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Text: DEL2

Dresden meldet sich mit Derbysieg nach Penaltyschießen zurück

Comeback-Sieg für Freiburg / Auswärtssieg für Kassel / Bietigheim mit Derbysieg / Heimerfolg für Landshut, Regensburg und Rosenheim

Dresden meldet sich mit Derbysieg nach Penaltyschießen zurück
© Julia Peter

Starbulls Rosenheim – EC Bad Nauheim

Per Sonderzug reisten zahlreiche Bad Nauheim Fans nach Rosenheim, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen. Doch bereits in der dritten Minute sahen sie die Starbulls-Fans jubeln: Die Hausherren kassierten früh eine Strafe, überstanden das Unterzahlspiel und als sie wieder komplett waren, brachte Maximilian Vollmayer die Bayern in Front. Zudem nutzten die Gastgeber ein Powerplay gekonnt und Stefan Reiter (12.) traf zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt nutzten die Roten Teufel ein Überzahlspiel zunächst nicht, aber Julian Lautenschlager (29.) konnte wenig später den Anschluss markieren. Kurz darauf kassierte bei den Gästen Alexander Dersch nach einem Knie-Check eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Ein Tor fiel im fünfminutigen Powerplay jedoch nicht. Noch vor der Pausensirene netzte Lukas Laub (38.) die Scheibe zum 3:1 für Rosenheim ein und nur 42 Sekunden später legte C.J. Stretch nach. Somit stand es 4:1 für die Starbulls. Im Schlussabschnitt kassierte Rosenheim eine Strafe und konnte in eigener Unterzahl den nächsten Treffer erzielen.  Es war Stretch, der in Minute 52 das 5:1 erzielte. Nur 37 Sekunden später schraubte Tyler McNeely das Ergebnis weiter in die Höhe. Fabian Herrmann (58.) konnte per Powerplaytreffer noch verkürzen, aber am Ende sicherten sich die Starbulls den 6:2-Sieg.

 

EV Landshut – Krefeld Pinguine

In einem temporeichen ersten Drittel kassierte Landshut zwei Strafzeiten, aber die Pinguine konnten aus den beiden Powerplays kein Kapital schlagen. Auch bei Fünf gegen Fünf fiel kein Tor, sodass sich die Teams mit einem 0:0 in die Kabinen verabschiedeten. Im zweiten Abschnitt kassierten die Gäste die erste Strafe und der EVL ging im Powerplay durch den Treffer von Thomas Brandl (24.) in Führung. Landshuts Neuzugang Jesse Koskenkorva (36.) erzielte dann das 2:0 und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Bis zur 51. Minute blieb es bei dem Spielstand, doch dann netzte Jerome Flaake die Scheibe zum Anschluss für Krefeld ein. Kurz darauf stellte Brett Cameron (53.) den Zwei-Tore-Abstand für die Landshuter wieder her. Als noch 17 Sekunden auf der Uhr standen, traf Flaake zum Anschluss. In den restlichen Sekunden fiel kein Tor mehr, sodass der EVL den 3:2-Sieg bejubelte.

 

Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars

Im Duell Bietigheim gegen Ravensburg erspielten sich die Hausherren im ersten Drittel ein Chancenplus, auch bedingt durch zwei Powerplay-Situationen. Ein Tor fiel jedoch nicht. Auch die Towerstars nutzten ihre Möglichkeiten nicht, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Im Mittelabschnitt waren 63 Sekunden absolviert, als Robbie Czarnik die Gäste in Front brachte. Es folgten intensive Minuten mit Strafen auf beiden Seiten. Die 31. Minute brach an, da fiel durch Alexander Preibisch der Ausgleich. Nur 97 Sekunden später traf Lewis Zerter-Gossage zur Bietigheimer Führung und mit dieser ging es auch in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt gelang es Sam Herr (47.) den Ausgleichstreffer für die Gäste zu erzielen. Bietigheims Joshua Rust konnte in Minute 56 seine Mannschaft wieder in Front bringen und am Ende sicherten sich die Steelers den 3:2-Derbysieg.

