33. Spieltag: Krefeld marschiert weiter
Rosenheim mit erneutem Shutout, Wichtige Siege für Bad Nauheim und Freiburg.
Bad Nauheim setzte sich in einem engen Nachbarschaftsduell erst in der Verlängerung gegen Weiden durch, während Freiburg im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse einfuhr. Rosenheim bestätigte seine Defensivstärke mit einem souveränen Shutout gegen Kaufbeuren, während die Krefeld Pinguine ihre Tabellenführung mit einem torreichen Sieg gegen Landshut weiter ausbauten. Zum Abschluss setzte Regensburg mit einem klaren Erfolg gegen die Bietigheim Steelers ein Ausrufezeichen im Rennen um die Playoff-Plätze. Im Spiel der Woche fiel die Entscheidung erst sehr spät...
EC Bad Nauheim – Blue Devils Weiden 3 - 2 OT (0:0;1:0;1:2/1:0)
ECN
Schüsse:
15:26
(1:10,4:5,9:11/1:0)
BDW
EC Bad Nauheim
Statistiken
Blue Devils Weiden
Tore: 1:0 Zach Kaiser (21:25/EQ), 1:1 Noah Samanski (41:37/EQ), 1:2 Luca Gläser (48:01/EQ), 2:2 Timo Kose (59:28/EQ), 3:2 Davis Koch (0:26/OT/EQ)
Zuschauer: 1.743
Strafminuten: 6 / 8
Powerplay: 0-4 /
0-3
Schiedsrichter: Michael Klein, Alexander Singer, Jonas Dietrich, Jan Lamberger, Dietrich, Annette
Der EC Bad Nauheim hat das Tabellennachbarschaftsduell gegen die Blue Devils Weiden mit 3:2 nach Verlängerung für sich entschieden. Trotz eines deutlichen Chancenplus der Gäste (25:15 Schüsse) blieb die Partie lange offen. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Zach Kaiser Bad Nauheim zu Beginn des Mittelabschnitts in Führung (21.). Weiden antwortete im Schlussdrittel: Noah Samanski glich in der 41. Minute aus, ehe Luca Gläser die Gäste in der 48. Minute erstmals in Führung brachte. Bad Nauheim bewies Moral und rettete sich durch Timo Kose mit dem Treffer zum 2:2 (59.) in die Overtime. Dort setzte Davis Koch bereits nach 26 Sekunden den entscheidenden Treffer und sicherte Bad Nauheim den Zusatzpunkt.
EHC Freiburg – Lausitzer Füchse
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Der EHC Freiburg hat gegen die Lausitzer Füchse einen wichtigen 2:1-Heimsieg gefeiert und drei wertvolle Punkte im Tabellenkeller eingefahren. Mit einem leichten Chancenplus (33:26 Schüsse) waren die Wölfe vor allem im ersten und zweiten Drittel das aktivere Team. Freiburg erwischte einen Traumstart und ging bereits nach einer Minute durch Tomas Schwamberger in Führung. Die Gäste antworteten jedoch schnell: Georgiy Saakyan glich in der 10. Minute zum 1:1 aus. In der Folge blieb die Partie intensiv, einige Strafen auf beiden Seiten blieben jedoch ohne Folgen, da kein Team sein Powerplay nutzen konnte. Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel, als David Trinkberger in der 42. Minute den Treffer zum 2:1-Endstand erzielte und Freiburg den knappen Vorsprung über die Zeit brachte.
Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren 3 - 0 (1:0;0:0;2:0)
SBR
Schüsse:
31:18
(6:4,10:7,15:7)
ESV
Starbulls Rosenheim
Statistiken
ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Teemu Pulkkinen (12:21/EQ), 2:0 Teemu Pulkkinen (48:33/EQ), 3:0 C.J. Stretch (51:32/EQ)
Zuschauer: 4.021
Strafminuten: 0 / 2
Powerplay: 0-1 /
0-0
Schiedsrichter: Martin Holzer, Bastian Haupt, Norbert van der Heyd, Christopher Reitz, Wormuth, Paul
Die Starbulls Rosenheim bleiben durch einen souveränen 3:0-Shutout-Sieg gegen den ESV Kaufbeuren weiterhin auf Spitzenkurs. Mit einem klaren Chancenplus von 42:20 Torschüssen kontrollierten die Hausherren die Partie über weite Strecken. Den Auftakt machte Teemu Pulkkinen, der Rosenheim in der 12. Minute in Führung brachte. Nach einem ereignisarmen zweiten Drittel war es erneut Pulkkinen, der in der 48. Minute auf 2:0 erhöhte. C.J. Stretch machte schließlich in der 51. Minute alles klar und sorgte für den verdienten Heimerfolg der Starbulls, die defensiv kaum etwas zuließen.
