
Kaufbeuren bejubelt Ligaverbleib
Dresden zieht ins Halbfinale ein / Matchpuck für Krefeld und Ravensburg / Regensburg gleicht Serie aus
Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden
Nachdem Weiden am Dienstagabend die Serie ausgleichen konnte, ging es heute um die Serienführung und den damit verbundenen Matchpuck. In der Partie waren keine zwei Minuten gespielt, da gingen die Pinguine durch den Treffer von Alexander Weiß (2.) in Front. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten und anderthalb Minuten später markierte Tyler Ward (4.) den Ausgleich. Kurz darauf hatte Weiden den Führungstreffer auf der Kelle, aber es blieb beim 1:1. Auch in Folge kamen beide Teams zu ihren Möglichkeiten. In der zehnten Minute gab es die erste Strafe und Krefelds Steven Raabe pausierte wegen Beinstellens. Im Powerplay sorgte Ward (10.) für die Führung. Doch diese hielt nicht lange, denn Philip Riefers (12.) glich für die Hausherren aus. Nach einem Beinstellen von Mike Fischer, nahm dieser auf der Strafbank der Seidenstädter Platz. In Überzahl machte Ward (19.) seinen Hattrick perfekt und mit der knappen Gästeführung verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.
Im zweiten Drittel gelang es Erik Buschmann (28.) den Ausgleichstreffer für die Pinguine zu erzielen. Der Treffer wurde zudem per Videobeweis bestätigt. Danach überstand Weiden ein Unterzahlspiel und mit dem Unentschieden ging es in die nächste Pause.
Krefelds Maximilian Adam brachte in der 44. Minute seine Mannschaft in Front. Danach überstanden die Blue Devils ein Unterzahlspiel. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand und in den Schlussminuten nahm Weiden seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Max Newton (59.) sowie Marcel Müller (60.) zum 6:3-Sieg der Pinguine. Somit sicherte sich Krefeld die Serienführung und den Matchpuck.
Ravensburg Towerstars – EV Landshut
Nachdem Ravensburg am Dienstagabend in der Verlängerung die Serie ausgleichen konnte, ging es heute für die Teams darum, die Führung in der Serie zu übernehmen und sich somit einen Matchpuck zu sichern. In der Partie lief gerade die fünfte Minute, da kassierte Ravensburgs Luca Hauf eine große Strafe sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Im anschließenden Powerplay brachte Nicholas Hutchison (5.) den EVL in Front. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als Landshuts Robert Kneisler nach übertriebener Härte in der Kühlbox saß, netzte Nickolas Latta (20.) die Scheibe zum Ausgleich für die Towerstars ein – somit stand es 1:1 zur Pause.
Im Mittelabschnitt waren 16 Sekunden gespielt, da bekamen die Gäste nach einem Haken von Simon Sezemsky einen Penalty zugesprochen, aber der EVL konnte den Strafschuss nicht verwandeln. Kurz darauf musste bei den Niederbayern Yannick Wenzel nach einem hohen Stock pausieren. Die Oberschwaben nutzten das Überzahlspiel und Lukas Mühlbauer (23.) brachte sein Team in Front. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 35 Robbie Czarnik das 3:1 für Ravensburg erzielte. Nach einem Stockcheck musste EVL-Spieler Julian Kornelli in die Kühlbox und im Powerplay erzielte Mathew Santos (39.) das 4:1. Dies war gleichzeitig der Pausenstand.
Mit Beginn des Schlussdrittel gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Jonas Langmann stand nun Philipp Dietl zwischen den Gäste-Pfosten. Es waren 44 Sekunden gespielt, da verkürzte David Stieler für die Gäste. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 55 Czarnik das 5:2 erzielte. Kurz darauf machte er seinen Hattrick perfekt und die Towerstars sicherten sich mit dem 6:2-Sieg die Serienführung und den Matchpuck.
Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim
Die Starbulls wehrten am Dienstag in der Verlängerung den ersten Matchpuck der Dresdner ab, sodass es heute zum fünften Aufeinandertreffen kam. Auch in diesem Duell schenkten sich die Mannschaften nichts. Die erste Strafe gab es in der neunten Minute und Rosenheims Charlie Sarault musste nach einem Beinstellen in die Kühlbox. Im Powerplay brachte Andrew Yogan (11.) die Eislöwen in Front. Kurz darauf jubelten die Sachsen erneut, als Nicolas Schindler (13.) das 2:0 erzielte. Auch in Folge kamen die Hausherren zu Chancen, aber es blieb bei dem Spielstand. Noch vor der Pausensirene kassierte Dresdens Tomas Sykora eine Strafe wegen Beinstellens, aber die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel und mit dem 2:0 ging es in die Kabinen.
Im Mitteldrittel baute Sebastian Gorcik (25.) die Führung für die Blau-Weißen weiter aus. Das Spiel nahm an Intensität zu und Strafen folgten immer wieder auf beiden Seiten, aber zunächst keine Tore. Kurz vor Drittelende traf Eislöwe Niklas Postel (39.) zum 4:0-Pausenstand.
Im Schlussdrittel überstand Dresden zunächst ein Unterzahlspiel und kurz darauf erhöhte Sykora (46.) auf 5:0. Nach einem Haken von Rosenheims Norman Hauner gab es einen Penalty für die Hausherren, aber sie konnten den Strafschuss nicht verwandeln. In Minute 57 traf Travis Ewanyk für die Starbulls. Am Ende bejubelten die Eislöwen mit dem 5:1-Sieg den Halbfinal-Einzug.
Selber Wölfe – ESV Kaufbeuren
Am Dienstag wehrte Kaufbeuren den Matchpuck der Wölfe ab, sodass es heute zum Showdown um den Ligaverbleib in diesem Duell ging. Der Sieger bleibt in der DEL2 und der Verlierer muss in der zweiten Playdown-Runde antreten. Bereits nach 57 gespielten Sekunden gab es die ersten Strafen auf beiden Seiten aufgrund übertriebener Härte. Im Spielverlauf erarbeiteten sich die Joker ein Chancenplus, aber lange Zeit blieb die Partie torlos. Als noch zwei Minuten im ersten Drittel zu spielen waren, jubelten die Gäste. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten den Treffer von Dani Bindels. Mit der knappen Kaufbeurer Führung ging es in die Pause.
Die Wölfe kamen gut aus der Kabine und Daniel Schwamberger sorgte nach 79 gespielten Sekunden für den Ausgleich. Wenig später verhinderte Selbs Goalie Kevin Carr den Kaufbeurer Führungstreffer. In der 30. Minute gelang es Jamal Watson, die Allgäuer wieder in Front zu bringen. Wenig später folgte die Antwort der Gastgeber und Carson McMillan (36.) glich aus. Der Treffer wurde zudem mittels Videobeweis bestätigt. Kurz vor der Pausensirene verhinderte ESVK-Goalie Daniel Fießinger den Selber Führungstreffer, sodass es mit dem 2:2 in die Kabinen ging.
Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts. Die Kaufbeurer hatten gerade ein Unterzahlspiel überstanden, da agierten sie kurz darauf selbst im Powerplay. Die Joker nutzten dieses, als Nolan Yaremko (53.) den Puck zur Führung einnetzte. Selb versuchte noch einmal alles und nahm den Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Kaufbeurens Colby McAuley (59.) macht mit seinem Treffer ins leere Tor den 4:2-Sieg und somit den Ligaverbleib perfekt.
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau
Die Eispiraten sicherten sich am Dienstag die Serienführung und somit den Matchpuck für die heutige Partie. Die Eisbären mussten gewinnen, um das entscheidende siebte Spiel zu erzwingen. Die Teams schenkten sich von Beginn an nichts. In der neunten Minute gab es auf beiden Seiten die ersten Strafen, jedoch eine mehr gegen die Gäste, sodass die Regensburger mit einem Mann mehr agierten. Die Eisbären nutzten das Powerplay durch den Führungstreffer von Nikola Gajovsky (9.). Insgesamt erarbeiteten sich die Gastgeber im ersten Drittel ein Chancenplus, kamen noch zu einem weiteren Powerplay, aber es blieb bis zur Pausensirene bei dem 1:0.
Im Mitteldrittel überstanden die Regensburger zunächst zwei Unterzahlsituationen, in Minute 34 musste sie dann den Ausgleichstreffer von Dominic Walsh hinnehmen. Mit dem 1:1 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.
