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Tor-Festival in Rosenheim mit Sieg für die Starbulls
08.12.2023Bild: Ludwig Schirmer

Tor-Festival in Rosenheim mit Sieg für die Starbulls

Bietigheim, Kassel und Landshut mit Auswärtssieg / Derby-Overtime-Erfolg für Dresden / Heimerfolg für Ravensburg und Regensburg

Starbulls Rosenheim – EHC Freiburg

Viele Tore gab es im Duell Rosenheim gegen Freiburg. Es waren die Gäste, die im Powerplay den Treffer von Nikolas Linsenmaier (9.) bejubelten. Doch Shane Hanna (13.) und Sebastian Streu (18.) drehten noch im ersten Drittel die Partie. Im Mittelabschnitt waren 38 Sekunden gespielt, da markierte Linsenmaier den Ausgleich. Doch innerhalb von sechs Minuten erzielten die Hausherren vier Tore. Chris Dodero (25.), Norman Hauner (29.), Denis Shevyrin (29.) und Reid Duke (31.) waren die Torschützen. Nach dem Tor von Shevyrin gab es bei den Wölfen einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Luis Benzing stand dann David Zabolotny zwischen den Pfosten. Freiburgs Valentino Klos (31.) konnte noch verkürzen, aber mit dem 6:3 für die Starbulls ging es in die Pause.

Auch im letzten Drittel gab es weitere Tore zu bestaunen. Lukas Laub netzte den Puck für die Hausherren in der 46. Minute ein. Wenig später verkürzte Eero Elo (47.) in Unterzahl, doch kurz darauf fiel das nächste Rosenheimer Tor durch Stefan Reiter (50.). Manuel Strodel (56.) machte dann den 9:4-Sieg perfekt.

 

ESV Kaufbeuren – Bietigheim Steelers

Die Steelers starteten gut in die Partie und Dominik Lascheit sorgte in der zweiten Minute für die frühe Gästeführung. Jack Olin Doremus (13.) konnte diese dann ausbauen, doch als die Hausherren in Überzahl agierten, fiel der Anschluss durch Tyler Spurgeon (17.). Im Mittelabschnitt waren die Ellentaler weiterhin treffsicher und konnten vier Tore erzielen. Zunächst machte Doremus (23. & 29.) seinen Hattrick perfekt. Im Powerplay traf auch Brett Welychka und kurz vor der Pausensirene netzte Jackson Cressey (40.) die Scheibe zum 6:1 für Bietigheim ein. Nach diesem Treffer gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Daniel Fießinger stand nun Rihards Babulis zwischen den Pfosten.

Im Schlussdrittel schraubte Steeler Fabjon Kuqi den Spielstand weiter in die Höhe. Kaufbeurens Sami Blomqvist (59.) konnte verkürzen, doch am Ende sicherten die Bietigheimer den 7:2-Erfolg.

 

Lausitzer Füchse – EC Kassel Huskies  

Beide Mannschaften schenkten sich in der Partie nichts, konnten aber im ersten Drittel, trotz Chancen, kein Tor erzielen. Auch im zweiten Abschnitt hielten Füchse-Goalie Jonas Stettmer und Huskies-Torhüter Brandon Maxwell ihren Kasten sauber. In Minute 35 kassierte nach einer Behinderung Kassels Marco Müller eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Nach 40 Minuten trennten sich beide Teams mit einem 0:0 in die nächste Pause.

Im dritten Drittel fielen dann die Tore. Zunächst traf Jake Coughler (46.) für Weißwasser, aber Jake Weidner (51.) glich für die Nordhessen aus. Wenig später jubelten die Gäste erneut, denn Tristan Keck (48.) markierten den Siegtreffer für die Huskies.

 

EC Bad Nauheim – EV Landshut

Im Duell Bad Nauheim gegen Landshut waren 20 Sekunden gespielt, da gab es die erste Strafe gegen die Hausherren. Die Hessen überstanden das Unterzahlspiel, wie auch wenig später die Gäste. Das erste Tor folgte in Minute elf und Patrick Seifert sorgte für die Bad Nauheimer Führung. Diese hielt bis zur Pausensirene, dabei konnten die Landshuter zwei Überzahlsituationen nicht nutzen. Im Mitteldrittel glich Andreas Schwarz (24. )aus und in Minute 33 ging der EVL durch den Treffer von Nick Pageau in Front. Mit der Gästeführung ging es in die zweite Pause.

