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37. Spieltag: Freiburg stoppt Talfahrt - und Regensburg
20.01.2026Bild: Achim Keller

37. Spieltag: Freiburg stoppt Talfahrt - und Regensburg

Knappe Erfolge für Düsseldorf, Crimmitschau und Rosenheim.

„Englische Wochen“ auch in der DEL2: Der 37. Spieltag hatte einiges zu bieten. Düsseldorf setzte sich knapp gegen Weiden durch, während Bietigheim dank eines starken Mittelabschnitts in Landshut gewann. Krefeld und Kassel feierten torreiche Heimsiege, Bad Nauheim und Ravensburg mussten hingegen knappe Niederlagen hinnehmen. Freiburg überzeugte mit einem Hattrick von Fabian Ilestedt gegen Regensburg. Es bleibt spannend im Kampf um die Tabellenplätze!

Düsseldorfer EG – Blue Devils Weiden


DEG

2 - 1

(0:0;0:0;2:1)
Schüsse:
28:24 (5:11,16:5,7:8)


BDW
Düsseldorfer EG Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 0:1 Luca Gläser (44:52/EQ), 1:1 Yushiroh Hirano (47:34/EQ), 2:1 Maximilian Faber (52:53/PP1)
Zuschauer: 4.256 Strafminuten: 6 / 4 Powerplay: 1-2 / 0-3
Schiedsrichter: Jeroen Klijberg, Sebastian Lehmann, Dominic Borger, Frederic Van Himbeeck, Hännig, Andreas

Nur wenige Tore fielen in den bisherigen Duellen beider Teams – und auch diese Partie fügte sich über weite Strecken in dieses Muster ein. Zwar hatten die Gäste bereits nach einer Minute die erste Überzahlmöglichkeit, doch im ersten Drittel blieben klare Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Tore fielen keine. Im Mittelabschnitt erhöhte die Düsseldorfer EG deutlich den Druck und kam zu einem klaren Schussplus von 16:5, doch auch hier fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Die Begegnung blieb weiter torlos. Erst im Schlussdrittel änderte sich das Bild: In der 45. Minute nutzten die Blue Devils Weiden eine ihrer Möglichkeiten und gingen erstmals in Führung. Die Antwort der DEG ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später glich Yushiro Hirano für die Gastgeber aus. In der 53. Minute fiel schließlich die Entscheidung: In Überzahl brachte Maximilian Faber Düsseldorf mit seinem Treffer erstmals in Führung. Ein spätes Powerplay kurz vor Schluss brachte Weiden keinen weiteren Ertrag mehr, sodass die DEG den knappen Heimsieg über die Zeit brachte. Für die Blue Devils bedeutete die Niederlage bereits die fünfte in Serie.

EV Landshut – Bietigheim Steelers


EVL

1 - 5

(0:0;0:4;1:1)
Schüsse:
30:37 (6:16,8:15,16:6)


SCB
EV Landshut Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Pawel Dronia (23:39/EQ), 0:2 Jack Dugan (27:32/EQ), 0:3 Alexander Preibisch (28:13/EQ), 0:4 Bastian Eckl (34:02/EQ), 1:4 Trevor Gooch (43:09/EQ), 1:5 Mike Fischer (59:42/EQ/EN)
Zuschauer: 3.483 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Thorsten Lajoie, Aleksander Polaczek, Leonie Ernst, Michael Huber, Laura Gilch

Im Duell der direkten Tabellennachbarn setzten sich die Bietigheim Steelers deutlich durch. Nachdem die ersten beiden Saisonbegegnungen noch eng verlaufen waren, ließ der Auftritt der Gäste diesmal keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Schon im 1. Drittel hatte Bietigheim offensiv die Nase vorn, doch der Spielabschnitt blieb torlos. Nach der Pause änderte sich das Bild jedoch schlagartig: Pawel Dronia brachte die Steelers in der 24. Minute in Führung. Jack Dugan erhöhte wenig später auf 2:0, ehe Alexander Preibisch nur 41 Sekunden danach bereits den dritten Treffer nachlegte. Auch in der Folge blieben die Gäste tonangebend und bauten ihren Vorsprung in der 35. Minute durch Bastian Eckl weiter aus. Im Schlussdrittel zeigte der EV Landshut Moral und kam in der 44. Minute durch Trevor Gooch zum Ehrentreffer. Mehr ließ Bietigheim jedoch nicht mehr zu. Stattdessen setzte Mike Fischer mit einem Treffer ins leere Tor kurz vor der Schlusssirene den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand. Für die Steelers war es bereits der vierte Sieg in Folge, während Landshut weiter nach Konstanz sucht.

