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Eisbären und Huskies sichern sich Halbfinal-Tickets
29.03.2026Bild: Melanie Feldmeier

Eisbären und Huskies sichern sich Halbfinal-Tickets

Bietigheim forciert entscheidendes siebtes Spiel.

Die sechsten Spiele der DEL2 Playoff-Viertelfinals brachten einmal mehr jede Menge Drama und Spannung - aber auch zwei Entscheidungen. Die Eisbären Regensburg setzten sich in einem Overtime-Krimi daheim gegen Rosenheim durch und sicherten sich damit ihr Halbfinal-Ticket. Die EC Kassel Huskies gewannen ein knappes Duell in der Lausitz und zogen damit ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Im Baden-Württemberg-Duell gibt es dank Bietigheims Sieg in der Verlängerung ein Spiel 7.


Kindopp erlöst Regensburg: Eisbären im Halbfinale


EBR

2 - 1 OT

(1:1;0:0;0:0/1:0)
Schüsse:
43:36 (15:12,10:11,11:11/7:2)


SBR
Eisbären Regensburg Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 1:0 Samuel Payeur (10:27/PP1), 1:1 Johannes Achatz (12:24/EQ), 2:1 Bryce Kindopp (66:19/PP2)
Zuschauer: 4.701 Strafminuten: 19 / 27 Powerplay: 2-8 / 0-4
Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi, Bastian Steingross, Norbert van der Heyd, Alexander Pletzer, Steinbach, Roland

In der Regensburger Donau-Arena herrschte Ausnahmezustand. Die Eisbären Regensburg besiegten die Starbulls Rosenheim knapp mit 2:1 nach Verlängerung und zogen damit ins Halbfinale ein - nur ein Jahr, nachdem sie dem Abstieg erst in der zweiten Playdown-Runde von der Schippe gesprungen waren. Vor 4.701 Zuschauern lieferten sich beide Teams einen defensiv geprägten Abnutzungskampf. Nachdem Samuel Payeur die Eisbären im ersten Drittel in Führung gebracht hatte, glich Rosenheim kurz darauf durch Johannes Achatz aus.

Danach vernagelten beide Torhüter ihre Gehäuse, und so musste beim Stand von 1:1 erneut die Verlängerung entscheiden. In einer dramatischen Overtime behielten die Regensburger die Nerven. In doppelter Überzahl war es schließlich Bryce Kindopp, der in der 67. Minute die Scheibe über die Linie drückte und den ersten Heimsieg der Serie sicherstellte.


Kassel behält kühlen Kopf: Huskies machen Semifinale klar


LFX

2 - 3

(1:0;0:1;1:2)
Schüsse:
27:31 (12:8,6:11,9:12)


ECK
Lausitzer Füchse Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Lane Scheidl (3:50/PP1), 1:1 Jake Weidner (31:57/EQ), 1:2 Jake Weidner (44:13/PP1), 1:3 Maciej Rutkowski (48:36/EQ), 2:3 John Broda (54:34/EQ)
Zuschauer: 2.975 Strafminuten: 4 / 33 Powerplay: 1-5 / 1-2
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Aleksander Polaczek, Lukas Pfriem, Marcus Höfer, Scherer, René

In Weißwasser setzten sich die EC Kassel Huskies mit 3:2 gegen die Lausitzer Füchse durch und sicherten sich damit den Einzug ins Halbfinale. Die Partie begann hitzig: Die Füchse gingen in Überzahl durch Lane Scheidl in Führung. Wenig später erhielt Kassels Simon Schütz eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Weißwasser konnte dies allerdings nicht nutzen. Stattdessen schlugen die Huskies im Mittelabschnitt zurück. Jake Weidner traf zum 1:1 (32.). Im dritten Drittel schlug der Kasseler Kapitän erneut zu - dieses Mal in Überzahl (45.). Und nur vier Minuten später netzte Maciej Rutkowski zum 3:1 ein. John Broda ließ die Fans der Füchse durch sein Tor nochmal hoffen (55.), doch die Gäste brachten die Führung über die Zeit und zogen ins Halbfinale ein.


Fonstad wird zum Helden: Steelers drehen die Partie in der Verlängerung


SCB

5 - 4 OT

(0:2;2:1;2:1/1:0)
Schüsse:
46:26 (7:12,13:9,17:3/9:2)


RVT
Bietigheim Steelers Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Thomas Reichel (6:03/PP1), 0:2 Alec Ahlroth (15:39/SH1), 1:2 Alex Dostie (23:08/PP1), 2:2 Cole Fonstad (27:43/PP1), 2:3 Alec Ahlroth (36:23/EQ), 3:3 Cole Fonstad (44:09/EQ), 3:4 Matej Mrazek (47:52/EQ), 4:4 Bastian Eckl (56:21/EQ), 5:4 Cole Fonstad (67:27/EQ)
Zuschauer: 4.417 Strafminuten: 4 / 10 Powerplay: 2-5 / 1-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Lukas Voit, Denis Menz, Dominic Borger, Feicht, Susanne

In der EgeTrans Arena sahen 4.417 Zuschauer einen wahren Eishockey-Krimi. Die Bietigheim Steelers setzten sich in einer packenden Begegnung mit 5:4 nach Verlängerung gegen die Ravensburg Towerstars durch. Dabei erwischten die Gäste aus Ravensburg den deutlich besseren Start und führten nach dem ersten Drittel durch Tore von Thomas Reichel und Alec Ahlroth bereits mit 2:0.

Bietigheim bewies jedoch eine unglaubliche Moral und kämpfte sich im zweiten und dritten Drittel zurück in die Partie. Vor allem Cole Fonstad drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Zwei Mal sorgte er mit seinen Toren für den Ausgleich (2:2 und 3:3). Nachdem Ravensburg im Schlussabschnitt erneut in Führung gegangen war, erzwang Bastian Eckl den Ausgleich (57.).

In der 8. Minute der Verlängerung war es schließlich erneut Fonstad, der mit seinem dritten Treffer des Abends den viel umjubelten Siegtreffer markierte und die Serie damit weiter ausgleichen konnte.

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