47. Spieltag: Kaufbeuren überrascht beim Tabellenzweiten
Rosenheim und Landshut gewinnen Nachbarschaftsduelle im Nachsitzen. Steelers und Füchse setzen Serien fort.
Kein Spieltag ohne Drama in der DEL2. Am 47. Spieltag überraschte Tabellenschlusslicht Kaufbeuren in Kassel. Freiburg musste sich erst im Shootout gegen Krefeld geschlagen geben. Weißwasser und Bietigheim konnten ihre beeindruckenden Siegesserien fortsetzen. Landshut feierte beim Tabellennachbarn Düsseldorf einen wichtigen Sieg nach Overtime. Im anderen „Nachbarschaftsduell“ jubelte Rosenheim nach Penaltyschießen in Ravensburg. Und im Spiel der Woche brauchten die Regensburger im Derby gegen Weiden ebenfalls den Penalty-Shootout zum Erfolg.
Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau 7 - 4 (2:0;2:2;3:2)
SCB
Schüsse:
31:32
(9:7,12:12,10:13)
EPC
Bietigheim Steelers
Statistiken
Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Tamás Kánya (3:49/EQ), 2:0 Marek Racuk (9:33/PP1), 3:0 Marek Racuk (21:48/EQ), 3:1 Adam McCormick (27:31/PP2), 3:2 Sebastian Streu (28:09/PP1), 4:2 Mike Fischer (30:41/EQ), 5:2 Marek Racuk (40:32/SH1), 5:3 Johannes Schmid (44:35/EQ), 5:4 Philipp Kuhnekath (52:46/PP1), 6:4 Brett Kemp (55:10/PP1), 7:4 Mike Fischer (58:33/PP1/EN)
Zuschauer: 3.809
Strafminuten: 12 / 6
Powerplay: 3-3 /
3-6
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, 29 - Deckert, Jan, Peter Wagner, Denis Menz, Feicht, Susanne
Vierter Sieg in Folge für die Steelers. Bietigheim wollte schnell zeigen, wer Herr im Haus ist. Tamas Kanya traf bereits in der 4. Minute zum 1:0. Marek Racuk erhöhte in Überzahl (10.). Sein zweiter Treffer brachte das 3:0 kurz nach Wiederanpfiff (22.). Dann kamen die Gäste durch einen Doppelschlag von Adam McCormick (PP2, 28.) und Sebastian Streu (PP1, 29.) wieder heran. Doch kurz darauf markierte Mike Fischer das vierte Tor für die Gastgeber (31.). Im 3. Drittel traf dann Racuk zum dritten Mal – dieses Mal in Unterzahl (41.). Johannes Schmid traf dann zum 3:5 aus Sicht der Eispiraten (45.). Neuzugang Philipp Kuhnekath machte es dann in Überzahl nochmal spannend (53.). Doch die Steelers blieben cool. Brett Kemp (56.) und Fischer (PP1, EN, 59.) sorgten für den 7:4-Endstand.
EHC Freiburg – Krefeld Pinguine 3 - 4 SO (1:0;1:2;1:1/0:1)
FRB
Schüsse:
23:49
(11:9,8:17,4:18/0:4)
KEV
EHC Freiburg
Statistiken
Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Lukas Mühlbauer (5:19/EQ), 2:0 Christian Billich (22:08/EQ), 2:1 Max Newton (28:08/PP1), 2:2 Mathew Santos (30:24/PP1), 2:3 Mathew Santos (52:01/EQ), 3:3 Lynden McCallum (59:33/EQ), 3:4 Adam Payerl (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 2.889
Strafminuten: 10 / 8
Powerplay: 0-4 /
2-5
Schiedsrichter: Tim Heffner, Jeroen Klijberg, David Tschirner, Roman Jung, Plöger Alexander
Der EHC Freiburg konnte Tabellenführer Krefeld ärgern und zumindest einen Punkt gegen die Pinguine holen. Die Gastgeber begannen druckvoll und gingen durch Lukas Mühlbauer früh in Führung (6.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christian Billich sogar auf 2:0 (23.). Doch Krefeld konterte mal seiner Klasse. Max Newton besorgte den Anschlusstreffer in Überzahl (29.) und Mathew Santos glich nur zwei Minuten später – erneut in Überzahl – aus. Mit all ihrer Routine übernahmen die Pinguine nun das Zepter und gingen durch Santos‘ zweiten Treffer in Führung (53.). Doch 27 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Lynden McCallum der Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen zugunsten der Gäste.
EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 2 - 6 (1:1;1:2;0:3)
ECN
Schüsse:
34:27
(12:7,12:7,10:13)
LFX
EC Bad Nauheim
Statistiken
Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Ryan Olsen (7:15/EQ), 1:1 Adam Brady (16:54/EQ), 2:1 Ryan Olsen (23:07/PP1), 2:2 Charlie Jahnke (23:59/EQ), 2:3 Marlon Braun (36:24/EQ), 2:4 Alexander Dosch (42:16/EQ), 2:5 Kyle Havlena (59:40/EQ), 2:6 Moritz Kretzschmar (59:58/EQ)
Zuschauer: 2.303
Strafminuten: 12 / 14
Powerplay: 1-3 /
0-3
Schiedsrichter: Michael Klein, Florian Meineke, Julian Rieneck, Jan Lamberger, Dietrich, Annette
Bei ihrem Gastspiel beim EC Bad Nauheim feierten die Lausitzer Füchse den sechsten Sieg in Folge. Die Gastgeber starteten druckvoll, hatten 15 Torschüsse im 1. Drittel und gingen durch Neuzugang Ryan Olsen schon in der 8. Minute in Front. Adam Brady glich noch vor der Pause aus (17.). Erneut brachte ein Olsen-Treffer die Roten Teufel in Führung (PP1, 24.). Doch nur 52 Sekunden später glich Charlie Jahnke aus. Marlon Braun (37.) drehte dann die Partie zugunsten der Füchse. Alexander Dosch erhöhte nach Wiederbeginn auf 4:2 (43.). Kyle Havlena und Moritz Kretzschmar machten in der Schlussminute das halbe Dutzend voll.
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 2 - 5 (1:2;1:1;0:2)
ECK
Schüsse:
39:24
(11:12,16:7,12:5)
ESV
EC Kassel Huskies
Statistiken
ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Jonny Tychonick (6:46/PP1), 0:2 Jonny Tychonick (16:58/EQ), 1:2 Tyler Benson (18:50/EQ), 1:3 Vadim Schreiner (23:54/EQ), 2:3 Tristan Keck (24:01/EQ), 2:4 Travis Turnbull (44:19/PP2), 2:5 Tyson McLellan (58:44/EQ/EN)
Zuschauer: 4.443
Strafminuten: 38 / 15
Powerplay: 0-2 /
2-3
Schiedsrichter: Daniel Todam, Tony Engelmann, Christopher Reitz, Patrick Laguzov, Grunzke, Torsten
Überraschungserfolg für den ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten in Kassel. Die Gäste gestalteten die Partie von Beginn an offen und setzten das erste Ausrufezeichen in der 7. Minute durch Jonny Tychonick (PP1). Zehn Minuten später markierte er auch das 2:0 für den ESVK. Tyler Benson verkürzte kurz vor der Pause (19.). Vadim Schreiner (24.) stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nur sieben Sekunden danach traf aber Tristan Keck für Kassel. In den letzten Minuten des Mitteldrittels ging es eher mit Fäusten ordentlich zur Sache. Das nächste Tor fiel erst in der 45. Minute. Neuzugang Travis Turnbull erzielte sein erstes Tor für Kaufbeuren (PP1). Kurz vor dem Ende traf Tyson McLellan dann noch ins leere Tor.
Düsseldorfer EG – EV Landshut 3 - 4 OT (1:2;1:0;1:1/0:1)
DEG
Schüsse:
45:36
(14:9,11:10,18:14/2:3)
EVL
Düsseldorfer EG
Statistiken
EV Landshut
Tore: 0:1 Yannick Wenzel (4:29/EQ), 0:2 Jakob Mayenschein (13:36/EQ), 1:2 Nick Baptiste (19:15/PP1), 2:2 Leon Niederberger (23:14/EQ), 3:2 Ture Linden (41:52/EQ), 3:3 Tor Immo (49:20/EQ), 3:4 Stanislav Dietz (2:06/OT/EQ)
Zuschauer: 9.221
Strafminuten: 4 / 8
Powerplay: 1-3 /
0-1
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Christopher Schadewaldt, Frederic Van Himbeeck, Kontny, Dominic, Hännig, Andreas
Im Duell der beiden Tabellennachbarn feierte der EV Landshut einen wichtigen Sieg nach Verlängerung in Düsseldorf. Die Partie hätte nicht schlechter für die Hausherren beginnen können: Schon in der 5. Minute traf Yannick Wenzel für Landshut. Jakob Mayenschein erhöhte Mitte des 1. Drittels. Neuzugang Nick Baptiste verkürzte noch vor der Pause in Überzahl (20.) und Leon Niederberger glich kurz nach Wiederbeginn aus (24.). Düsseldorf schoss aus allen Lagen und so kam der Treffer zum 3:2 von Ture Linden (42.) nicht überraschend. Doch trotz des deutlichen Chancenplus kam Landshut durch Tor Immo zum Ausgleich (50.). Die Entscheidung fiel in der Overtime, in der Stanislav Dietz die Landshuter jubeln ließ (63.).
Ravensburg Towerstars – Starbulls Rosenheim
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In einem packenden Duell setzte sich der Tabellendritte aus Rosenheim im Penaltyschießen beim Tabellenvierten Ravensburg durch. Die Gastgeber starteten druckvoll, erarbeiteten sich einige gute Chancen und gingen durch Louis Latta in Führung (9.). Doch in Überzahl glich Rosenheim durch Ville Järveläinen aus (13.). Im 2. Drittel war es Charlie Sarault, der die Starbulls in Führung brachte (26.). Beide Teams lieferten sich auch in der Folge einen Kampf auf Augenhöhe. In der 57. Minute erzielte Thomas Reichel den viel umjubelten Ausgleich. In der Overtime fiel keine Entscheidung. Doch im Penaltyschießen jubelten am Ende Järveläinen und die Starbulls.