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43. Spieltag: Krefeld sichert sich Playoff-Ticket
08.02.2026Bild: Peter Lion

43. Spieltag: Krefeld sichert sich Playoff-Ticket

Füchse und Wölfe setzen starke Form fort. Bad Nauheim beendet Talfahrt.

Der 43. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 brachte die erste Entscheidung im Kampf um die Playoffs und jede Menge wichtige Erkenntnisse. Krefeld sicherte sich durch einen Sieg nach Overtime den ersten Platz in den Playoffs. Kassel gewann ebenfalls nach Verlängerung. Die Lausitzer Füchse feierten den fünften Sieg in sechs Spielen. Freiburg siegte zum vierten Mal in Serie. Regensburg gewann gegen Landshut und Bad Nauheim stoppte die Talfahrt. Im Spiel der Woche feierte Ravensburg in einem echten Thriller einen Derby-Sieg.

EC Kassel Huskies – Düsseldorfer EG


ECK

4 - 3 OT

(0:1;3:1;0:1/1:0)
Schüsse:
34:19 (11:8,10:7,12:4/1:0)


DEG
EC Kassel Huskies Statistiken Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Kevin Orendorz (16:38/EQ), 0:2 Kevin Orendorz (21:34/EQ), 1:2 Laurin Braun (25:27/EQ), 2:2 Yannik Valenti (28:49/EQ), 3:2 Tyler Benson (29:52/PP1), 3:3 Kevin Orendorz (46:50/EQ), 4:3 Yannik Valenti (1:52/OT/PP1)
Zuschauer: 5.117 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 2-3 / 0-3
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Michael Klein, Jan Lamberger, , Grunzke, Torsten

Die Kassel Huskies setzten sich in einem wilden Duell knapp mit 4:3 nach Verlängerung durch. Dabei sah es zu Beginn der Partie sehr gut aus für Düsseldorf. Kevin Orendorz schoss die DEG in der 17. Minute in Führung. Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte er auf 2:0 (22.). Dann kamen die Huskies furios zurück. In weniger als 4:30 Minuten drehten Laurin Braun, Yannik Valenti und Tyler Benson die Partie. Doch Orendorz‘ dritter Treffer in der 47. Minute brachte die Overtime. In dieser entschied Valenti im Powerplay das Spiel zugunsten der Gastgeber.

Lausitzer Füchse – Blue Devils Weiden


LFX

5 - 3

(1:0;1:0;3:3)
Schüsse:
28:38 (12:9,5:14,11:15)


BDW
Lausitzer Füchse Statistiken Blue Devils Weiden
Tore: 1:0 Clarke Breitkreuz (12:24/PP1), 2:0 Alexander Dosch (38:30/EQ), 2:1 Noah Samanski (41:30/PP1), 2:2 Alex-Olivier Voyer (45:02/PP1), 3:2 Charlie Jahnke (45:46/EQ), 4:2 John Broda (51:29/PP1), 5:2 Adam Brady (51:53/PP1), 5:3 Cedric Schiemenz (57:17/EQ)
Zuschauer: 2.629 Strafminuten: 8 / 29 Powerplay: 3-4 / 2-3
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Sebastian Lehmann, Tobias Treitl, Kieran Schuster, Reimann, Thomas

Fünfter Sieg in den vergangenen sechs Spielen für die Lausitzer Füchse. Gegen Weiden begannen beide Mannschaften mit offensiver Marschrichtung. Den ersten Nadelstich setzten dann die Füchse, als Clarke Breitkreuz in Überzahl die 1:0-Führung erzielte (13.). Im Mitteldrittel war Weiden klar tonangebend, doch das einzige Tor des Drittels fiel auf der anderen Seite, als Alexander Dosch auf 2:0 erhöhte (39.). Das Schlussdrittel wurde dann sehr ereignisreich. Noah Samanski verkürzte (42.) und Alex-Olivier Voyer glich aus (PP1, 46.). Nur 44 Sekunden später brachte Charlie Jahnke den Füchsen erneut die Führung. John Broda und Adam Brady trafen beide in Überzahl (52.). Cedric Schiemenz verkürzte noch einmal kurz vor dem Ende (58.).

Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine


SBR

3 - 4 OT

(0:1;3:2;0:0/0:1)
Schüsse:
27:43 (6:19,13:7,7:15/1:2)


KEV
Starbulls Rosenheim Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 0:1 Carl Konze (6:09/EQ), 1:1 C.J. Stretch (23:23/PP1), 1:2 Philip Gogulla (25:45/PP1), 2:2 Ville Järveläinen (26:37/EQ), 3:2 Lewis Zerter-Gossage (28:43/EQ), 3:3 Erik Buschmann (30:48/EQ), 3:4 Mathew Santos (1:12/OT/EQ)
Zuschauer: 4.002 Strafminuten: 10 / 16 Powerplay: 1-6 / 1-3
Schiedsrichter: Lukas Voit, Marius Wölzmüller, David Tschirner, Peter Wagner, Wormuth Paul

In einem spannenden Duell feierten die Krefeld Pinguine einen knappen Sieg in Overtime in Rosenheim und qualifizierten sich damit als erster Club für die Playoffs. Das 1. Drittel gehörte den Krefeldern, die 16 Mal den Abschluss suchten. Den einzigen Treffer erzielte dabei Carl Konze (7.). Im Mitteldrittel fielen dank in etwas mehr als sieben Minuten fünf Tore. C.J. Stretch glich zum 1:1 aus (24.). Philip Gogulla brachte die Pinguine wieder nach vorn (PP1, 26.). Keine Minute später glich Ville Järveläinen aus (27.) und Lewis Zerter-Gossage brachte dann Rosenheim erstmals in Führung (29.). Erik Buschmann schoss in der 31. Minute das 3:3. Im Schlussabschnitt war Krefeld die offensiv gefährlichere Mannschaft, doch es fiel kein weiteres Tor. In der Overtime sorgte Mathew Santos für den Siegtreffer.

