52. Spieltag: Regensburg sichert sich direkte Playoff-Qualifikation
Blue Devils überholen Bad Nauheim und sichern sich Heimrecht. Füchse vor Landshut.
Der letzte Spieltag der DEL2-Hauptrunde 2025/2026 brachte noch einmal Bewegung in mehreren Tabellenregionen. Im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation verteidigten die Eisbären Regensburg Rang sechs durch einen Erfolg im Penaltyschießen in Ravensburg. Dahinter nutzten die Lausitzer Füchse ihren deutlichen Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG, um noch auf Platz sieben vorzurücken, während der EV Landshut nach einer Niederlage in Kassel auf Rang acht zurückfiel. Die Blue Devils Weiden sicherten sich mit einem Overtime-Sieg in Rosenheim noch das Heimrecht in den Playdowns, da der zuvor punktgleiche EC Bad Nauheim parallel in Kaufbeuren leer ausging.
Damit sind die Ausgangspositionen für Playoffs und Playdowns nach der Hauptrunde endgültig geklärt.
Starbulls Rosenheim – Blue Devils Weiden
SBR |
3 - 4 OT (1:0;1:2;1:1/0:1) |
BDW |
| Starbulls Rosenheim | Statistiken | Blue Devils Weiden |
| Tore: 1:0 Wyatt Schingoethe (1:06/EQ), 1:1 Constantin Vogt (21:43/EQ), 2:1 Scott Feser (27:44/PP1), 2:2 Luca Gläser (39:17/EQ), 3:2 C.J. Stretch (45:31/EQ), 3:3 Luca Gläser (46:57/EQ), 3:4 Luca Gläser (0:27/OT/EQ) | ||
| Zuschauer: 3.713 | Strafminuten: 4 / 33 | Powerplay: 1-4 / 0-1 |
| Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Marius Wölzmüller, David Kreuzer, Tobias Egger, Wormuth, Paul | ||
Für Weiden ging es auswärts bei den Starbulls noch um einiges: Im Fernduell mit dem punktgleichen EC Bad Nauheim war ein Platztausch und damit das Heimrecht in den Playdowns möglich. Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber: Nach nur 66 Sekunden traf Wyatt Schingoethe zur Rosenheimer Führung. Gut 20 Minuten später fand Weiden die Antwort, als Constantin Vogt zum Ausgleich traf. In Überzahl brachte Scott Feser die Starbulls in der 28. Minute erneut nach vorne, doch kurz vor Ende des Mittelabschnitts stellte Luca Gläser wieder auf Gleichstand. Auch im Schlussdrittel wiederholte sich dieses Muster: C.J. Stretch brachte Rosenheim in der 46. Minute erneut in Führung, doch nur eine Minute später sorgte erneut Gläser für das 3:3. Damit ging es in die Verlängerung. Der Blick nach Kaufbeuren zeigte bereits, dass der eine Punkt aufgrund der Niederlage des EC Bad Nauheim zum Platztausch reichen würde. Doch damit gab sich Weiden nicht zufrieden: Nach 27 Sekunden in der Overtime komplettierte Luca Gläser seinen Hattrick und sicherte den Blue Devils auch noch den Zusatzpunkt.
EHC Freiburg – Eispiraten Crimmitschau
FRB |
3 - 2 OT (1:1;1:0;0:1/1:0) |
EPC |
| EHC Freiburg | Statistiken | Eispiraten Crimmitschau |
| Tore: 1:0 Christian Billich (17:16/EQ), 1:1 Sebastian Streu (18:34/PP1), 2:1 Shawn O'Donnell (29:21/PP1), 2:2 Till Michel (52:08/EQ), 3:2 Fabian Ilestedt (4:48/OT/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.602 | Strafminuten: 10 / 6 | Powerplay: 1-2 / 1-4 |
| Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Tim Heffner, Denis Menz, Roman Jung, Plöger,Alexander | ||
In Freiburg trafen zwei Teams aufeinander, für die sich tabellarisch nichts mehr ändern konnte. Dennoch entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Erst kurz vor der ersten Pause brachte Christian Billich die Wölfe in Führung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Sebastian Streu glich nur wenig später in Überzahl aus. Im zweiten Drittel erhöhte Freiburg das Tempo und Shawn O’Donnell traf im Powerplay zur erneuten Führung. Die Eispiraten blieben jedoch im Spiel und kamen in der 53. Minute durch Till Michel noch einmal zum Ausgleich. Da in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer fiel, ging es in die Verlängerung. Diese nutzten beide Teams beinahe vollständig aus, ehe Fabian Ilestedt zwölf Sekunden vor Ablauf der Overtime den Freiburger Zusatzpunkt sicherte.
Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg
RVT |
2 - 3 SO (1:1;0:1;1:0/0:1) |
EBR |
| Ravensburg Towerstars | Statistiken | Eisbären Regensburg |
| Tore: 0:1 Jeremy Bracco (4:09/EQ), 1:1 Louis Latta (10:41/EQ), 1:2 Corey Trivino (23:58/EQ), 2:2 Thomas Reichel (47:44/SH1), 2:3 David Morley (5:00/OT/GWS) | ||
| Zuschauer: 2.987 | Strafminuten: 4 / 8 | Powerplay: 0-4 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Michael Klein, Thorsten Lajoie, Leonie Ernst, Yannick Müller-Osten, Nidens, Irina | ||
Mit drei Punkten Vorsprung gingen die Eisbären Regensburg in den letzten Spieltag, doch Landshut konnte ihnen Rang sechs noch streitig machen. Entsprechend wichtig war ein Punktgewinn in Ravensburg. Den besseren Start erwischten die Gäste: Jeremy Bracco brachte Regensburg in der fünften Minute in Führung. Louis Latta glich jedoch wenig später aus. Auch nach der Pause legten die Eisbären wieder vor, als Corey Trivino in der 24. Minute zur erneuten Führung traf. Im Schlussabschnitt kamen die Towerstars allerdings zurück: In Unterzahl erzielte Thomas Reichel den Ausgleich. Weitere Treffer fielen weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung, sodass das Shootout entscheiden musste. Dort scheiterten auf Ravensburger Seite Alec Ahlroth und Thomas Reichel an Jonas Neffin, während Jeremy Bracco und David Morley für Regensburg trafen. Die Eisbären sicherten sich damit den Zusatzpunkt und verteidigten Rang sechs.
Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers
KEV |
1 - 2 (0:1;1:1;0:0) |
SCB |
| Krefeld Pinguine | Statistiken | Bietigheim Steelers |
| Tore: 0:1 Brett Kemp (4:43/EQ), 1:1 Mathew Santos (24:58/EQ), 1:2 Cole Fonstad (37:22/PP1) | ||
| Zuschauer: 6.805 | Strafminuten: 4 / 8 | Powerplay: 0-4 / 1-2 |
| Schiedsrichter: Andreas Gawlik, Jeroen Klijberg, Dominic Borger, Jonas Dietrich, Wolfgang Herbst | ||
Auch das letzte Hauptrundenduell zwischen Krefeld und Bietigheim entwickelte sich zu einer engen Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste: Brett Kemp brachte die Steelers nach knapp fünf Minuten in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte der Tabellenführer den Druck, doch zunächst traf Krefeld: Mathew Santos stellte in der 25. Minute auf 1:1. Kurz vor der zweiten Pause schlug Bietigheim jedoch erneut zu – Cole Fonstad traf im Powerplay zur erneuten Führung. Im Schlussabschnitt drängten die Pinguine auf den Ausgleich, doch die Defensive der Steelers hielt stand. So blieb es beim knappen 2:1-Auswärtssieg für Bietigheim, der an den Tabellenrängen jedoch nichts mehr änderte.
ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim
ESV |
4 - 1 (2:1;2:0;0:0) |
ECN |
| ESV Kaufbeuren | Statistiken | EC Bad Nauheim |
| Tore: 0:1 Jordan Hickmott (1:02/EQ), 1:1 Maximilian Hadraschek (3:58/EQ), 2:1 Maximilian Hadraschek (11:00/EQ), 3:1 Max Oswald (31:30/EQ), 4:1 D`Artagnan Joly (36:39/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.510 | Strafminuten: 15 / 11 | Powerplay: 0-1 / 0-3 |
| Schiedsrichter: Lukas Voit, Alexander Singer, Simon Hintermeier, Lara Fischer, Miller, Birgit | ||
Im Tabellenkeller ging es noch um viel: Der EC Bad Nauheim war vor der Partie punktgleich mit den Blue Devils Weiden und kämpfte um das Heimrecht in den Playdowns. Für den ESV Kaufbeuren stand dagegen bereits fest, dass der letzte Tabellenplatz nicht mehr zu verlassen war. Zunächst gingen die Gäste durch Jordan Hickmott früh in Führung. Danach übernahmen jedoch die Joker das Kommando: Maximilian Hadraschek glich zunächst aus und brachte Kaufbeuren wenig später sogar in Führung. Auch im zweiten Drittel blieb der ESVK tonangebend. Max Oswald erhöhte auf 3:1, ehe D’Artagnan Joly fünf Minuten später das 4:1 folgen ließ. Im Schlussabschnitt fiel kein weiterer Treffer mehr, sodass Bad Nauheim ohne Punkte blieb.