Das Spiel nahm im Schlussdrittel an Intensität zu und auf beiden Seiten gab es Strafzeiten. Bad Nauheim versuchte den Ausgleich zu erzielen und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Alex Tonge (60.) zum 3:1-Sieg für Landshut.

 

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen

Im Sachsen-Derby hatten die Eislöwen im ersten Drittel die besseren Chancen, doch ein Tor fiel nicht. Es waren dann die Eispiraten, die in Minute 14 durch Vincent Saponari in Front gingen. Die Antwort folgte wenig später und Tomas Andres (16.) glich den Spielstand aus. Somit stand es nach 20 Minuten 1:1. Dieses Unentschieden hatte lange Bestand, bis David Suvanto (32.) in Überzahl den Führungstreffer für die Eislöwen erzielte. Eispirat Max Balinson (35.) fand wenig später die Antwort für die Hausherren und somit ging es erneut mit einem Unentschieden in die Pause.

Im dritten Spielabschnitt waren 42 Sekunden absolviert, da traf Tobias Lindberg zum 3:2 für die Westsachsen. Dresden versuchte auszugleichen – mit Erfolg. In Minute 52 markierte Ricardo Hendreschke das 3:3. In Folge fiel kein Tor mehr, sodass es in die Verlängerung ging. Diese konnten die Eislöwen durch den Treffer von Garret Pruden für sich entscheiden und somit den Derbysieg feiern.

 

Eisbären Regensburg – Selber Wölfe

Im Bayern-Duell Regensburg gegen Selb kassierten die Wölfe die erste Strafe. Als sie wieder komplett waren, fiel die Führung durch Eisbär Andrew Yogan (8.). Danach überstanden die Gäste zwei Unterzahlsituationen und mit dem 1:0 für die Hausherren ging es in die Pause. Nach 51 gespielten Sekunden im Mittelabschnitt netzte Yogan die Scheibe erneut ein. Tomas Schwamberger (34.) und Corey Trivino (40.) bauten die Führung für die Eisbären weiter aus.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Im Powerplay verkürzte Egils Kalns (59.) für die Wölfe, aber am Ende bejubelten die Regensburger den 4:1-Sieg im Bayern-Duell.

 

Ravensburg Towerstars – Krefeld Pinguine

Die Towerstars zeigten ein gutes erstes Drittel und nutzten ihre Chancen. So brachte Robbie Czarnik (5.) die Hausherren in Front. Auch Denis Pfaffengut (14.) und Sam Herr (19.) netzten die Scheibe ein, sodass es mit dem 3:0 in die Pause ging. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 37 Philipp Kuhnekath für Krefeld verkürzte, doch Fabian Dietz (38.) stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her.

Im letzten Drittel konnte keine Mannschaft mehr die Scheibe einnetzten, sodass die Towerstars den 4:1-Sieg bejubelten.

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:


SBR

9 - 4

(2:1;4:2;3:1)
Schüsse:
38:28 (10:10,15:11,13:7)


FRB
Starbulls Rosenheim Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Nikolas Linsenmaier (8:48/PP1), 1:1 Shane Hanna (12:46/EQ), 2:1 Sebastian Streu (17:51/EQ), 2:2 Nikolas Linsenmaier (20:38/EQ), 3:2 Chris Dodero (24:45/EQ), 4:2 Norman Hauner (28:04/EQ), 5:2 Denis Shevyrin (28:42/EQ), 6:2 Reid Duke (30:16/EQ), 6:3 Valentino Klos (30:38/EQ), 7:3 Lukas Laub (45:42/PP1), 7:4 Eero Elo (46:16/SH1), 8:4 Stefan Reiter (49:48/EQ), 9:4 Manuel Strodel (55:25/PP1)
Zuschauer: 3.856 Strafminuten: 4 / 12 Powerplay: 2-6 / 1-2
Schiedsrichter: Alexander Singer, Daniel Ratz, Dominik Spiegl, Christoph Jürgens, Hagdorn, Theresa


