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Vorschau 46. Spieltag: Verfolgerduell in Bietigheim
14.02.2026Bild: Timo Raiser

Vorschau 46. Spieltag: Verfolgerduell in Bietigheim

Füchse fordern Wölfe. Schwere Aufgaben für Krefeld und Kassel.

Der 46. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 wirft seine Schatten voraus. Bietigheim bekommt es mit Tabellennachbar Regensburg zu tun. Mit den Füchsen und den Wölfen treffen zwei der aktuell bissigsten Teams aufeinander. Auf Landshut und Ravensburg warten schwere Auswärtsbrocken. Crimmitschau fordert die DEG. Rosenheim will in Kaufbeuren zurück in die Siegspur und Weiden empfängt Bad Nauheim.

Bietigheim Steelers – Eisbären Regensburg (17:00 Uhr)
Was für ein Duell: Der Tabellensechste empfängt den Tabellenfünften. Beide Teams haben zuletzt Tore am Fließband geschossen. Bietigheim traf elf Mal bei den vergangenen beiden Siegen. Regensburg schoss in drei Siegen sogar 17 Treffer. Im direkten Duell gewann in dieser Saison bisher immer die Heimmannschaft. Sollte sich das wiederholen, würden die Teams in der Tabelle die Plätze tauschen…

Lausitzer Füchse – EHC Freiburg (17:00 Uhr)
Die Lausitzer Füchse haben nun bereits vier Spiele in Serie gewonnen – nur Ravensburg ist heißer. Und die Freiburger? Die haben fünf ihrer vergangenen sechs Partien für sich entscheiden können. Weißwasser fehlen nur vier Punkte bis zu Platz 6. Freiburg schnuppert derweil wieder an Platz 10 (zwei Punkte Rückstand). Die bisherigen drei Duelle endeten immer mit nur einem Tor Unterschied, zweimal reichten 60 Minuten nicht zur Entscheidung. Freiburg gewann zwei der drei Duelle.

Eispiraten Crimmitschau – Düsseldorfer EG (17:00 Uhr)
Nur ein Sieg im Februar: Die Eispiraten Crimmitschau kommen nicht aus der Krise. Zuletzt setzte es am Freitag eine 0:6-Klatsche in Regensburg. Und die Düsseldorfer? Die hatten zuletzt drei Mal in Folge das Nachsehen – inklusive eines bitteren 1:5 gegen Krefeld. Der Wunsch nach einer Trendwende ist bei den Tabellennachbarn – DEG Neunter (63), Crimmitschau Zehnter (58) – groß. Die Eispiraten gewannen übrigens die beiden letzten Aufeinandertreffen.

ESV Kaufbeuren – Starbulls Rosenheim (17:00 Uhr)
Der Tabellenletzte aus Kaufbeuren bekommt es mit dem Tabellendritten zu tun. Doch die Rosenheimer mussten zuletzt zwei Mal in Folge das Eis als Verlierer verlassen. Beide Teams schwächeln seit Saisonbeginn in Überzahl (ESV: 16,3%, Rosenheim 16,4%). Der große Vorteil der Starbulls: ihre starke Defensive, die weiterhin die beste der DEL2 ist. In den direkten Duellen jubelten bisher auch immer die Rosenheimer, die 14 Tore erzielen konnten gegen Kaufbeuren – bei nur vier Gegentoren.

Krefeld Pinguine – EV Landshut (17:00 Uhr)
Die Krefeld Pinguine gehen ebenso wie der EV Landshut als Gewinner vom Freitag in dieses Duell. Dennoch sind die Vorzeichen unterschiedlich. Die Pinguine haben sich längst für die Playoffs qualifiziert, der EVL steckt derweil im Mittelfeld fest, gewann nur zwei der vergangenen fünf Spiele. Der Rückstand auf die direkte Playoff-Qualifikation beträgt bereits fünf Zähler. Ein Sieg in Krefeld wäre ein wichtiges Zeichen. Allerdings gewann in diesem Duell in dieser Saison bisher immer die Heimmannschaft.

EC Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars (17:00 Uhr)
Nach ihrer überraschenden 0:1-Niederlage in Freiburg wollen die Huskies, die bereits für die Playoffs qualifiziert sind, gegen Ravensburg wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Towerstars sind allerdings das heißeste Team der Liga. Sechs Spiele in Folge haben die Ravensburger gewonnen. Auf Platz 4 haben sie fünf Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Doch trotz der starken Form ist das Powerplay weiterhin alles andere als stark (14,6%). Das sieht bei den Huskies ganz anders aus (25,5%). Auch in den direkten Duellen hatten die Nordhessen in zwei von drei Partien die Oberhand.

Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (18:30 Uhr)
Wegweisendes Duell zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf Platz 10 bereits für die Oberpfälzer. Sieben sind es bei den Hessen. Mit einer Niederlage ist der Zug Pre-Playoffs wohl kaum noch zu erreichen. Weiden verlor sechs Spiele in Folge, Bad Nauheim gewann immerhin einmal in den vergangenen fünf Partien. Die direkten Duelle endeten immer mit nur einem Tor Unterschied, wobei Bad Nauheim zwei von drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnte.

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