Towerstars und Starbulls gelingt Serienausgleich
Ravensburg gewinnt Overtime-Krimi. Rosenheim mit Offensivfeuerwerk.
Die Mittwochspiele der DEL2 Playoff-Viertelfinals brachten erneut jede Menge Spannung und Drama. In Bietigheim träumten die Steelers schon von der 3:1-Serienführung, als Ravensburg doch noch die Overtime erzwingen und das Spiel am Ende noch gewinnen konnte. In Regensburg gelang es den Eisbären trotz früher Führung nicht, das Momentum des Marathon-Rekordspiels vom Sonntag mitzunehmen. Rosenheim feuerte aus allen Rohren und schaffte den Serienausgleich.
Dramatik pur in der EgeTrans Arena: Ahlroth wird zum Overtime-Helden
SCB |
3 - 4 OT (1:1;2:1;0:1/0:1) |
RVT |
| Bietigheim Steelers | Statistiken | Ravensburg Towerstars |
| Tore: 1:0 Cole Fonstad (2:57/EQ), 1:1 Robbie Czarnik (12:26/EQ), 2:1 Pawel Dronia (25:34/EQ), 3:1 Filip Reisnecker (32:04/EQ), 3:2 Erik Jinesjö Karlsson (36:58/EQ), 3:3 Nickolas Latta (43:49/PP1), 3:4 Alec Ahlroth (70:40/EQ) | ||
| Zuschauer: 4.082 | Strafminuten: 10 / 2 | Powerplay: 0-1 / 1-5 |
| Schiedsrichter: Markus Schütz, Alexander Singer, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Feicht, Susanne | ||
Die Ravensburg Towerstars haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert und die Serie gegen die Bietigheim Steelers ausgeglichen. In einer hochemotionalen Partie setzten sich die Oberschwaben mit 4:3 nach Verlängerung durch. Dabei sah es lange Zeit nach einem Erfolg für Bietigheim aus: Die Steelers führten nach Toren von Cole Fonstad, Pavel Dronia und Filip Reisnecker bis tief in den Mittelabschnitt mit 3:1 und schienen das Spiel zu kontrollieren.
Doch Ravensburg bewies eine eiserne Moral. Nach dem Anschlusstreffer durch Erik Karlsson (37.) warfen die Towerstars im Schlussdrittel alles nach vorne. Der Lohn war der späte Ausgleich zum 3:3, der die mitgereisten Fans in Ekstase versetzte. In der Overtime behielten die Gäste schließlich den kühleren Kopf: Alec Ahlroth markierte den entscheidenden Treffer zum 4:3-Endstand und sicherte Ravensburg damit einen psychologisch immens wichtigen Sieg in dieser „Best-of-Seven“-Serie.
Offensiv-Gala in der Oberpfalz: Starbulls überrollen die Eisbären
EBR |
4 - 7 (1:0;1:4;2:3) |
SBR |
| Eisbären Regensburg | Statistiken | Starbulls Rosenheim |
| Tore: 1:0 Samuel Payeur (4:49/EQ), 1:1 Lukas Laub (24:04/EQ), 1:2 Lewis Zerter-Gossage (26:49/EQ), 1:3 Charlie Sarault (28:33/PP1), 2:3 Jeremy Bracco (39:44/EQ), 2:4 Scott Feser (39:52/EQ), 3:4 Bryce Kindopp (44:50/PP1), 3:5 Luigi Calce (48:31/EQ), 4:5 Sean Giles (48:47/EQ), 4:6 Fabian Dietz (54:11/EQ), 4:7 Charlie Sarault (57:21/EQ/EN) | ||
| Zuschauer: 4.422 | Strafminuten: 31 / 12 | Powerplay: 1-6 / 1-4 |
| Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Vladislav Gossmann, Jonas Reinold, Norbert van der Heyd, Steinbach Roland | ||
In der Regensburger Das.Stadtwerk.Donau-Arena sahen die Zuschauer ein bayerisches Derby, das alle defensiven Fesseln sprengte. Die Starbulls Rosenheim meldeten sich nach dem frühen Rückstand durch Samuel Payeur (5.) eindrucksvoll zurück und feierten einen deutlichen 7:4-Auswärtssieg. Besonders ab dem zweiten Drittel fanden die Eisbären kein Mittel gegen die wirbelnden Sturmreihen der Starbulls.
Rosenheim nutzte jede Unachtsamkeit in der Regensburger Hintermannschaft eiskalt aus. In einem wilden Schlagabtausch behielten die Starbulls in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Mit schnellen Umschaltmomenten und einer hocheffizienten Chancenverwertung schraubten sie das Ergebnis bis zum Ende auf 7:4 hoch. Während Regensburg defensiv vor einer schwierigen Analyse steht, tankt Rosenheim mit diesem Offensiv-Feuerwerk massiv Selbstvertrauen für das nächste Heimspiel.