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Krefeld Pinguine stürmen ins Finale
08.04.2026Bild: Melanie Feldmeier

Krefeld Pinguine stürmen ins Finale

Bietigheim zittert sich zum Serienausgleich.

Die vierten Spiele der DEL2 Playoff-Halbfinalserien brachten eine Entscheidung auf der einen und noch mehr Spannung auf der anderen Seite. Während die Krefeld Pinguine mit einer Machtdemonstration die Eisbären Regensburg aus dem Rennen warfen und als erstes Team das Finalticket buchten, erlebten die Zuschauer in Bietigheim ein Wechselbad der Gefühle. Die Steelers sahen bereits wie der sichere Sieger aus, mussten am Ende aber bis zur letzten Sekunde um den Ausgleich in der Serie bangen. Damit ist im Duell zwischen Bietigheim und Kassel wieder alles offen, während Krefeld nun entspannt auf seinen Endspielgegner warten kann.


Sweep perfekt! Pinguine souverän


EBR

1 - 5

(0:1;0:2;1:2)
Schüsse:
23:33 (7:11,4:11,12:11)


KEV
Eisbären Regensburg Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 0:1 Alexander Weiß (17:41/EQ), 0:2 Philip Gogulla (21:12/EQ), 0:3 Tim Schütz (23:06/EQ), 0:4 Jonathan Matsumoto (41:06/EQ), 0:5 Max Newton (48:34/EQ), 1:5 Donát Péter (49:56/PP1)
Zuschauer: 4.017 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Kilian Hinterdobler, Lukas Pfriem, Marcus Höfer, Steinbach, Roland

Die Krefeld Pinguine haben die Eisbären Regensburg mit einem glatten „Sweep“ aus den Playoffs geworfen. Auch im vierten Duell ließen die Seidenstädter nichts anbrennen und siegten in der Donau-Arena souverän mit 5:1. Damit entscheidet Krefeld die Serie mit 4:0 Siegen für sich und steht im Finale um die DEL2-Meisterschaft.

Vor 4.712 Zuschauern agierte Krefeld erneut kaltschnäuziger als die Oberpfälzer. Alexander Weiß (18.) brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung, was den Druck auf die Regensburger sichtlich erhöhte. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels erhöhten Philip Gogulla und Tim Schütz. Regensburg rannte verzweifelt an, scheiterte aber ein ums andere Mal an Felix Bick.

Im Schlussabschnitt schraubten Jonathan Matsumoto und Max Newton das Ergebnis in die Höhe. Donat Peter erzielte immerhin noch den Ehrentreffer für aufopferungsvoll kämpfende Eisbären, deren Saison damit ein Ende findet.


Steelers trotzen der Aufholjagd: Serie nach Zittersieg wieder ausgeglichen


SCB

3 - 2

(1:0;1:0;1:2)
Schüsse:
35:25 (8:10,13:11,14:4)


ECK
Bietigheim Steelers Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Jack Dugan (2:55/EQ), 2:0 Arne Uplegger (24:16/PP1), 3:0 Bastian Eckl (53:46/EQ), 3:1 Yannik Valenti (55:25/EQ), 3:2 Dominic Turgeon (59:50/EQ)
Zuschauer: 4.388 Strafminuten: 4 / 4 Powerplay: 1-2 / 0-2
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Lukas Voit, David Tschirner, Jonas Reinold, Feicht, Susanne

In der EgeTrans Arena sahen die Fans ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Die Bietigheim Steelers besiegten die Kassel Huskies knapp mit 3:2 und glichen die „Best-of-Seven“-Serie zum 2:2 aus. Lange Zeit sah es nach einer einseitigen Angelegenheit aus, doch am Ende retteten die Steelers den Sieg nur mit Mühe über die Zeit.

Bietigheim startete furios und überrumpelte die Huskies im ersten Drittel. Jack Dugan traf nach weniger als drei Minuten bei einem Konter. Im zweiten Abschnitt erhöhte Arne Uplegger in Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie. Als Bastian Eckl in der 54. Minute das 3:0 erzielte, begann die Party bereits in der Arena.

Doch die Steelers-Fans hatten die Rechnung ohne die Huskies gemacht. Wie so oft in dieser Serie wurde es wieder spannend. Yannik Valenti machte das 1:3 nur 99 Sekunden nach Bietigheims drittem Tor. Und in der Schlussminute verkürzte er mit seinem zweiten Tor auf 2:3. Die Steelers retteten den hauchdünnen Vorsprung über die letzten Sekunden und glichen damit die "Best-of-Seven"-Serie auf 2:2 aus.

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