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Crimmitschau sichert sich in den Playdowns den Serienausgleich
16.03.2025Bild: Melanie Feldmeier

Crimmitschau sichert sich in den Playdowns den Serienausgleich

Selb mit Matchpucks in der Playdown-Runde / Kassel und Dresden sichern sich ebenfalls Matchpucks / Serienführung für Krefeld / Ravensburg mit erstem Sieg

EC Kassel Huskies – EHC Freiburg

Mit zwei Siegen im Rücken empfingen die Huskies die Wölfe zum dritten Spiel und konnten sich somit heute mit einem weiteren Erfolg Matchpucks für die Serie sichern. Im ersten Drittel überstanden beide Teams je ein Unterzahlspiel. Kurz vor der Pausensirene kassierte Kassels Tristan Keck eine Strafe wegen Stockschlags und mit Drittelende eine weitere wegen unsportlichen Verhaltens. Somit agierten die Freiburger zu Beginn des Mitteldrittels in Überzahl. Kurz vor Ablauf der Strafzeit brachte Shawn O'Donnell (24.) die Wölfe in Front. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 32 Simon Thiel den Ausgleichstreffer für die Huskies erzielte. Mit dem Unentschieden ging es in die nächste Pause.

Im Schlussabschnitt waren 69 Sekunden gespielt, da traf Hunter Garlent zur Führung für die Huskies. Wenig später baute Keck (45.) die Führung aus. In Folge überstanden die Schlittenhunde noch ein Unterzahlspiel. Am Ende sicherten sich die Huskies den 3:1-Erfolg und somit den dritten Sieg.

 

Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden

Nachdem am Freitag die Pinguine die Serie ausgleichen konnten, ging es heute um die Führung. Früh in der Partie gerieten die Gäste in Unterzahl, da nach 38 gespielten Sekunden Vladislav Filin aufgrund eines Ellbogen-Checks in die Kühlbox musste. Die Pinguine konnten das Powerplay nicht nutzen, aber wenig später brachte Maximilian Söll (6.) die Gastgeber in Front. In Folge fiel kein Treffer mehr und mit dem 1:0 ging es in die Kabinen.

Im Mittelabschnitt gelang es Matthew Sredl (25.) den Ausgleichstreffer für die Blue Devils zu erzielen. Danach überstanden die Gastgeber ein Unterzahlspiel und konnten kurz darauf durch den Treffer von Marcel Müller (29.) in Front gehen. Kurz vor Drittelende traf Krefelds Yushiroh Hirano zum 3:1-Pausenstand.

Im Schlussdrittel lief die 48. Minute, da erzielte Christian Kretschmann das 4:1 für die Seidenstädter. Mit einem Doppelschlag von Müller (53./55.) schraubten die Pinguine das Ergebnis weiter in die Höhe. Hirano machte mit seinem zweiten Treffer den 7:1-Sieg der Krefelder perfekt.

 

Ravensburg Towerstars – EV Landshut

Bereits zwei Siege haben die Landshuter in der Serie auf dem Konto und der dritte sollte folgen. Die Towerstars wollten hingegen den Anschluss in der Serie und so erspielten sich im ersten Drittel beide Teams Möglichkeiten, aber sie brachten den Puck nicht im gegnerischen Tor unter. Dabei konnten die Towerstars auch ein Überzahlspiel nicht nutzen, als Landshuts Tor Immo wegen Stockschlags pausieren musste. Als die 16. Minute lief, traf Mathew Santos zur Ravensburger Führung. Es folgte noch eine weitere Strafe gegen beide Teams und mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Im zweiten Drittel konnte Nicholas Hutchison in Minute 26 den Ausgleichstreffer für den EVL erzielen. Die Gäste hatten gerade ein Unterzahlspiel überstanden, da kassierten die Towerstars eine Strafe. In Überzahl sorgte Jack Olin Doremus (31.) für die Landshuter Führung. Die Gäste kassierten wenig später zwei Strafzeiten und in doppelter Überzahl glich Robbie Czarnik (33.) den Spielstand für Ravensburg aus. Es folgte noch eine Strafe auf beiden Seiten, aber mit dem 2:2 ging es in die Kabinen.

