erste Strafe und Husky Tim Bender pausierte wegen Beinstellens. In Überzahl hatten die Sachsen eine gute Möglichkeit, aber der Puck traf den Pfosten. Die Schlittenhunde waren wieder komplett und spielten wenig später selbst mit einem Mann mehr. Zunächst musste Yannick Drews wegen Haltens in die Kühlbox und als Dresden wieder vollzählig war, kassierte Dane Fox die nächste Strafe aufgrund eines unerlaubten Körperangriffs. Aber auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Gäste. In Folge schenkten sich die Mannschaften nichts und mit dem 0:0 ging es in die Kabinen.
Sowohl Kassel als auch Dresden kämpften weiter um jeden Zentimeter auf dem Eis. Torgelegenheiten hatten beide Mannschaften, aber es dauerte bis zur 34. Minute, als Andrew Yogan in Überzahl die Eislöwen in Front brachte. Kurz darauf hatten die Elbestädter weitere gute Möglichkeiten. Eine wurde mittels Videobeweis überprüft, aber der Puck hatte die Torlinie nicht überquert. Kurz vor der Pausensirene hatten die Nordhessen den Ausgleich auf der Kelle, aber es blieb bei der knappen Gästeführung und mit dieser ging es in die nächste Pause.
Im dritten Spielabschnitt hatten die Schlittenhunde in der 47. Minute die große Chance zum 1:1, aber der Puck traf die Latte. Kurz darauf gab es nach einem hohen Stock von Husky Simon Thiel eine Zwei-Plus-Zwei-Strafe, aber Kassel überstand die vier Minuten problemlos. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. In Minute 59 kassierte Dresdens Tomas Andres eine Strafe aufgrund einer Behinderung. Zudem nahmen die Huskies eine Auszeit und ließen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Ein Tor sollte aber nicht mehr fallen. Somit sicherten sich die Eislöwen den Auftaktsieg im Halbfinale.
Krefeld Pinguine – Ravensburg Towerstars
Im Halbfinale empfingen die Krefeld Pinguine die Ravensburg Towerstars. Während die Pinguine den Aufstieg in die PENNY DEL anstreben, haben die Towerstars keine Möglichkeit, in die erste Liga aufzusteigen. Dennoch haben die Oberschwaben ein klares Ziel: Meister in der DEL2 zu werden. Die Towerstars starteten gut in die Partie und kamen in der vierten Minute zu einem Powerplay. In diesem konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis. Nach Sichtung der Tor-Szene gaben sie den Treffer nicht, da dieser mit der Hand vom angreifenden Towerstars-Stürmer ins Tor befördert wurde. Wenig später jubelten dann die Hausherren. Auch hier gingen die Referees zum Videobeweis und sie gaben den Treffer von Yushiroh Hirano (7.), da keine Torhüterbehinderung vorlag. In Folge gab es für beide Teams ein weiteres Überzahlspiel, aber ein Torerfolg blieb aus. Kurz vor Drittelende musste Krefelds Maximilian Adam nach einem Stockschlag erneut in die Kühlbox, aber auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Pinguine, sodass es mit einer knappen Führung in die Pause ging.
Intensiv ging es in den Mittelabschnitt und Strafen gab es auf beiden Seiten. In der 28. Minute traf Lucas Lessio im Powerplay zum 2:0 für die Pinguine. Es folgte ein Überzahlspiel für die Towerstars und dieses führte zum Anschluss für die Gäste. In die Torschützenliste trug sich Nickolas Latta (29.) ein. Danach überstanden die Hausherren noch ein Unterzahlspiel. Kurz vor Drittelende parierte Ravensburgs Goalie Ilya Sharipov stark. Somit blieb es nach 40 Minuten beim 2:1 für die Pinguine.
Im dritten Spielabschnitt hatten die Seidenstädter die Chance zum 3:1, aber Max Newton traf die Latte. Danach überstanden die Oberschwaben ein Unterzahlspiel. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Die Towerstars kassierten eine weitere Strafe, waren gerade wieder komplett, da fiel das 3:1 durch Hirano (57.). Es folgte ein weiteres Powerplay für die Pinguine. Wieder waren die Gäste gerade komplett, da markierte Krefelds Jonathan Matsumoto (60.) das 4:1. Kurz darauf netzte Philipp Kuhnekath (60.) die Scheibe ins leere Tor der Ravensburger zum 5:1-Endstand ein. Somit bejubelten die Seidenstädter den Auftaktsieg.
Eisbären Regensburg – Selber Wölfe
In der "Best-of-Seven"-Serie zwischen Regensburg und Selb geht es um den Verbleib in der DEL2. Der Verlierer ist der sportliche Absteiger und muss den Gang in die Oberliga antreten. Die Hausherren kamen gut in die Partie und gingen in der achten Minute durch den Treffer von Olle Liss in Front. Die Wölfe ließen sich davon nicht beirren, erspielten sich in Folge Möglichkeiten und in der 15. Minute markierte Ryan Smith den Ausgleich. Mit dem Unentschieden verabschiedeten sich die Mannschaften in die Kabinen.
Aufgrund einer Strafe kurz vor Drittelende wegen Spielverzögerung gegen Selb agierten die Eisbären zu Beginn des Mitteldrittels mit einem Mann mehr – mit Erfolg. In der 22. Minute brachte David Morley die Gastgeber wieder in Front. Die nächsten Strafzeiten überstanden beide Teams ohne Gegentreffer und auch bei Fünf gegen Fünf sollte kein Tor fallen. Somit ging es mit dem 2:1 für die Domstädter in die nächste Pause.
Zwar erspielten sich im Schlussdrittel die Gäste ein Chancenplus, aber die Eisbären verteidigten ihre Führung bis zur Schlusssirene und bejubelten somit den 2:1.Auftaktsieg.
Die Ergebnisse im Überblick:
ECK |
0 - 1 (0:0;0:1;0:0) |
DRE |
EC Kassel Huskies | Statistiken | Dresdner Eislöwen |
Tore: 0:1 Andrew Yogan (33:00/PP1) | ||
Zuschauer: 5.423 | Strafminuten: 16 / 12 | Powerplay: 0-5 / 1-7 |
Schiedsrichter: Michael Klein, Vladislav Gossmann, Dominic Borger, Marcus Höfer, Grunzke, Torsten |
KEV |
5 - 1 (1:0;1:1;3:0) |
RVT |
Krefeld Pinguine | Statistiken | Ravensburg Towerstars |
Tore: 1:0 Yushiroh Hirano (6:20/EQ), 2:0 Lucas Lessio (27:07/PP1), 2:1 Nickolas Latta (28:30/PP1), 3:1 Yushiroh Hirano (56:20/EQ), 4:1 Jonathan Matsumoto (59:01/EQ), 5:1 Philipp Kuhnekath (59:20/EQ/EN) | ||
Zuschauer: 7.511 | Strafminuten: 18 / 18 | Powerplay: 1-7 / 1-6 |
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Benjamin Hoppe, Denis Menz, David Tanko, Holtmann, Jan |
EBR |
2 - 1 (1:1;1:0;0:0) |
SEL |
Eisbären Regensburg | Statistiken | Selber Wölfe |
Tore: 1:0 Olle Liss (7:07/EQ), 1:1 Ryan Smith (14:32/EQ), 2:1 David Morley (21:37/PP1) | ||
Zuschauer: 4.354 | Strafminuten: 4 / 4 | Powerplay: 1-2 / 0-2 |
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Kilian Hinterdobler, Vincent Brüggemann, Matthäus Riemel, |