Krefeld Pinguine – ESV Kaufbeuren


KEV

7 - 2

(1:1;2:1;4:0)
Schüsse:
42:25 (11:8,17:7,14:10)


ESV
Krefeld Pinguine Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Jere Laaksonen (10:08/SH1), 1:1 Jan Nijenhuis (15:48/EQ), 1:2 Alec Zawatsky (26:50/EQ), 2:2 Jonathan Matsumoto (37:21/PP1), 3:2 Max Newton (37:56/EQ), 4:2 Max Newton (40:48/EQ), 5:2 Max Newton (48:13/PP1), 6:2 Marcel Müller (48:58/EQ), 7:2 Mark Zengerle (58:43/PP1)
Zuschauer: 3.896 Strafminuten: 2 / 12 Powerplay: 3-6 / 0-1
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt, Daniel Ratz, Claus Clemens Behrendt, Julian Rieneck, Holtmann, Jan

Auch gegen den Tabellenletzten wurden die Krefeld Pinguine ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn der Start in die Partie zunächst überraschend verlief. Der ESV Kaufbeuren nutzte in der 11. Minute eine Unterzahlsituation zur Führung, als Jere Laaksonen für die Gäste traf. Krefeld ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kam durch Jan Nijenhuis in der 16. Minute zum Ausgleich. Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es in die erste Pause. Nach dem Seitenwechsel gelang es erneut den Allgäuern, in Führung zu gehen: Alec  Zawatsky stellte in der 27. Minute auf 2:1 für Kaufbeuren. Doch auch diesmal fanden die Gastgeber eine schnelle Antwort. Innerhalb von 35 Sekunden drehten die Pinguine die Partie noch im Mittelabschnitt – Jonathan Matsumoto und Max Newton sorgten in der 38. Minute für die 3:2-Führung zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel übernahm Krefeld endgültig die Kontrolle. Max Newton baute den Vorsprung mit zwei weiteren Treffern früh aus (41., 49.). Marcel Müller und Mark Zengerle erhöhten anschließend weiter, sodass am Ende ein klarer 7:2-Erfolg für die Pinguine zu Buche stand. Krefeld blieb damit auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen, während Kaufbeuren weiterhin auf den nächsten Sieg wartet.

EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse


ECK

8 - 4

(5:2;0:2;3:0)
Schüsse:
35:29 (14:10,9:11,12:8)


LFX
EC Kassel Huskies Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Adam Brady (4:16/EQ), 1:1 Bode Wilde (6:43/EQ), 2:1 Dominic Turgeon (12:27/PP1), 3:1 Jake Weidner (13:44/EQ), 4:1 Mitchell Hoelscher (15:46/EQ), 5:1 Maciej Rutkowski (16:39/EQ), 5:2 John Broda (19:08/EQ), 5:3 Lennard Nieleck (33:40/EQ), 5:4 Lane Scheidl (38:58/PP1), 6:4 Tristan Keck (45:11/EQ), 7:4 Maciej Rutkowski (47:41/EQ), 8:4 Dominic Turgeon (55:08/EQ)
Zuschauer: 3.864 Strafminuten: 2 / 2 Powerplay: 1-1 / 1-1
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Vladislav Gossmann, Jonas Dietrich, Tobias Treitl, Grunzke, Torsten

Nach der Niederlage gegen Krefeld waren die EC Kassel Huskies auf Wiedergutmachung aus – erwischten jedoch zunächst einen unglücklichen Start. Die Lausitzer Füchse gingen bereits in der 5. Minute durch Adam Brady in Führung. Kassel antwortete jedoch umgehend: Bode Wilde glich nur zwei Minuten später aus. Dann folgten intensive 8 Minuten – mit insgesamt fünf Treffern. Dominic Turgeon brachte die Huskies in der 13. Minute im Powerplay erstmals in Führung. Innerhalb von nur wenigen Minuten baute Kassel den Vorsprung weiter aus: Jake Weidner (14.), Mitchell Hoelscher (16.) und Maciej Rutkowski (17.) erhöhten auf 5:1. Kurz vor der Pause verkürzte John Broda für die Gäste auf 2:5. Im zweiten Drittel kämpften sich die Füchse zurück in die Partie. Treffer von Lennard Nieleck (34.) und Lane Scheidl (39.) brachten die Gäste bis auf ein Tor heran, sodass es nach 40 Minuten nur noch 5:4 aus Kasseler Sicht stand. Im Schlussabschnitt stellten die Huskies jedoch wieder klare Verhältnisse her. Tristan Keck (46.), Maciej Rutkowski mit seinem zweiten Treffer des Abends (48.) und Andrew Bodnarchuk (56.) sorgten für den letztlich deutlichen 8:4-Erfolg der Gastgeber.

EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim


ECN

2 - 3

(1:1;1:0;0:2)
Schüsse:
22:32 (4:10,10:8,8:14)


SBR
EC Bad Nauheim Statistiken Starbulls Rosenheim
Tore: 0:1 Scott Feser (5:31/PP1), 1:1 Parker Bowles (14:45/PP1), 2:1 Philipp Bidoul (23:20/EQ), 2:2 Fabian Dietz (48:33/EQ), 2:3 Scott Feser (56:11/PP1)
Zuschauer: 1.598 Strafminuten: 12 / 6 Powerplay: 1-3 / 2-6
Schiedsrichter: Michael Klein, Tim Heffner, Christopher Reitz, Jan Lamberger, Dietrich, Annette

Erneut verlief eine Partie des EC Bad Nauheim äußerst knapp – erneut blieb am Ende nur eine Niederlage mit einem Tor Unterschied. Die Starbulls Rosenheim hingegen festigten mit dem Auswärtssieg ihren dritten Tabellenplatz. Den besseren Start erwischten die Gäste: In Überzahl brachte Scott Feser die Starbulls in der 6. Minute in Führung. Bad Nauheim antwortete ebenfalls im Powerplay, als Parker Bowles in der 15. Minute zum Ausgleich traf. Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt nutzten die Gastgeber ihre Phase und gingen durch Philipp Bidoul in der 24. Minute erstmals selbst in Führung. Lange Zeit verteidigte Bad Nauheim den knappen Vorsprung, doch im Schlussdrittel drehte Rosenheim die Partie. Fabian Dietz erzielte in der 49. Minute den Ausgleich, ehe erneut Scott Feser vier Minuten vor dem Ende – wiederum in Überzahl – den entscheidenden Treffer zum Auswärtssieg markierte.

Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars


EPC

2 - 1

(2:1;0:0;0:0)
Schüsse:
24:34 (10:10,4:12,10:12)


RVT
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Erik Jinesjö Karlsson (0:16/EQ), 1:1 Tim McGauley (13:53/EQ), 2:1 Dylan Wruck (15:43/EQ)
Zuschauer: 1.248 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 0-4 / 0-5
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Daniel Kannengießer, Yannick Lindner, Markus Paulick, Tänzer, Sandra

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gelang den Eispiraten Crimmitschau der erhoffte Befreiungsschlag. Die Ravensburg Towerstars mussten dagegen ihre Serie bei den Westsachsen reißen lassen. Dabei erwischten die Gäste einen optimalen Start: Bereits nach 16 Sekunden traf Erik Jinesjö Karlsson nach Zuspiel von Robbie Czarnik zur frühen Führung für Ravensburg. In der Folge fanden die Eispiraten jedoch zunehmend besser in die Partie und belohnten sich in der 14. Minute mit dem Ausgleich durch Tim McGauley. Nur wenig später drehte Crimmitschau das Spiel – Dylan Wruck stellte knapp zwei Minuten danach auf 2:1, was sich später als entscheidender Treffer erweisen sollte. In der verbleibenden Spielzeit entwickelte sich eine intensiv geführte Defensivpartie, in der beide Teams kaum noch klare Torchancen zuließen. Tore fielen keine mehr, sodass es beim knappen Heimsieg der Eispiraten blieb, die damit ihre Negativserie beenden konnten.

EHC Freiburg – Eisbären Regensburg


FRB

4 - 1

(0:0;1:0;3:1)
Schüsse:
33:27 (15:8,6:7,12:12)


EBR
EHC Freiburg Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 1:0 Lukas Mühlbauer (20:24/EQ), 2:0 Fabian Ilestedt (41:26/PP1), 2:1 Samuel Payeur (42:42/EQ), 3:1 Fabian Ilestedt (58:19/EQ/EN), 4:1 Fabian Ilestedt (59:14/EQ/EN)
Zuschauer: 1.697 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Markus Schütz, Roman Jung, Matthäus Riemel, Plöger,Alexander

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge endete die Serie der Eisbären Regensburg ausgerechnet beim EHC Freiburg. Die Wölfe hingegen meldeten sich nach drei Niederlagen in Folge mit einem überzeugenden Heimerfolg zurück. Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen und torlos. Kurz nach Wiederbeginn schlugen dann die Gastgeber zu: Nur 24 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts brachte Lukas Mühlbauer Freiburg in Führung. Regensburg tat sich in der Folge schwer, offensiv Akzente zu setzen. Auch im Schlussdrittel dauerte es nicht lange bis zum nächsten Treffer. Fabian Ilestedt erhöhte in der 42. Minute im Powerplay auf 2:0. Zwar verkürzte Samuel Payeur nur eine Minute später für die Eisbären, doch Freiburg verteidigte den Vorsprung konzentriert. In der Schlussphase sorgte erneut Fabian Ilestedt mit zwei Treffern ins leere Tor innerhalb kurzer Zeit für die Entscheidung und vollendete damit seinen persönlichen Hattrick. Am Ende stand ein 4:1-Erfolg für die Wölfe.

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