Nikita Kessler stürmt weiter für die Towerstars
Eigengewächs geht in zweite Profisaison in Ravensburg.
Die Ravensburg Towerstars setzen auch in der DEL2-Spielzeit 2026/2027 auf die eigene Jugend: Nikita Kessler geht in das zweite Jahr seines laufenden Vertrages und bleibt den Oberschwaben somit erhalten. Der 19-jährige Flügelstürmer war im vergangenen Sommer nach einem vierjährigen Ausbildungs-Intermezzo in Salzburg in seine Heimat zurückgekehrt und geht nun gut vorbereitet in seine zweite Profisaison.
Über Salzburg zurück zu den Wurzeln
Der in Weingarten geborene Angreifer erlernte das Eishockey-ABC beim EV Ravensburg, ehe er sich zur Saison 2021/2022 für einen Wechsel an die renommierte RB Hockey Academy nach Salzburg entschied. In Österreich sammelte Kessler wertvolle Auslandserfahrung und schnupperte in der multinationalen Alps Hockey League erstmals Luft im Seniorenbereich.
Im Sommer 2025 folgte die Rückkehr an den angestammten Standort. In seiner DEL2-Premierensaison verbuchte Kessler in 52 Spielen drei Tore und zwei Vorlagen. Trotz zwischenzeitlicher Verletzungssorgen überzeugte das Talent die sportliche Leitung auf ganzer Linie.
Stolz auf den Ravensburger Weg
Marius Riedel, Sportlicher Leiter der Oberschwaben, unterstreicht den Stellenwert des Youngsters für die Club-Identität: „Nikita hat eine sehr starke erste Profisaison absolviert. Wir sind stolz darauf, dass wir mit ihm ein Talent aus der Ravensburger Jugend davon überzeugen konnten, das Trikot der Towerstars zu tragen. Auch wenn ihn zuletzt Verletzungen zurückgeworfen haben, wird er in der kommenden Saison wieder sein Können unter Beweis stellen und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen.“
Kessler selbst blickt dankbar auf seine ersten Schritte im deutschen Unterhaus zurück und nimmt viel Schwung für die anstehenden Aufgaben mit: „Als Ravensburger habe ich mich in der letzten Saison natürlich zu Hause gefühlt und jeden Moment meiner ersten Profisaison genossen. Ich konnte von den Coaches und Mitspielern einiges lernen und mich an das Tempo sowie die körperliche Härte in der DEL2 gewöhnen. Dass ich sogar in den Special Teams in Über- und Unterzahl aufs Eis durfte, ist für einen jungen Spieler eher selten und für diese Erfahrungen bin ich sehr dankbar. Diese werde ich in die neue Saison mitnehmen und weiterhin hart an mir arbeiten.“