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Spannende Spiele und viele Tore am 19. Spieltag
19.11.2023Bild: Achim Keller

Spannende Spiele und viele Tore am 19. Spieltag

Bietigheim, Selb, Weißwasser und Crimmitschau mit Auswärtssieg / Overtime-Erfolg für Freiburg und Bad Nauheim / Landshut siegt nach Penaltyschießen

Starbulls Rosenheim – Selber Wölfe

Im bayerischen Duell schenkten sich beide Mannschaften nichts und die ganz großen Chancen blieben Mangelware. Zudem überstanden die Wölfe zwei Unterzahlspiele. Somit verabschiedeten sich beide Mannschaften torlos in die Kabinen.

Mit einem Doppelschlag in der ersten Minute des Mitteldrittels gingen die Rosenheimer in Front. Die Torschützen aufseiten der Starbulls waren Lukas Laub und Stefan Reiter. Die Antwort der Gäste ließ nicht allzu lange auf sich warten und Leon Dalldush (24.) traf zum Anschluss. In Minute 32 konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis und Rosenheims Denis Shevyrin kassierte aufgrund eines Ellbogen-Checks eine große Strafe. Im anschließenden Powerplay agierten die Gäste clever und netzten die Scheibe gleich drei Mal ein. Jordan Knackstedt (34.), Steve Hanusch (35.) und Nick Miglio (36.) sorgten für die 4:2-Führung für Selb. Mit dieser ging es auch in die Pause.

Im dritten Spielabschnitt gab es nach Videobeweis erneut eine große Strafe. Diese kassierte Selbs Frank Hördler nach einem Bandencheck. Zudem saß bereits mit Richard Gelke ein Wölfe-Spieler in der Kühlbox. In doppelter Überzahl fiel schnell durch Maximilian Vollmayer (45.) der Anschluss für die Starbulls. Selb war wieder vollzählig, da fiel kurz darauf der nächste Treffer. Arturs Kruminsch (51.) stellte den Zwei-Tore-Abstand für die Gäste wieder her. Egils Kalns (53.) legte wenig später nach und Knackstedt besiegelte mit seinem Tor den 7:3-Sieg für die Wölfe.

 

ESV Kaufbeuren – Eispiraten Crimmitschau

Früh in der Partie gab es die erste Strafe und so musste nach 29 gespielten Sekunden Crimmitschaus Tobias Lindberg pausieren. Die Gäste waren wieder komplett, da nahm Joker Philipp Bidoul in der Kühlbox Platz. In Unterzahl konterten die Hausherren und Joseph Lewis (4.) sorgte für den Kaufbeurer Treffer. Lange Zeit blieb es bei dem knappen 1:0. Doch kurz vor Drittelende drehten die Eispiraten richtig auf. Zunächst markierte Mario Scalzo (18.) den Ausgleich und nur zehn Sekunden später brachte Thomas Reichel (19.) die Westsachsen in Front. Es waren noch 14 Sekunden zu spielen, da baute Max Balinson die Crimmitschauer Führung aus.

In der 24. Minute kassierten die Gäste zwei Strafzeiten und die Allgäuer spielten in doppelter Überzahl, konnten jedoch daraus kein Kapital schlagen. Kurz darauf überstanden sie selbst ein Unterzahlspiel. Als die 33. Minute lief, jubelten die Hausherren, denn Johannes Krauß markierte den Anschluss. Somit ging es mit der knappen 3:2-Gästeführung in die nächste Pause.

Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 55 Marat Khaydarov für die Westsachsen traf. Crimmitschaus Ladislav Zikmund (58.) markierte mit seinem Tor den 5:2-Endstand für die Pleißestädter.

Eisbären Regensburg – Lausitzer Füchse

Ein recht ausgeglichenes erstes Drittel zeigten die Eisbären gegen die Füchse. Beide Mannschaften kamen, auch bedingt durch Powerplays, zu ihren Torgelegenheiten, aber kein Team konnte die Scheibe einnetzen. Somit stand es nach 20 Minuten 0:0.

