
Crimmitschau feiert Ligaverbleib
Ravensburg und Krefeld ziehen ins Halbfinale ein
Blue Devils Weiden – Krefeld Pinguine
Nur noch einen Sieg benötigen die Pinguine für den Halbfinal-Einzug, die Blue Devils mussten hingegen gewinnen, um das Spiel Nummer sieben zu erzwingen. Beide Teams kamen in der Partie zu ihren Chancen, das erste Tor erzielten dann die Pinguine, als Mike Fischer die Scheibe in der elften Minute einnetzte. Beide Teams schenkten sich nichts und verteidigten gut. Nach 20 Minuten ging es mit der knappen Gästeführung in die Kabinen.
Im Mittelabschnitt gelang es Neal Samanski (26.) den Ausgleichstreffer für die Hausherren zu erzielen. Danach überstand Weiden ein Unterzahlspiel und lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als die 38. Minute lief, kassierte bei den Blue Devils Fabian Ribnitzky eine Strafe aufgrund einer Spielverzögerung. Im Powerplay sorgte Alexander Weiß (38.) für die Führung und mit dieser ging es auch in die nächste Pause.
In der 44. Minute konnte Krefelds Lucas Lessio mit seinem Treffer die Führung ausbauen. Die Pinguine hatten eine weitere gute Möglichkeit, aber brachten den Puck nicht im Tor von Felix Noack unter. Im Gegenzug konterten die Gastgeber und Lukas Vantuch (51.) traf zum Anschluss. Wenig später kassierte bei den Seidenstädtern Erik Buschmann eine Strafe wegen Hakens. In Überzahl markierte Tyler Ward (54.) den Ausgleich. Kurz darauf folgte die nächste Strafe aufseiten der Gäste und Marcel Müller bekam zwei Minuten wegen Beinstellens. Kurz vor Ablauf der Strafzeit netzte Maximilian Kolb (58.) die Scheibe zur Führung ein. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten ihre Tor-Entscheidung, da kein hoher Stock vorlag. Die Pinguine nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – mit Erfolg. Yushiroh Hirano (59.) markierte den Ausgleich. Wenige Sekunden später musste Krefelds Lessio nach einem hohen Stock auf die Strafbank. Bei noch acht Sekunden zu spielen, kassierte Weidens Constantin Vogt eine Strafe nach einer Behinderung. Ein Tor folgte nicht und es ging in die Verlängerung.
In der Overtime ging es zunächst mit Vier gegen Vier weiter, danach agierten die Gäste für knapp eine Minute mit einem Mann mehr, spielten druckvoll, ein Tor fiel aber nicht. Auch danach erspielten sich die Pinguine einige Chancen. In der 68. Minute sorgte Davis Vandane für den Krefelder Siegtreffer und die Pinguine bejubelten den Halbfinal-Einzug.
EV Landshut – Ravensburg Towerstars
Am Freitagabend sicherten sich die Towerstars die Serienführung und den damit verbundenen Matchpuck. Der EVL wollte alles daran setzen, die Serie wieder auszugleichen und das entscheidende siebte Spiel zu erzwingen. Im Duell waren drei Minuten gespielt, da gab es die erste Strafe und bei den Towerstars musste Denis Pfaffengut nach einer Behinderung pausieren. Die Gäste überstanden das Unterzahlspiel problemlos. Mit zunehmender Spieldauer nahmen auch die Chancen auf beiden Seiten zu, aber ein Treffer fiel nicht. Nach einem Stockschlag von Landshuts Tor Immo agierten die Oberschwaben mit einem Mann mehr, aber auch sie konnten das Powerplay nicht nutzen. Danach hatten die Hausherren den Führungstreffer vor Augen, aber Ilya Sharipov verhinderte diesen. Es standen noch 26 Sekunden auf der Uhr, als Jakob Mayenschein die 1:0-Pausenführung für die Niederbayern erzielte.
Im Mitteldrittel musste Philipp Mass nach einem hohen Stock auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen. Die Gastgeber agierten druckvoll und kamen zu guten Chancen. Kurz vor Ablauf der Strafe landete die Scheibe im Ravensburger Tor. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und revidierten ihre Tor-Entscheidung aufgrund einer Kickbewegung und gaben den Treffer nicht. Auch in Folge konnte der Puck nicht eingenetzt werden, dabei überstand Landshut ein Unterzahlspiel. Somit ging es mit dem 1:0 in die nächste Pause.
Aufgrund einer Strafe kurz vor Drittelende gegen Ravensburgs Adam Payerl nach einem Stockcheck agierten die Gastgeber zu Beginn des dritten Drittels in Überzahl. Nach 41 gespielten Sekunden traf Tor Immo zum 2:0. Kurz darauf musste Landshuts Benjamin Zientek aufgrund einer Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen. Die Towerstars nutzten das Powerplay und Erik Jinesjö Karlsson (42.) erzielte den Anschluss. Payerl musste nach einem hohen Stock erneut pausieren, diesmal konnte der EVL das Überzahlspiel aber nicht nutzen. Als die 50. Minute lief, markierte Karlsson den Ausgleich für Ravensburg. Wenig später hatten die Hausherren den Führungstreffer auf der Kelle, aber Sharipov glänzte mit einem starken Save. In Minute 56 machte Karlsson seinen Hattrick perfekt und sorgte somit für die Ravensburger Führung. Kurz darauf geriet Landshut in Unterzahl, da Tobias Echtler wegen Hakens pausieren musste. Zudem nahm Landshut seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Per Empty-Net-Tor machte Karlsson den 4:2-Sieg der Towerstars perfekt und somit bejubelte Ravensburg den Halbfinal-Einzug.
Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg
Am Freitag glichen die Eisbären die Serie aus und erzwangen somit das siebte und damit entscheidende Spiel um den Ligaverbleib. Der heutige Gewinner bleibt in der DEL2 und der Verlierer muss in der zweiten Playdown-Runde gegen Selb antreten. So gingen beide Mannschaften sehr konzentriert in die Partie und wollten keinen Fehler begehen. Insgesamt kamen die Eispiraten zu mehr Torgelegenheiten, ein Treffer fiel aber nicht. Nach 20 Minuten ging es torlos in die Pause.
Die Westsachsen kamen gut aus der Kabine und prüften mehrfach Eisbären-Goalie Jonas Neffin, aber der Schlussmann parierte. Im Gegenzug konterten die Gäste, aber auch Torhüter Oleg Shilin war wachsam. Kurz darauf fiel dann der erste Treffer, als Corey Mackin (23.) das 1:0 für die Crimmitschauer erzielte. Wenig später verhinderte der Eispiraten-Schlussmann den Ausgleich. Die erste Strafe folgte in der 30. Minute und Crimmitschaus Ladislav Zikmund musste nach einem hohen Stock in der Kühlbox Platz nehmen. Die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel und konnten wenig später selbst den Puck einnetzen. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten den Treffer von Thomas Reichel (36.). Mit der Zwei-Tore-Führung für die Pleißestädter gingen die Teams in die Kabinen.
Im Schlussdrittel geriet Crimmitschau nach einem Bandencheck von Jerkko Rämö in Unterzahl. Dabei kamen die Westsachsen auch zu Konterchancen, aber Neffin war zur Stelle. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Eispirat Tobias Lindberg saß nach einem Halten in der Kühlbox, da nahmen die Eisbären ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Tim Lutz (58.) zum 3:0. Kurz darauf besiegelte Zikmund (59.) mit seinem Empty-Net-Treffer den 4:0-Sieg und die Eispiraten bejubelten den Ligaverbleib. Regensburg muss somit in der zweiten Playdown-Runde antreten.
Die Ergebnisse im Überblick:
BDW |
4 - 5 OT (0:1;1:1;3:2/0:1) |
KEV |
Blue Devils Weiden | Statistiken | Krefeld Pinguine |
Tore: 0:1 Mike Fischer (10:49/EQ), 1:1 Neal Samanski (25:46/EQ), 1:2 Alexander Weiß (37:34/PP1), 1:3 Lucas Lessio (43:31/EQ), 2:3 Lukas Vantuch (50:39/EQ), 3:3 Tyler Ward (53:19/PP1), 4:3 Maximilian Kolb (57:00/PP1), 4:4 Yushiroh Hirano (58:31/EQ), 4:5 Davis Vandane (67:41/EQ) | ||
Zuschauer: 2.560 | Strafminuten: 6 / 6 | Powerplay: 2-3 / 1-3 |
Schiedsrichter: Michael Klein, Bastian Steingross, Soeren Kriebel, Kenneth Englisch, Daubenmerkl, Sabine |
EVL |
2 - 4 (1:0;0:0;1:4) |
RVT |
EV Landshut | Statistiken | Ravensburg Towerstars |
Tore: 1:0 Jakob Mayenschein (19:34/EQ), 2:0 Tor Immo (40:41/PP1), 2:1 Erik Jinesjö Karlsson (41:53/PP1), 2:2 Erik Jinesjö Karlsson (49:12/EQ), 2:3 Erik Jinesjö Karlsson (55:51/EQ), 2:4 Erik Jinesjö Karlsson (58:42/EQ/EN) | ||
Zuschauer: 4.448 | Strafminuten: 8 / 8 | Powerplay: 1-4 / 1-4 |
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Benjamin Hoppe, Alexander Pletzer, Tobias Züchner, Hirtreiter, Kevin |
EPC |
4 - 0 (0:0;2:0;2:0) |
EBR |
Eispiraten Crimmitschau | Statistiken | Eisbären Regensburg |
Tore: 1:0 Corey Mackin (22:06/EQ), 2:0 Thomas Reichel (35:30/EQ), 3:0 Tim Lutz (57:47/SH1/EN), 4:0 Ladislav Zikmund (58:05/SH1/EN) | ||
Zuschauer: 3.974 | Strafminuten: 8 / 14 | Powerplay: 0-1 / 0-3 |
Schiedsrichter: Seedo Janssen, David Cespiva, Tobias Treitl, Vincent Brüggemann, Tänzer, Sandra |