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49. Spieltag: Landshut gewinnt intensives Duell in Bietigheim
27.02.2026Bild: Timo Raiser

49. Spieltag: Landshut gewinnt intensives Duell in Bietigheim

Krimis in Ravensburg, Regensburg und in der Oberpfalz. Krefeld tut sich schwer.

Der 49. Spieltag der DEL2 hatte es in sich: Tabellenführer Krefeld musste in Kaufbeuren lange zittern, Rosenheim und Landshut setzten sich in torreichen Begegnungen durch. In Weiden, Ravensburg und Regensburg fiel die Entscheidung erst im Nachsitzen – zwei Mal im Shootout, einmal in der Overtime. Im Spiel der Woche bissen sich die Huskies in der Lausitz die Zähne aus…

Bietigheim Steelers – EV Landshut


SCB

3 - 6

(1:2;2:2;0:2)
Schüsse:
34:32 (19:10,6:10,9:12)


EVL
Bietigheim Steelers Statistiken EV Landshut
Tore: 0:1 Tor Immo (10:39/PP1), 1:1 Cole Fonstad (13:41/PP1), 1:2 Yannick Wenzel (16:47/EQ), 1:3 Jesse Koskenkorva (21:45/EQ), 2:3 Filip Reisnecker (26:07/EQ), 3:3 Jack Dugan (27:02/PP2), 3:4 Tor Immo (34:15/EQ), 3:5 David Stieler (47:12/EQ), 3:6 Trevor Gooch (58:37/EQ/EN)
Zuschauer: 3.760 Strafminuten: 19 / 23 Powerplay: 2-6 / 1-4
Schiedsrichter: Daniel Todam, Jeroen Klijberg, Roman Jung, Tobias Egger, Feicht, Susanne

Im Duell zwischen den Bietigheim Steelers und dem EV Landshut sicherten sich die Gäste wichtige Punkte im Kampf um mehr Konstanz. Die Partie war über weite Strecken zerfahren, geprägt von zahlreichen Strafzeiten – und zahlreichen Treffern. Den Auftakt machte Tor Immo in der 11. Minute im Powerplay. Die Antwort der Steelers folgte prompt: Marek Racuk glich in der 14. Minute aus. Nach intensiven und teils hitzigen Szenen brachte Yannick Wenzel Landshut in der 17. Minute erneut in Führung, Jesse Koskenkorva erhöhte wenig später auf 3:1. Bietigheim zeigte jedoch Moral. Filip Reisnecker (27.) und Jack Dugan in doppelter Überzahl (28.) stellten den Spielstand wieder auf Anfang. Noch vor der zweiten Pause schlugen die Gäste erneut zu: Tor Immo traf in der 35. Minute zur abermaligen Führung. Im Schlussabschnitt blieb Bietigheim bemüht, doch Landshut nutzte seine Chancen konsequenter. David Stieler erhöhte in der 48. Minute, Trevor Gooch sorgte in der 59. Minute mit einem Treffer ins leere Tor für den 6:3-Endstand zugunsten des EVL.

ESV Kaufbeuren – Krefeld Pinguine


ESV

0 - 2

(0:0;0:0;0:2)
Schüsse:
20:32 (9:12,6:11,5:9)


KEV
ESV Kaufbeuren Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 0:1 Mathew Santos (47:11/EQ), 0:2 Mathew Santos (58:33/EQ/EN)
Zuschauer: 2.521 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-1 / 0-1
Schiedsrichter: Michael Klein, Daniel Kannengießer, Christoph Jürgens, Matthäus Riemel, Pape, Kathrin

Es war ein Spiel, in dem der Favorit eigentlich vorher bereits klar feststand. Doch gegen Schlusslicht Kaufbeuren tat sich Tabellenführer Krefeld überraschend schwer. Krefeld verzeichnete über weite Strecken ein klares Chancenplus (20 zu 32 Schüsse), biss sich jedoch lange an der kompakten Defensive der Gastgeber die Zähne aus. Daniel Fießinger zeigte eine starke Leistung und hielt sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel. Erst in der 48. Minute gelang den Gästen der Durchbruch: Mathew Santos traf zur Führung für die Pinguine. Kaufbeuren versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, nahm den Torhüter vom Eis, musste kurz vor Ende jedoch die Entscheidung hinnehmen. Erneut war Santos zur Stelle und traf in der 59. Minute ins leere Tor zum 2:0-Endstand.

Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim


SBR

4 - 3

(1:0;2:1;1:2)
Schüsse:
38:36 (10:16,18:9,10:11)


ECN
Starbulls Rosenheim Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 C.J. Stretch (1:14/EQ), 1:1 Jordan Hickmott (31:29/PP1), 2:1 Shane Hanna (32:11/PP1), 3:1 Fabian Dietz (36:28/EQ), 3:2 Ryan Olsen (43:19/EQ), 4:2 Luigi Calce (47:51/EQ), 4:3 Parker Bowles (59:38/EQ)
Zuschauer: 3.867 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 1-4 / 1-2
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Alexander Singer, Lara Fischer, Moritz Bösl, Wormuth, Paul

Die zuletzt formstarken Starbulls Rosenheim erwischten gegen den EC Bad Nauheim einen Start nach Maß. Bereits nach 74 Sekunden brachte C.J. Stretch die Hausherren in Führung. In der Folge stabilisierten sich die Defensivreihen auf beiden Seiten, weitere Treffer blieben im ersten Drittel aus. Im Mittelabschnitt fanden die Gäste aus der Kurstadt besser in die Partie und kamen im Powerplay zum Ausgleich: Jordan Hickmott traf in der 32. Minute. Die Antwort der Rosenheimer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Shane Hanna stellte nur eine Minute später ebenfalls in Überzahl die Führung wieder her, Fabian Dietz erhöhte in der 37. Minute auf 3:1. Auch im Schlussdrittel gelang Bad Nauheim ein früher Treffer – Ryan Olsen verkürzte in der 44. Minute. Doch erneut reagierten die Starbulls prompt: Luigi Calce sorgte in der 48. Minute für den Zwei-Tore-Abstand. Zwar brachte Parker Bowles die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende noch einmal heran, am Heimsieg Rosenheims änderte das jedoch nichts mehr.

Blue Devils Weiden – Düsseldorfer EG


BDW

3 - 4 SO

(0:1;2:1;1:1/0:1)
Schüsse:
39:40 (5:6,15:20,16:13/3:0)


DEG
Blue Devils Weiden Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Maximilian Faber (5:38/EQ), 0:2 Max Balinson (23:11/PP1), 1:2 Dominik Bohac (24:23/EQ), 2:2 Cedric Schiemenz (29:26/EQ), 2:3 Erik Brown (42:42/EQ), 3:3 Luca Gläser (50:22/EQ), 3:4 Kevin Orendorz (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 1.988 Strafminuten: 13 / 11 Powerplay: 0-3 / 1-4
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Marius Wölzmüller, Leonie Ernst, David Kreuzer, Daubenmerkl, Sabine

Zwischen den Blue Devils Weiden und der Düsseldorfer EG entwickelte sich – wie schon in den vorangegangenen Duellen – eine enge Partie. Die Gäste erwischten das bessere erste Drittel und gingen in der 6. Minute durch Max Faber in Führung. Im Mittelabschnitt erhöhte Max Balinson in Überzahl auf 2:0 (24.), doch Weiden antwortete prompt: Nur wenig später verkürzte Dominik Bohac, ehe Cedric Schiemenz in der 30. Minute den Ausgleich erzielte. Im Schlussdrittel brachte Erik Brown die DEG erneut in Front, doch auch darauf fanden die Hausherren eine Antwort. Luca Gläser traf in der 51. Minute zum 3:3. Weitere Treffer fielen in der regulären Spielzeit nicht, sodass es in die Verlängerung ging. Dort bot sich beiden Teams die Entscheidungschance, die größte hatte Düsseldorf bei einem Penalty, der jedoch ungenutzt blieb. Im anschließenden Shoot-out behielt die DEG die Oberhand: Niklas Lunemann parierte drei Versuche, während Kevin Orendorz als einziger Schütze traf und den Gästen damit den Zusatzpunkt sicherte.

Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau


RVT

3 - 2 SO

(2:0;0:1;0:1/1:0)
Schüsse:
48:23 (20:6,18:7,6:5/3:5)


EPC
Ravensburg Towerstars Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Julian Eichinger (0:53/EQ), 2:0 Mark Rassell (4:44/EQ), 2:1 Louis Brune (29:37/PP1), 2:2 Corey Mackin (56:24/EQ), 3:2 Alec Ahlroth (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 2.996 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-2 / 1-3
Schiedsrichter: Thomas Kalnik, Markus Schütz, Peter Wagner, Jan Lamberger, Nidens, Irina

Die Ravensburg Towerstars starteten mit viel Tempo in ihr Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau und verfolgten klar das Ziel, im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation weiter zu punkten. Julian Eichinger brachte die Gastgeber bereits nach 53 Sekunden in Führung, Mark Rassell erhöhte nur vier Minuten später auf 2:0. Im zweiten Drittel nutzten die Gäste eine Überzahlsituation: Louis Brune verkürzte für Crimmitschau. In der Folge verteidigten die Towerstars ihren Vorsprung lange stabil, mussten in der 57. Minute jedoch den Ausgleich hinnehmen, als Corey Mackin traf. Damit ging es in die Verlängerung, in der beide Teams ihre Chancen ungenutzt ließen. Die Entscheidung fiel schließlich im Penaltyschießen: Ravensburg zeigte sich dort treffsicher, verwandelte alle drei Versuche und sicherte sich so den Zusatzpunkt, während Crimmitschau einmal scheiterte.

Eisbären Regensburg – EHC Freiburg


EBR

4 - 5 OT

(1:1;1:2;2:1/0:1)
Schüsse:
25:36 (5:15,12:10,8:9/0:2)


FRB
Eisbären Regensburg Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Constantin Ontl (1:40/EQ), 1:1 Fabian Ilestedt (13:23/EQ), 1:2 Lynden McCallum (25:00/EQ), 1:3 Shawn O'Donnell (29:10/PP1), 2:3 David Morley (29:44/EQ), 3:3 Alex Berardinelli (41:26/PP1), 4:3 Jeremy Bracco (48:18/EQ), 4:4 Travis Ewanyk (58:38/EQ), 4:5 Fabian Ilestedt (3:08/OT/PP1)
Zuschauer: 4.619 Strafminuten: 12 / 10 Powerplay: 1-4 / 2-5
Schiedsrichter: Lukas Voit, Andreas Gawlik, Alexander Pletzer, Christopher Reitz, Steinbach, Roland

Torreich und bis zum Ende offen verlief die Partie zwischen den Eisbären Regensburg und dem EHC Freiburg. Die Hausherren erwischten den besseren Start: Constantin Ontl brachte Regensburg bereits nach gut eineinhalb Minuten in Führung. Freiburg hielt dagegen und kam in der 14. Minute durch Fabian Ilestedt zum Ausgleich. Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck und drehten die Partie. Christian Kretschmann und S. O’Donnell trafen – letzterer in Überzahl – zur 3:1-Führung nach 29 Minuten. Doch nur 34 Sekunden später verkürzte David Morley für die Eisbären. Im Schlussdrittel übernahm Regensburg die Initiative. Alex Berardinelli glich im Powerplay aus, Jeremy Bracco stellte in der 49. Minute auf 4:3 für die Gastgeber. Die Entscheidung fiel jedoch nicht: Travis Ewanyk traf in der 59. Minute zum 4:4 und erzwang die Verlängerung. Dort nutzte Freiburg eine Überzahlsituation: Erneut war es Fabian Ilestedt, der zum 5:4 aus Gästesicht traf und den Zusatzpunkt für den EHC sicherte.

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