 

Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse

Vor ausverkaufter Kulisse wollten und brauchten beide Mannschaften den Derbysieg und die Teams schenkten sich dementsprechend nichts. Die Füchse überstanden zunächst ein Unterzahlspiel und konnten selbst in Überzahl durch den Treffer von Louis Anders (16.) in Front gehen. Danach nutzten die Eislöwen ein weiteres Powerplay nicht und mit der knappen Gästeführung ging es in die erste Pause. Lange Zeit blieb es im Mitteldrittel bei dem Spielstand, bis 30 Sekunden vor Drittelende Bruno Riedl den Ausgleich für die Dresdner erzielte.

Einen Blitzstart in den dritten Spielabschnitt zeigten die Füchse. Roope Mäkitalo eroberte die Scheibe, stürmte aufs Dresdner Tor zu und gab den Pass auf Jake Coughler, der die Scheibe nur noch einnetzen musste. Somit gingen die Lausitzer wieder in Führung. Die Eislöwen versuchten den Ausgleich zu erzielen, aber lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als die 54. Minute lief, fiel durch Dresdens Nils Elten das 2:2. In Folge konnte kein Team den entscheidenden Treffer erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. Auch die Overtime brachte keinen Sieger hervor. Das Penaltyschießen gewannen die Hausherren und somit bejubelten die Eislöwen den 3:2-Derbysieg.

 

Selber Wölfe – EHC Freiburg

In einem von den Chancen recht ausgeglichenem ersten Drittel blieb es lange Zeit torlos. Die Wölfe bekamen nach einem Haken von Freiburgs Sebastian Hon einen Penalty zugesprochen, aber der Strafschuss konnte nicht verwandelt werden. Wenig später gingen dann die Hausherren aber in Front, als Nick Miglio (18.) die Scheibe einnetzte. Mit dem 1:0 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im zweiten Drittel waren 67 Sekunden gespielt, da kassierten die Hausherren eine Strafe und Eero Elo (23.) traf zum Ausgleich für den EHC. Die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken. Innerhalb von 30 Sekunden in der 26. Minute gingen die Selber durch einen Doppelschlag von Arturs Kruminsch sowie Rasmus Heljanko wieder in Front. Die Breisgauer kassierten eine weitere Strafe und die Gastgeber nutzten erneut das Powerplay. Es war Miglio (29.), der das 4:1 erzielte. Filip Reisnecker (34.) konnte für die Gäste verkürzen und mit dem 4:2 für die Hausherren ging es in die nächste Pause.

Zwei Minute waren im dritten Drittel gespielt, als Freiburgs Elo den Anschlusstreffer erzielte. Kurz darauf traf sein Landsmann Sameli Ventelä (44.) und somit stand es 4:4 und die Partie war wieder offen. In Folge konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer erzielen und auch in der Overtime landete der Puck nicht im Tor. Das Penaltyschießen entschieden die Freiburger für sich und gewannen somit mit 5:4.

 

Eispiraten Crimmitschau – EC Kassel Huskies

Im Duell Crimmitschau gegen Kassel kassierten die Huskies früh eine Strafzeit, aber sie überstanden die zwei Minuten ohne Gegentreffer. Als die zehnte Minute lief, erzielte Henri Kanninen den Führungstreffer für die Eispiraten. Die Gäste konnten noch im ersten Drittel ausgleichen. Zunächst traf der Puck den Innenpfosten, doch der Nachschuss saß. Um den korrekten Torschützen zu ermitteln und zu kontrollieren, ob nicht doch der Pfostenschuss im Kasten landete, konsultierten die Schiedsrichter den Videobeweis. Als Torschütze wurde dann Joel Lowry in der 18. Minute angegeben. Kurz darauf brachte Ladislav Zikmund (20.) die Sachsen wieder in Front und mit dem 2:1 ging es in die erste Pause. Lange Zeit blieb es im Mitteldrittel bei dem Spielstand, bis in einem Unterzahlspiel der Husky Louis Brune (33.) den Ausgleich markierte. Wenig später traf Lowry (36.) zur Pausenführung für Kassel.