Eisbären Regensburg – EV Landshut


EBR

5 - 2

(1:1;4:0;0:1)
Schüsse:
32:36 (11:15,14:13,7:8)


EVL
Eisbären Regensburg Statistiken EV Landshut
Tore: 0:1 Trevor Gooch (16:26/EQ), 1:1 Nikola Gajovsky (17:58/EQ), 2:1 Samuel Payeur (22:34/EQ), 3:1 Corey Trivino (22:50/EQ), 4:1 Marian Bauer (28:30/EQ), 5:1 Alex Berardinelli (33:26/EQ), 5:2 Julian Kornelli (54:05/SH1)
Zuschauer: 4.712 Strafminuten: 11 / 13 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Thomas Kalnik, Koziol, Yannik, Claus Clemens Behrendt, Steinbach, Roland

Wichtiger Sieg für die Eisbären Regensburg im eng umkämpften Mittelfeld gegen den EV Landshut. Beide Mannschaften lieferten sich ein Offensivfeuerwerk und kamen zu insgesamt 26 Abschlüssen im 1. Drittel. Dabei sorgte Trevor Gooch für die Landshuter Führung (17.). Noch vor Ende des ersten Abschnitts glich Nikola Gajovksy aus (18.). Im Mitteldrittel kippte die Partie dann zugunsten der Eisbären. Samuel Payeur und Corey Trivino trafen binnen 16 Sekunden (23.). Marian Bauer erhöhte in der 29. Minute auf 4:1. Alex Berardinelli setzte noch einen drauf (34.). In der Folge kontrollierten die Gastgeber die Partie aus einer stabilen Defensive heraus. Landshut gelang nur noch ein wenig Ergebniskosmetik durch Julian Kornelli in Unterzahl (55.).

EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren


FRB

5 - 2

(3:1;1:0;1:1)
Schüsse:
34:31 (11:7,9:13,14:11)


ESV
EHC Freiburg Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Brent Raedeke (6:55/SH1), 1:1 Lynden McCallum (8:42/PP1), 2:1 Fabian Ilestedt (12:48/EQ), 3:1 Lynden McCallum (15:30/PP1), 4:1 Eero Elo (33:23/EQ), 4:2 Maximilian Kislinger (53:13/EQ), 5:2 Eero Elo (58:15/EQ/EN)
Zuschauer: 2.293 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 2-4 / 0-2
Schiedsrichter: Vladislav Gossmann, Erich Singaitis, Roman Jung, Christopher Reitz, Plöger,Alexander

Vierter Sieg in Folge für den EHC Freiburg. Gegen das Schlusslicht aus Kaufbeuren mussten die Wölfe aber erstmal einen Rückstand verkraften. Brent Raedeke traf in Unterzahl für den ESVK (7.). Neuzugang Lynden McCallum glich dann in Überzahl aus (9.), ehe Fabian Ilestedt den Freiburgern die Führung schenkte (13.). Noch vor der Pause traf McCallum erneut (16.). Eero Elo erhöhte Mitte des Spiels auf 4:1 (34.). Erst in der 54. Minute kam Kaufbeuren nochmal heran durch Maximilian Kislinger, doch Elo machte per Empty-Netter alles klar.

EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau


ECN

4 - 2

(1:0;0:2;3:0)
Schüsse:
49:34 (12:12,19:15,18:7)


EPC
EC Bad Nauheim Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Sebastian Bengtsson (15:37/PP1), 1:1 Tim McGauley (21:41/EQ), 1:2 Adam McCormick (28:11/EQ), 2:2 Garret Pruden (49:34/EQ), 3:2 Sebastian Bengtsson (51:41/PP1), 4:2 Justin Volek (52:13/EQ)
Zuschauer: 2.013 Strafminuten: 25 / 10 Powerplay: 2-4 / 0-1
Schiedsrichter: David Cespiva, Jeroen Klijberg, Jonas Dietrich, Jürgens, Kai, Dietrich, Annette

Im Kampf zweier Teams, die zuletzt stark schwächelten, setzte sich der EC Bad Nauheim gegen Crimmitschau durch. In einem ausgeglichenen Auftaktdrittel brachte Sebastian Bengtsson die Hausherren in Überzahl in Führung (16.). Tim McGauley gelang kurz nach Beginn des 2. Drittels der Ausgleich (22.). In der 29. Minute schoss Adam McCormick die Eispiraten in Führung. Im Schlussdrittel drehten die Roten Teufel dann auf. Garret Pruden glich aus (50.), Bengtsson traf zur erneuten Führung (PP1, 52.) und Justin Volek (53.) schoss Bad Nauheim endgültig auf die Siegerstraße.

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