Als Julian Eichinger wegen Hakens in der Kühlbox saß, brachte Luis Scheibengraber (49.) den EVL in Front. Landshuts Hutchison musste ebenfalls auf der Strafbank Platz nehmen. Im Powerplay sorgte Adam Payerl (56.) für den Ausgleich. Kurz darauf jubelten die Gäste, aber nach Videobeweis konnte der Treffer nicht gegeben werden. Somit blieb es beim 3:3 und es ging in die Verlängerung. In der Overtime sorgte Erik Jinesjö Karlsson (63.) für den Siegtreffer und den ersten Sieg in den Playoffs für die Towerstars.

 

Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim

Die Eislöwen führten in der Serie mit 2:0 und der nächste Sieg sollte folgen. Offensiv ging es in die Partie und auch wenn die Hausherren die ersten Chancen hatten, so verhinderte Starbulls-Goalie Oskar Autio einen Treffer. Auf der Gegenseite brachte Norman Hauner (3.) die Rosenheimer in Front. Die Antwort der Sachsen folgte schnell und Dane Fox (5.) traf zum Ausgleich. In der 15. Minute gab es die erste Strafe und Eislöwe Nicolas Schindler pausierte wegen Haltens, aber die Elbestädter überstanden das Unterzahlspiel problemlos. Mit dem 1:1 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mitteldrittel gerieten die Blau-Weißen nach einem Bandencheck von Simon Karlsson in Unterzahl, aber Rosenheim konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Nach einem Sturz in die Bande von Hauptschiedsrichter Daniel Todam musste er verletzt vom Eis und das Spiel wurde im Drei-Mann-System weitergeführt. Zudem gab es nach einem Haken von Rosenheims Zach Dubowsky einen Penalty für die Hausherren. Andrew Yogan trat an und verwandelte den Strafschuss. Kurz darauf musste Dresdens Tomas Andres wegen Haltens auf der Strafbank Platz nehmen, ein Tor fiel aber nicht. Mit dem 2:1 ging es in die nächste Pause.

Im Schlussabschnitt waren 51 Sekunden absolviert, da erzielte Travis Turnbull das 3:1 für Dresden. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 54 Johan Porsberger den Spielstand auf 4:1 erhöhte. Nach einem Knie-Check von Stefan Reiter erhielt dieser eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Das anschließende Powerplay überstanden die Starbulls ohne Gegentreffer. Es folgten weitere Strafen aufseiten der Gäste, aber keine Tore. Am Ende gewannen die Eislöwen mit 4:1 und benötigen noch einen Sieg für den Halbfinal-Einzug.

 

 

Selber Wölfe – ESV Kaufbeuren

In der Playdown-Runde benötigen beide Teams noch zwei Siege für den Ligaverbleib und sie kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Strafen gab es immer wieder auf beiden Seiten. Insgesamt erspielten sich die Joker ein Chancenplus, aber Tore fielen keine, sodass es nach 20 Minuten mit dem 0:0 in die Pause ging.

Im Mitteldrittel kassierten die Wölfe zwei Strafen und mussten eine Minute in doppelter Unterzahl spielen, aber sie überstanden die Situation. Lange Zeit blieb es torlos, bis in Minute 36 Ryan Sproul die Hausherren in Front brachte. Mit der Führung ging es in die Kabinen.

Die Wölfe verteidigten ihre knappe Führung bis Spielende und sicherten sich durch den 1:0-Erfolg den dritten Sieg. Goalie Kevin Carr bejubelte dabei einen Shutout und Selb benötigt noch einen Sieg für den Ligaverbleib.

 

 

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau

Die Regensburger holten sich am Freitag die Serienführung und wollten heute nachlegen. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts und beide überstanden ein Unterzahlspiel. Als die 19. Minute lief, jubelten die Hausherren. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten den Treffer von Pierre Preto und mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Im zweiten Drittel waren 48 Sekunden gespielt, da baute Preto die Führung für die Eisbären aus. Kurz darauf konnte Colin Smith (24.) den Anschlusstreffer für die Westsachsen erzielen. Als Regensburgs Timo Kose wegen Hakens auf der Strafbank saß, traf Corey Mackin zum Ausgleich für die Eispiraten. Mit dem 2:2 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im dritten Spielabschnitt jubelten die Gastgeber erneut, als David Morley (44.) den Führungstreffer erzielte. Die Gäste ließen sich davon nicht beirren und Tim Lutz (47.) glich den Spielstand wenig später aus. Kurz darauf sorgte Mirko Sacher (50.) für die Crimmitschauer Führung. Regensburg nahm noch seinen Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Eispirat Mackin (60.) zum 5:3-Sieg für die Sachsen. Damit ist die Serie ausgeglichen.

