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Playoff-Auftakt nach Maß: Kassel und Krefeld nutzen den Heimvorteil
18.03.2026Bild: Jan-Malte Diekmann

Playoff-Auftakt nach Maß: Kassel und Krefeld nutzen den Heimvorteil

Huskies schlagen kämpferische Füchse. Pinguine siegen am Ende klar gegen Landshut.

Der Startschuss in die Viertelfinal-Serien der DEL2 verlief für die gastgebenden Teams erfolgreich, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Während die Krefeld Pinguine ihre Favoritenrolle mit einem deutlichen Sieg untermauerten, mussten die Kassel Huskies bis zur letzten Sekunde zittern. Beide Mannschaften gehen nun mit einer psychologisch wichtigen 1:0-Führung in die „Best-of-Seven“-Serien, während die Lausitzer und Niederbayern bereits am Freitag vor heimischer Kulisse unter Zugzwang stehen.


Huskies siegen zum Auftakt gegen kämpferische Füchse


ECK

3 - 2

(2:0;0:0;1:2)
Schüsse:
35:17 (10:6,17:3,8:8)


LFX
EC Kassel Huskies Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Hunter Garlent (4:23/EQ), 2:0 Laurin Braun (16:05/EQ), 2:1 Adam Brady (43:20/EQ), 3:1 Yannik Valenti (54:37/PP1), 3:2 Lennard Nieleck (59:29/PP1)
Zuschauer: 4.188 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 1-4 / 1-3
Schiedsrichter: David Cespiva, Andreas Gawlik, Jan Lamberger, Tobias Treitl, Krimm,Oliver

Die EC Kassel Huskies sind mit einem Heimsieg in die Playoffs gestartet. Gegen leidenschaftlich kämpfende Lausitzer Füchse setzten sich die Schlittenhunde am Ende mit 3:2 durch. Dabei sah es lange Zeit nach einer klareren Angelegenheit aus: Nach Toren von Hunter Garlent (5.) und Laurin Braun (17.) führten die Huskies souverän, verpassten es aber im Mitteldrittel, den Sack vorzeitig zuzumachen.

Die Füchse aus Weißwasser witterten im Schlussabschnitt ihre Chance und kamen durch Adam Brady (44.) noch einmal gefährlich heran. Yannik Valenti stellte in Überzahl den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (55.). Den Lausitzern gelang in der Schlussminute der erneute Anschlusstreffer, doch Kassel brachte die Führung über die Zeit. Zwar war die Dominanz der Huskies phasenweise spürbar (35:17 Schüsse), doch die Füchse haben bewiesen, dass sie kein einfacher Viertelfinal-Gegner sein werden.


Pinguine drehen auf: Überzeugender Heimsieg in der Yayla-Arena


KEV

4 - 1

(0:1;2:0;2:0)
Schüsse:
25:19 (7:4,8:6,10:9)


EVL
Krefeld Pinguine Statistiken EV Landshut
Tore: 0:1 Trevor Gooch (9:30/EQ), 1:1 Adam Payerl (23:07/EQ), 2:1 Marcel Müller (29:06/EQ), 3:1 Jonathan Matsumoto (51:04/EQ), 4:1 Daniel Bruch (56:36/EQ)
Zuschauer: 6.901 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Daniel Todam, Sebastian Lehmann, Jonas Dietrich, Claus Clemens Behrendt, Herbst Wolfgang

In der Yayla-Arena feierten 6.901 Zuschauer einen am Ende deutlichen 4:1-Erfolg der Krefeld Pinguine über den EV Landshut zum Auftakt in die Playoffs. Dabei erwischten die Gäste aus Bayern den besseren Start und gingen durch Trevor Gooch (10.) in Führung. Krefeld ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und übernahm ab dem zweiten Drittel das Kommando.

Mit einem Doppelschlag durch Adam Payerl (24.) und Marcel Müller (30.) drehten die Seidenstädter die Partie innerhalb weniger Minuten. Landshut versuchte im Schlussdrittel mit viel physischer Härte zu antworten, doch Krefeld blieb diszipliniert und nutzte die sich bietenden Räume eiskalt aus. Zwei weitere Treffer im letzten Abschnitt schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch und sorgten für einen verdienten Sieg der Hausherren.

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