Es folgten im letzten Drittel einige Strafzeiten, aber keine Tore. Kurz vor Spielende machte Lowry in Unterzahl seinen Hattrick und den 4:2-Sieg für Kassel perfekt.

 

Eisbären Regensburg – ESV Kaufbeuren

Einen fulminanten Start legten die Eisbären im Duell gegen Kaufbeuren hin. Drei Tore in der ersten Drittelhälfte sorgten für eine frühe Auszeit der Gäste. Petr Heider (4.), Andrew Yogan (9.) und Constantin Ontl (10.) netzten die Scheibe jeweils ein. Nach dem 3:0 für Regensburg kam die Auszeit und für Rihards Babulis stand nun Daniel Fießinger zwischen den Gäste-Pfosten. Kurz vor der Pausensirene erhöhte Kevin Slezak (20.) auf 4:0 für die Domstädter.

Auch im Mitteldrittel waren die Hausherren weiter treffsicher und Andrew Schembri (23.) traf zum 5:0. In Minute 29 fiel dann das erste Tor für die Gäste, als Alexander Thiel den Puck einnetzte. In Folge fiel kein Tor mehr und es ging mit dem 5:1 in die nächste Pause. In Minute 50 verkürzte Kaufbeurens John Lammers, aber Schembri (59.) stellte den alten Abstand wieder her. Kurz vor Spielende traf noch einmal Yannik Burghart für die Joker, doch am Ende sicherte sich Regensburg den 6:3-Erfolg.

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Spielbericht
Zum Spiel
Starbulls Rosenheim Starbulls RosenheimSBR
6:2
(2:0; 2:1; 2:1) Endstand
EC Bad Nauheim EC Bad NauheimECN
Schüsse29 : 3510:7,11:7,8:21
Zuschauer4.139
Strafminuten14 : 31
Powerplay1/4 : 1/7
Tore
1. Drittel 1:0 Maximilian Vollmayer EQ
1. Drittel 2:0 Stefan Reiter PP1
2. Drittel 2:1 Christopher Fischer EQ
2. Drittel 3:1 Lukas Laub EQ
2. Drittel 4:1 C.J. Stretch EQ
3. Drittel 5:1 C.J. Stretch SH1
3. Drittel 6:1 Tyler McNeely EQ
3. Drittel 6:2 Fabian Herrmann PP1
SchiedsrichterAlexander Singer, Vladislav Gossmann, Tobias Züchner, Leonie Ernst, Wormuth, Paul

Spielbericht
Zum Spiel
EV Landshut EV LandshutEVL
3:2
(0:0; 2:0; 1:2) Endstand
Krefeld Pinguine Krefeld PinguineKEV
Schüsse31 : 282:10,18:5,11:13
Zuschauer3.034
Strafminuten18 : 4
Powerplay1/1 : 0/2
Tore
2. Drittel 1:0 Thomas Brandl PP1
2. Drittel 2:0 Jesse Koskenkorva EQ
3. Drittel 2:1 Jerome Flaake EQ
3. Drittel 3:1 Brett Cameron EQ
3. Drittel 3:2 Jerome Flaake EQ
SchiedsrichterMarkus Schütz, Lukas Voit, Christoph Jürgens, Jonas Reinold, Hommer, Jenny

Spielbericht
Zum Spiel
Bietigheim Steelers Bietigheim SteelersSCB
3:2
(0:0; 2:1; 1:1) Endstand
Ravensburg Towerstars Ravensburg TowerstarsRVT
Schüsse24 : 2912:8,5:11,7:10
Zuschauer2.736
Strafminuten10 : 12
Powerplay0/4 : 0/3
Tore
2. Drittel 0:1 Robbie Czarnik EQ
2. Drittel 1:1 Alexander Preibisch EQ
2. Drittel 2:1 Lewis Zerter-Gossage EQ
3. Drittel 2:2 Sam Herr EQ
3. Drittel 3:2 Joshua Rust EQ
SchiedsrichterNikolas Neutzer, Daniel Harrer, Jan Lamberger, Christopher Milling, Feicht, Susanne