Krefeld Pinguine – EV Landshut 6 - 3 (2:1;2:0;2:2)
KEV
Schüsse:
31:25
(12:9,13:5,6:11)
EVL
Krefeld Pinguine
Statistiken
EV Landshut
Tore: 0:1 Tobias Lindberg (7:50/EQ), 1:1 Philip Gogulla (14:57/PP1), 2:1 Davis Vandane (16:59/PP1), 3:1 Mathew Santos (26:14/PP1), 4:1 Marcel Müller (36:14/EQ), 5:1 Mark Zengerle (47:54/EQ), 5:2 David Stieler (49:12/EQ), 5:3 Tobias Lindberg (53:58/PP1), 6:3 Philip Gogulla (54:22/EQ)
Zuschauer: 6.340
Strafminuten: 8 / 8
Powerplay: 3-3 /
1-3
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Jeroen Klijberg, Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt, Wolfgang Herbst
Die Krefeld Pinguine sind aktuell nicht zu stoppen und haben ihre Tabellenführung mit einem 6:3-Heimsieg gegen den EV Landshut weiter gefestigt. Mit effizienter Chancenverwertung dominierten die Gastgeber das Topspiel über weite Strecken. Dabei erwischte zunächst Landshut den besseren Start: Tobias Lindberg brachte die Gäste in der 7. Minute in Führung. Krefeld antwortete jedoch kurze Zeit später: Philip Gogulla glich im Powerplay aus (14.), ehe Davis Vandane noch im ersten Drittel auf 2:1 stellte (16.). Im Mittelabschnitt bauten Matthew Santos (26.) und Marcel Müller (36.) den Vorsprung auf 4:1 aus. Auch im Schlussdrittel blieben die Pinguine torhungrig. Mark Zengerle erhöhte auf 5:1 (47.), bevor Landshut durch David Stieler (49.) und erneut Tobias Lindberg im Powerplay (53.) verkürzte. Den Schlusspunkt setzte Philip Gogulla mit seinem zweiten Treffer zum 6:3 (54.). Krefeld bestätigte damit eindrucksvoll seine aktuelle Topform.
Eisbären Regensburg – Bietigheim Steelers 5 - 1 (1:0;3:0;1:1)
EBR
Schüsse:
32:35
(7:10,14:12,11:13)
SCB
Eisbären Regensburg
Statistiken
Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Alex Berardinelli (18:02/EQ), 2:0 Constantin Ontl (23:17/EQ), 3:0 Jeremy Bracco (33:43/PP1), 4:0 Samuel Payeur (38:43/EQ), 4:1 Bastian Eckl (40:54/EQ), 5:1 Kevin Slezak (43:39/EQ)
Zuschauer: 3.931
Strafminuten: 8 / 8
Powerplay: 1-3 /
0-3
Schiedsrichter: Markus Schütz, Achim Moosberger, Leonie Ernst, Peter Wagner, Roland Steinbach
Die Eisbären Regensburg haben sich im Duell der Tabellennachbarn souverän mit 5:1 gegen die Bietigheim Steelers durchgesetzt. Trotz eines leichten Schussvorteils der Gäste (36:32) überzeugten die Eisbären mit deutlich besserer Chancenverwertung. Den Auftakt machte Alex Berardinelli, der Regensburg in der 18. Minute in Führung brachte. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Constantin Ontl auf 2:0 (23.). In einer zunehmend hitzigen Partie nutzte Jeremy Bracco ein Powerplay zum 3:0 (33.), ehe Samuel Payeur noch vor der zweiten Pause auf 4:0 stellte (38.). Zwar verkürzten die Steelers durch Bastian Eckl unmittelbar nach Wiederbeginn (40.), doch Kevin Slezak stellte nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her (43.). Regensburg brachte den Vorsprung anschließend souverän über die Zeit und bestätigte seine zuletzt starke Form.