Im Mittelabschnitt kassierte Eisbär Patrick Demetz eine Strafe und Weißwasser nutzte das Powerplay durch den Treffer von Jake Coughler (22.) gekonnt. Die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und fanden schnell die passende Antwort. Zunächst markierte Andrew Yogan (27.) den Ausgleich und wenig später netzte Corey Trivino (29.) den Puck zur Führung ein. Als die 32. Minute lief, erzielte Julian Wäser den Ausgleichstreffer für die Füchse. Die Schiedsrichter bestätigten das Tor per Videobeweis. Kurz darauf folgte ein weiterer Videobeweis und Regensburgs Andrew Schembri bekam aufgrund eines Bandenchecks eine große Strafe. Mit dem 2:2 ging es dann in die nächste Pause.

Beide Mannschaften kassierten im letzten Drittel Strafzeiten, Tore fielen aber zunächst keine. Als die 56. Minute lief, ließ  Kristian Blumenschein die Füchse mit seinem Treffer jubeln. Die Eisbären versuchten in der verbleibenden Zeit den Ausgleich zu erzielen, aber sie brachten den Puck nicht im gegnerischen Tor unter. Somit sicherten sich die Sachsen den 3:2-Erfolg.

 

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers

Zwar starteten die Hausherren gut in die Partie und verbuchten die erste Chance, doch der Torerfolg blieb aus. Die Steelers nutzten hingegen in der vierten Minute die erste Torgelegenheit und Jack Olin Doremus brachte seine Mannschaft in Front. Die Gäste nutzten weiterhin effektiv ihre Chancen. So bauten Brett Welychka (5.) und Guillaume Naud (6.) binnen 31 Sekunden die Führung aus. Die Eislöwen nahmen eine Auszeit und benötigten im Spiel einige Zeit, diesen Nackenschlag zu verkraften. Als Doremus auf der Strafbank saß, verkürzte David Rundqvist (16.). Der Treffer wurde zudem per Videobeweis bestätigt. Mit der Zwei-Tore-Führung für die Ellentaler ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, bis die Gäste ein Überzahlspiel gekonnt nutzten. Torschütze war Ryan Gropp in der 36. Minute. Die Sachsen antworteten wenig später und Garret Pruden (38.) verkürzte. Somit blieb es nach 40 Minuten bei einer Zwei-Tore-Führung für die Ellentaler.

Ein torreiches Schlussdrittel konnten die Zuschauer in Dresden verfolgen. Per Powerplaytreffer erhöhte Naud (46.) den Spielstand für die Gäste. Die Hausherren gaben sich nicht auf und kamen durch die Tore von Matej Mrazek (47.) und Tomas Andres (50.) wieder heran. Aber die Steelers ließen ich davon nicht beeindrucken. Welychka (55.) und Jackson Cressey (59.) trafen für die Schwaben. Zwar konnte Eislöwe Tom Knobloch noch einmal verkürzen, aber am Ende bejubelten die Steelers den 7:5-Sieg.

 

EHC Freiburg – EC Kassel Huskies

Ein gutes erstes Drittel zeigte Freiburg gegen Kassel. Nachdem die Schlittenhunde ein Unterzahlspiel überstanden, traf in der vierten Minute Calvin Pokorny zur Freiburger Führung. Pierre Preto (6.) fand aufseiten der Gäste schnell eine Antwort und glich aus, doch Parker Bowles (7.) sorgte schnell für die erneute Wölfe-Führung. Sameli Ventelä (11. & 18.) netzte in Folge zwei Mal den Puck ein, sodass es mit einer 4:1-Führung für die Breisgauer in die Pause ging.

Nach einem Check gegen die Bande kassierte im Mitteldrittel bei den Hausherren Jesse Roach eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Im anschließenden Powerplay folgten drei Tore. Zwei Mal netzte Tomas Sykora (25. & 27.) die Scheibe ein und einen Treffer markierte Jake Weidner (27.). Somit stand es 4:4 und mit diesem Spielstand gingen die Teams in die Kabinen.