Im Schlussdrittel überstand Crimmitschau zunächst ein Unterzahlspiel, musste dann aber in der 50. Minute den Führungstreffer von Marvin Schmid hinnehmen. Die Regensburger verteidigten das 2:1 bis zum Schluss und wehrten somit den Matchpuck ab. Am Sonntag kommt es in Spiel sieben zum Showdown.
Die Ergebnisse im Überblick:
KEV |
6 - 3 (2:3;1:0;3:0) |
BDW |
Krefeld Pinguine | Statistiken | Blue Devils Weiden |
Tore: 1:0 Alexander Weiß (1:53/EQ), 1:1 Tyler Ward (3:26/EQ), 1:2 Tyler Ward (9:43/PP1), 2:2 Philip Riefers (11:47/EQ), 2:3 Tyler Ward (18:35/PP1), 3:3 Erik Buschmann (27:24/EQ), 4:3 Maximilian Adam (43:10/EQ), 5:3 Max Newton (58:45/EQ/EN), 6:3 Marcel Müller (59:45/EQ/EN) | ||
Zuschauer: 8.029 | Strafminuten: 6 / 6 | Powerplay: 0-2 / 2-2 |
Schiedsrichter: Michael Klein, John-Darren Laudan, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Holtmann, Jan |
RVT |
6 - 2 (1:1;3:0;2:1) |
EVL |
Ravensburg Towerstars | Statistiken | EV Landshut |
Tore: 0:1 Nicholas Hutchison (4:57/PP1), 1:1 Nickolas Latta (19:02/EQ), 2:1 Lukas Mühlbauer (22:43/PP1), 3:1 Robbie Czarnik (34:35/EQ), 4:1 Mathew Santos (38:34/PP1), 4:2 David Stieler (40:44/EQ), 5:2 Robbie Czarnik (54:23/EQ), 6:2 Robbie Czarnik (56:59/EQ) | ||
Zuschauer: 3.418 | Strafminuten: 32 / 15 | Powerplay: 2-5 / 1-2 |
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Marcus Brill, Denis Menz, Alexander Pletzer, Niedens, Irina |
DRE |
5 - 1 (2:0;2:0;1:1) |
SBR |
Dresdner Eislöwen | Statistiken | Starbulls Rosenheim |
Tore: 1:0 Andrew Yogan (10:26/PP1), 2:0 Oliver Granz (12:16/EQ), 3:0 Sebastian Gorcik (25:41/EQ), 4:0 Niklas Postel (38:28/EQ), 5:0 Tomas Sykora (45:37/EQ), 5:1 Travis Ewanyk (56:57/EQ) | ||
Zuschauer: 4.232 | Strafminuten: 21 / 15 | Powerplay: 1-2 / 0-5 |
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Lukas Voit, Kenneth Englisch, Tobias Treitl, Zaversek, Nike |
SEL |
2 - 4 (0:1;2:1;0:2) |
ESV |
Selber Wölfe | Statistiken | ESV Kaufbeuren |
Tore: 0:1 Dani Bindels (18:00/EQ), 1:1 Daniel Schwamberger (21:19/EQ), 1:2 Jamal Watson (29:43/EQ), 2:2 Carson McMillan (35:47/EQ), 2:3 Nolan Yaremko (52:25/PP1), 2:4 Colby McAuley (58:44/EQ/EN) | ||
Zuschauer: 3.408 | Strafminuten: 8 / 4 | Powerplay: 0-1 / 1-2 |
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, David Cespiva, Marcus Höfer, Vincent Brüggemann, Landgraf, Anna-Maria |
EBR |
2 - 1 (1:0;0:1;1:0) |
EPC |
Eisbären Regensburg | Statistiken | Eispiraten Crimmitschau |
Tore: 1:0 Nikola Gajovsky (8:56/PP1), 1:1 Dominic Walsh (33:26/EQ), 2:1 Marvin Schmid (49:42/EQ) | ||
Zuschauer: 4.379 | Strafminuten: 12 / 16 | Powerplay: 1-5 / 0-3 |
Schiedsrichter: Markus Schütz, Alexander Singer, Jonas Reinold, Norbert van der Heyd, Steinbach, Roland |