ESV

2 - 7

(1:2;0:4;1:1)
Schüsse:
32:32 (10:15,12:12,10:5)


SCB
ESV Kaufbeuren Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Dominik Lascheit (1:24/EQ), 0:2 Jack Olin Doremus (12:44/EQ), 1:2 Tyler Spurgeon (16:59/PP1), 1:3 Jack Olin Doremus (22:31/EQ), 1:4 Jack Olin Doremus (28:33/EQ), 1:5 Brett Welychka (34:56/PP1), 1:6 Jackson Cressey (39:11/EQ), 1:7 Fabjon Kuqi (44:09/EQ), 2:7 Sami Blomqvist (58:40/EQ)
Zuschauer: 2.066 Strafminuten: 2 / 4 Powerplay: 1-2 / 1-1
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Bastian Haupt, Soeren Kriebel, Norbert van der Heyd, Miller, Birgit


LFX

1 - 2

(0:0;0:0;1:2)
Schüsse:
34:47 (12:10,10:10,12:27)


ECK
Lausitzer Füchse Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Jake Coughler (45:57/EQ), 1:1 Jake Weidner (50:31/EQ), 1:2 Tristan Keck (57:45/EQ)
Zuschauer: 2.393 Strafminuten: 6 / 29 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Marc André Naust, Bruce Becker, Markus Paulick, Jakob Sauerzapfe, Wehlam, Lucas


ECN

1 - 3

(1:0;0:2;0:1)
Schüsse:
39:33 (11:7,13:15,15:11)


EVL
EC Bad Nauheim Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Patrick Seifert (10:07/EQ), 1:1 Andreas Schwarz (23:06/EQ), 1:2 Nick Pageau (32:55/EQ), 1:3 Alex Tonge (59:48/EQ/EN)
Zuschauer: 2.360 Strafminuten: 17 / 15 Powerplay: 0-4 / 0-5
Schiedsrichter: Tony Engelmann, Jens Steinecke, Dominic Borger, Dominic Six, Dietrich, Annette


EPC

3 - 4 OT

(1:1;1:1;1:1/0:1)
Schüsse:
26:31 (9:13,10:7,5:9/2:2)


DRE
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 1:0 Vincent Saponari (13:37/EQ), 1:1 Tomas Andres (15:39/EQ), 1:2 David Suvanto (31:09/PP1), 2:2 Max Balinson (34:26/EQ), 3:2 Tobias Lindberg (40:42/EQ), 3:3 Ricardo Hendreschke (51:27/EQ), 3:4 Garret Pruden (4:11/OT/EQ)
Zuschauer: 3.869 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 0-3 / 1-2
Schiedsrichter: Marcus Brill, Mischa Apel, Tim Laudenbach, Christopher Reitz, Kohlmeyer, Lotta


EBR

4 - 1

(1:0;3:0;0:1)
Schüsse:
32:37 (17:10,13:13,2:14)


SEL
Eisbären Regensburg Statistiken Selber Wölfe
Tore: 1:0 Andrew Yogan (7:23/EQ), 2:0 Andrew Yogan (20:51/EQ), 3:0 Tomas Schwamberger (33:32/EQ), 4:0 Corey Trivino (36:32/EQ), 4:1 Egils Kalns (58:09/PP1)
Zuschauer: 3.621 Strafminuten: 4 / 10 Powerplay: 0-5 / 1-2
Schiedsrichter: Kannengießer, Daniel, Holzer, Martin, Pfeifer, Dominik, Menz, Denis, Schütz, Peter


RVT

4 - 1

(3:0;1:1;0:0)
Schüsse:
37:27 (16:9,10:7,11:11)


KEV
Ravensburg Towerstars Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Robbie Czarnik (4:02/EQ), 2:0 Denis Pfaffengut (13:50/EQ), 3:0 Sam Herr (18:55/EQ), 3:1 Philipp Kuhnekath (36:10/EQ), 4:1 Fabian Dietz (37:32/EQ)
Zuschauer: 2.905 Strafminuten: 9 / 9 Powerplay: 0-1 / 0-1
Schiedsrichter: Michael Klein, Erich Singaitis, Alexander Pletzer, Jonas Reinold, Nidens, Irina

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