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:


ECK

3 - 1

(0:0;1:1;2:0)
Schüsse:
29:18 (9:5,11:6,9:7)


FRB
EC Kassel Huskies Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Shawn O'Donnell (23:13/PP1), 1:1 Simon Thiel (31:23/EQ), 2:1 Hunter Garlent (41:09/EQ), 3:1 Tristan Keck (44:43/EQ)
Zuschauer: 4.935 Strafminuten: 8 / 2 Powerplay: 0-1 / 1-4
Schiedsrichter: Michael Klein, John-Darren Laudan, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Krimm, Oliver


KEV

7 - 1

(1:0;2:1;4:0)
Schüsse:
30:20 (9:5,12:9,9:6)


BDW
Krefeld Pinguine Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 1:0 Maximilian Söll (5:44/EQ), 1:1 Matthew Sredl (24:23/EQ), 2:1 Marcel Müller (28:47/EQ), 3:1 Yushiroh Hirano (39:37/EQ), 4:1 Christian Kretschmann (47:57/EQ), 5:1 Marcel Müller (52:10/EQ), 6:1 Marcel Müller (54:37/EQ), 7:1 Yushiroh Hirano (55:26/EQ)
Zuschauer: 8.029 Strafminuten: 6 / 18 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Marcus Brill, Frederic Van Himbeeck, Tobias Treitl, Herbst, Wolfgang


RVT

4 - 3 OT

(1:0;1:2;1:1/1:0)
Schüsse:
39:30 (18:11,9:13,10:4/2:2)


EVL
Ravensburg Towerstars Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Mathew Santos (15:57/EQ), 1:1 Nicholas Hutchison (25:42/EQ), 1:2 Jack Olin Doremus (30:09/PP1), 2:2 Robbie Czarnik (32:02/PP2), 2:3 Jack Olin Doremus (48:11/PP1), 3:3 Adam Payerl (55:13/PP1), 4:3 Erik Jinesjö Karlsson (62:58/EQ)
Zuschauer: 3.418 Strafminuten: 12 / 18 Powerplay: 2-8 / 2-5
Schiedsrichter: Seedo Janssen, Alexander Singer, Alexander Pletzer, Denis Menz, Nidens, Irina


DRE

4 - 1

(1:1;1:0;2:0)
Schüsse:
30:35 (8:11,9:12,13:12)


SBR
Dresdner Eislöwen Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Norman Hauner (2:13/EQ), 1:1 Dane Fox (4:38/EQ), 2:1 Andrew Yogan (37:22/PS), 3:1 Travis Turnbull (40:51/EQ), 4:1 Johan Porsberger (53:22/EQ)
Zuschauer: 4.412 Strafminuten: 8 / 31 Powerplay: 0-3 / 0-3
Schiedsrichter: David Cespiva, Daniel Todam, Markus Paulick, Marcus Höfer, Engelmann, Rick


SEL

1 - 0

(0:0;1:0;0:0)
Schüsse:
26:39 (8:15,11:15,7:9)


ESV
Selber Wölfe Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Ryan Sproul (35:36/EQ)
Zuschauer: 2.776 Strafminuten: 10 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-5
Schiedsrichter: Markus Schütz, Lukas Voit, Tobias Züchner, Jakub Klima, Schröder, Anika


EBR

3 - 5

(1:0;1:2;1:3)
Schüsse:
26:33 (4:5,9:19,13:9)


EPC
Eisbären Regensburg Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Pierre Preto (18:23/EQ), 2:0 Patrick Demetz (20:48/EQ), 2:1 Colin Smith (23:59/EQ), 2:2 Corey Mackin (29:13/PP1), 3:2 David Morley (43:33/EQ), 3:3 Tim Lutz (46:19/EQ), 3:4 Mirko Sacher (49:19/EQ), 3:5 Corey Mackin (59:20/EQ/EN)
Zuschauer: 4.509 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-3 / 1-3
Schiedsrichter: Gossmann, Vladislav, Vladislav Gossmann, Reitz, Christopher, Christopher Reitz, Steinbach, Roland

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