Krefeld sweept sich ins Halbfinale
Kassel baut Serienführung aus.
Am Dienstagabend gab es in den ersten beiden vierten Spielen der DEL2 Viertelfinalserien eine erste Entscheidung. Die Krefeld Pinguine stehen als erster Halbfinalist fest. In einem packenden Duell mussten sie alle Register ziehen, um sich beim EV Landshut den vierten Sieg in der Serie zu sichern. In Weißwasser gab es einmal mehr ein Duell, welches viel Spannung und Unterhaltung bot. Am Ende setzte sich Kassels Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit durch. Damit fehlt den Huskies nur noch ein Sieg zum Weiterkommen.
Serien-Sweep: Krefeld behält im Tor-Festival die Oberhand
EVL |
4 - 7 (1:1;3:2;0:4) |
KEV |
| EV Landshut | Statistiken | Krefeld Pinguine |
| Tore: 0:1 David Cerny (12:29/EQ), 1:1 Tor Immo (18:43/PP1), 2:1 Stanislav Dietz (20:37/EQ), 2:2 Davis Vandane (26:57/PP1), 3:2 Jesse Koskenkorva (27:36/EQ), 3:3 Philip Gogulla (30:29/EQ), 4:3 David Stieler (35:50/PP1), 4:4 Alexander Weiß (44:46/EQ), 4:5 Philip Gogulla (48:07/EQ), 4:6 C.J. , Clint Joseph Suess (52:53/PP1), 4:7 Adam Payerl (58:59/EQ/EN) | ||
| Zuschauer: 0 | Strafminuten: 12 / 12 | Powerplay: 2-5 / 2-5 |
| Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Christopher Schadewaldt, David Kreuzer, Alexander Pletzer, Hirtreiter, Kevin | ||
Vor einer stimmungsvollen Kulisse in Landshut entwickelte sich von der ersten Minute an ein offener Schlagabtausch. Die Gäste aus Krefeld zeigten sich jedoch von Beginn an kaltschnäuziger. David Cerny eröffnete in der 13. Spielminute den Torreigen, ehe Landshut im Powerplay durch Tor Immo kurz vor der ersten Drittelpause ausglich.
Das zweite Drittel geriet schließlich zur Achterbahnfahrt für die Fans. Landshut ging erstmals in Führung. Doch Krefeld konterte umgehend. Der EVL schlug umgehend zurück. Erneut glichen die Pinguine aus. Doch dank David Stielers Powerplaytor in der 36. Minute gingen die Gastgeber mit einer Führung in den Schlussabschnitt.
Im Schlussabschnitt zeigte sich die ganze Klasse des Tabellenführers. Krefeld schaltete einen Gang hoch, baute viel Druck aus und glich nicht nur schnell aus, sondern legte noch zwei Tore nach. Kurz vor Schluss stellte ein Empty-Netter den 7:4-Endstand her, der den Serien-Sweep für die Pinguine absicherte.
Mieszkowski-Doppelpack: Huskies schlagen in der Lausitz zurück
LFX |
3 - 6 (0:3;1:0;2:3) |
ECK |
| Lausitzer Füchse | Statistiken | EC Kassel Huskies |
| Tore: 0:1 Darren Mieszkowski (10:44/PP1), 0:2 Darren Mieszkowski (16:48/EQ), 0:3 Dominic Turgeon (18:25/EQ), 1:3 John Broda (33:52/PP1), 2:3 Lane Scheidl (41:03/EQ), 2:4 Bode Wilde (42:09/EQ), 3:4 Tim Sezemsky (42:49/EQ), 3:5 Yannik Valenti (56:41/EQ), 3:6 Tyler Benson (58:53/EQ/EN) | ||
| Zuschauer: 2.646 | Strafminuten: 14 / 4 | Powerplay: 1-2 / 1-2 |
| Schiedsrichter: David Cespiva, Achim Moosberger, Lukas Pfriem, Tobias Treitl, Christian Franke | ||
Die EC Kassel Huskies haben die passende Antwort auf die Heimniederlage vom Sonntag gefunden und mit einem 5:3-Auswärtssieg in Weißwasser die Führung in der Serie ausgebaut. Die Nordhessen legten los wie die Feuerwehr und sorgten bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse: Dominik Mieszkowski brachte die Huskies mit einem Doppelpack (11. und 17. Minute) früh auf die Siegerstraße, Turgeon erhöhte noch vor der ersten Pause auf 3:0.
Die Lausitzer Füchse bewiesen vor 2.646 Zuschauern jedoch eine unglaubliche Moral. Im zweiten und dritten Drittel kämpften sich die Hausherren durch Tore von John Broda, Lane Scheidl und Tim Sezemsky bis auf 3:4 heran und brachten die Huskies kurzzeitig ins Wanken. Die Hoffnungen der Füchse-Fans wurden jedoch in der 57. Minute durch Yannik Valenti zunichtegemacht. Ein Empty-Netter stellte den Endstand her und nun kann Kassel am Freitag vor heimischer Kulisse den Sack zu machen.