Spielbericht
Zum Spiel
Dresdner Eislöwen Dresdner EislöwenDRE
3:2
SO (0:1; 1:0; 1:1/1:0) Endstand
Lausitzer Füchse Lausitzer FüchseLFX
Schüsse41 : 2111:8,17:2,12:5/0:6
Zuschauer4.412
Strafminuten8 : 8
Powerplay0/3 : 1/2
Tore
1. Drittel 0:1 Louis Anders PP1
2. Drittel 1:1 Bruno Riedl EQ
3. Drittel 1:2 Jake Coughler EQ
3. Drittel 2:2 Nils Elten EQ
Shootout 3:2 Simon Karlsson GWS
SchiedsrichterBastian Steingross, Ruben Kapzan, Kenneth Englisch, Markus Paulick, Scheiter, Robert

Spielbericht
Zum Spiel
Selber Wölfe Selber WölfeSEL
4:5
SO (1:0; 3:2; 0:2/0:1) Endstand
EHC Freiburg EHC FreiburgFRB
Schüsse36 : 4410:10,14:12,10:17/2:4
Zuschauer1.408
Strafminuten8 : 4
Powerplay1/2 : 1/4
Tore
1. Drittel 1:0 Nick Miglio EQ
2. Drittel 1:1 Eero Elo PP1
2. Drittel 2:1 Arturs Kruminsch EQ
2. Drittel 3:1 Rasmus Heljanko EQ
2. Drittel 4:1 Nick Miglio PP1
2. Drittel 4:2 Filip Reisnecker EQ
3. Drittel 4:3 Eero Elo EQ
3. Drittel 4:4 Sameli Ventelä EQ
Shootout 4:5 Filip Reisnecker GWS
SchiedsrichterMischa Apel, Marc André Naust, Matthäus Riemel, Norbert van der Heyd, Landgraf, Anna-Maria

Spielbericht
Zum Spiel
Eispiraten Crimmitschau Eispiraten CrimmitschauEPC
2:4
(2:1; 0:2; 0:1) Endstand
EC Kassel Huskies EC Kassel HuskiesECK
Schüsse23 : 339:11,5:13,9:9
Zuschauer1.958
Strafminuten8 : 16
Powerplay0/6 : 0/2
Tore
1. Drittel 1:0 Henri Kanninen EQ
1. Drittel 1:1 Joel Lowry EQ
1. Drittel 2:1 Ladislav Zikmund EQ
2. Drittel 2:2 Louis Brune SH1
2. Drittel 2:3 Joel Lowry EQ
3. Drittel 2:4 Joel Lowry EQ
SchiedsrichterChristopher Schadewaldt, Seedo Janssen, Tobias Merten, Lukas Pfriem, Mandy Schönknecht

Spielbericht
Zum Spiel
Eisbären Regensburg Eisbären RegensburgEBR
6:3
(4:0; 1:1; 1:2) Endstand
ESV Kaufbeuren ESV KaufbeurenESV
Schüsse31 : 3915:10,9:18,7:11
Zuschauer4.065
Strafminuten2 : 4
Powerplay0/2 : 0/1
Tore
1. Drittel 1:0 Petr Heider EQ
1. Drittel 2:0 Andrew Yogan EQ
1. Drittel 3:0 Constantin Ontl EQ
1. Drittel 4:0 Kevin Slezak EQ
2. Drittel 5:0 Andrew Schembri EQ
2. Drittel 5:1 Alexander Thiel EQ
3. Drittel 5:2 John Lammers EQ
3. Drittel 6:2 Andrew Schembri EQ / EN
3. Drittel 6:3 Yannik Burghart EQ
SchiedsrichterKilian Hinterdobler, Daniel Kannengießer, Roman Jung, Simon Schießl, Steinbach, Roland