Lausitzer Füchse – Düsseldorfer EG
LFX |
5 - 0 (2:0;2:0;1:0) |
DEG |
| Lausitzer Füchse | Statistiken | Düsseldorfer EG |
| Tore: 1:0 John Broda (18:05/PP2), 2:0 Charlie Jahnke (19:45/PP1), 3:0 Charlie Jahnke (20:19/PP1), 4:0 Lane Scheidl (38:23/PP1), 5:0 Lane Scheidl (50:28/EQ) | ||
| Zuschauer: 2.975 | Strafminuten: 8 / 13 | Powerplay: 4-5 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Bastian Steingross, Tony Engelmann, Marcus Höfer, Kenneth Englisch, Franke, Christian | ||
Das direkte Duell der Tabellennachbarn versprach Spannung, da auf den Rängen sieben bis neun vor dem Spieltag noch vieles offen war. Lange blieb es im ersten Drittel torlos, ehe die Füchse kurz vor der Pause gleich doppelt zuschlugen: John Broda traf in doppelter Überzahl zur Führung, Charlie Jahnke erhöhte nur wenig später im Powerplay auf 2:0. Auch nach der Pause ging es offensiv weiter für die Gastgeber. Nur 19 Sekunden nach Wiederbeginn traf Jahnke erneut im Powerplay zum 3:0. In der 39. Minute legten die Füchse nach, als Lane Scheidl ebenfalls in Überzahl zum 4:0 traf. Im Schlussdrittel setzte Scheidl mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 5:0. Mit dem deutlichen Erfolg sicherten sich die Lausitzer Füchse Rang sieben, während die Düsseldorfer EG ohne Punktgewinn auf Platz neun blieb.
EC Kassel Huskies – EV Landshut
ECK |
6 - 1 (3:0;1:0;2:1) |
EVL |
| EC Kassel Huskies | Statistiken | EV Landshut |
| Tore: 1:0 Yannik Valenti (4:40/PP1), 2:0 Laurin Braun (16:34/EQ), 3:0 Tristan Keck (19:23/EQ), 4:0 Tristan Keck (35:49/EQ), 5:0 Laurin Braun (42:46/PP1), 6:0 Tristan Keck (45:28/SH1), 6:1 Alexander Dersch (57:50/EQ) | ||
| Zuschauer: 4.552 | Strafminuten: 4 / 4 | Powerplay: 2-2 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Achim Moosberger, Sebastian Lehmann, Claus Clemens Behrendt, Yannick Lindner, Schneider, Justine | ||
Rein rechnerisch war für den EV Landshut die direkte Playoff-Qualifikation noch möglich. Dafür benötigten die Niederbayern jedoch einen Sieg in Kassel sowie Schützenhilfe aus Ravensburg. Die Huskies standen dagegen bereits sicher auf Rang zwei. Die Gastgeber erwischten einen perfekten Start und trafen im ersten Drittel gleich dreifach: Yannick Valenti brachte Kassel im Powerplay in Führung, ehe Laurin Braun und Tristan Keck noch vor der Pause auf 3:0 stellten. Im zweiten Drittel erhöhte Keck auf 4:0. Auch im Schlussabschnitt blieb Kassel das dominante Team: Braun traf erneut im Powerplay, ehe Keck mit seinem dritten Treffer auf 6:0 stellte. Alexander Dersch erzielte in der 58. Minute zwar noch den Ehrentreffer für Landshut, am klaren Heimsieg der Huskies änderte das jedoch nichts mehr. Durch den Sieg der Lausitzer Füchse gegen die Düsseldorfer EG rutschte Landshut am Ende noch auf Rang acht ab.