Lange Zeit blieb es bei dem Unentschieden, doch in Minute 56 brachte Alec Ahlroth seine Huskies in Front. Nur zwei Minuten später glich Alexander De Los Rios für den EHC aus und es ging in die Overtime. Die Verlängerung konnte Ludwig Nirschl mit seinem Treffer für die Wölfe entscheiden. Somit bejubelten die Hausherren einen 6:5-Sieg gegen Kassel.

Ravensburg Towerstars – EV Landshut

Die erste Strafe in der Partie Ravensburg gegen Landshut gab es in der achten Minute und EVL-Spieler Benedikt Brückner pausierte wegen Hakens. Die Towerstars nutzten das Powerplay gekonnt und Sam Herr (9.) traf zur Führung. Kurz darauf musste Ravensburgs Matt Alfaro in die Kühlbox – ebenfalls nach einem Haken – und auch die Gäste trafen in Überzahl. Torschütze war Julian Kornelli in der elften Minute. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause. Dieses hielt auch lange Zeit im Mittelabschnitt, doch kurz vor der Pausensirene traf Maximilian Hadraschek (38./PP1) zum 2:1 für die Oberschwaben.

Im dritten Spielabschnitt hatten beide Teams Chancen, aber ein Treffer fiel zunächst nicht. In der 55. Minute gelang es Thomas Brandl für die Gäste auszugleichen und es ging in die Verlängerung. Auch in der Overtime gab es keine Entscheidung. Das Penaltyschießen konnte Landshut für sich entscheiden und sicherte sich somit den 3:2-Sieg.

EC Bad Nauheim – Krefeld Pinguine

Im Duell Bad Nauheim gegen Krefeld waren gerade einmal 22 Sekunden absolviert, da gab es die erste Strafe und Krefelds Jonathan Matsumoto pausierte wegen Stockschlags. Im Powerplay sorgte Kevin Orendorz (2.) für die Bad Nauheimer Führung. Die Hausherren überstanden ein Unterzahlspiel, mussten aber kurz darauf den Ausgleichstreffer von Josh MacDonald (17.) hinnehmen. Somit stan des nach 20 Minuten 1:1.

Auch im Mittelabschnitt konnten die Roten Teufel in Front gehen, als Jerry Pollastrone (25.) die Scheibe einnetzte. Wieder folgte kurz vor Drittelende der Ausgleich durch Krefeld. Torschütze war Maximilian Adam in der 39. Minute.

Bad Nauheim ging auch im dritten Spielabschnitt in Front. Den Treffer erzielte Tim Coffman (45.). Diesmal folgte der Ausgleich schneller und es war Dennis Miller (50.), der das 3:3 markierte. In Minute 54 gingen erstmals die Gäste durch den Treffer von MacDonald in Führung, aber Orendorz (59.) glich für die Hessen aus. Der Treffer wurde per Videobeweis bestätigt. Somit stand es 4:4 und es ging in die Verlängerung. In der Overtime war Jordan Hickmott erfolgreich und sorgte für den Bad Nauheimer 5:4-Sieg.

 

Die Ergebnisse im Überblick:


SBR

3 - 7

(0:0;2:4;1:3)
Schüsse:
42:40 (10:13,14:17,18:10)


SEL
Starbulls Rosenheim Statistiken Selber Wölfe
Tore: 1:0 Lukas Laub (20:36/EQ), 2:0 Stefan Reiter (20:59/EQ), 2:1 Arturs Kruminsch (23:42/EQ), 2:2 Jordan Knackstedt (33:30/PP1), 2:3 Steve Hanusch (34:58/PP1), 2:4 Nick Miglio (35:31/PP1), 3:4 Maximilian Vollmayer (44:39/PP2), 3:5 Arturs Kruminsch (50:59/EQ), 3:6 Egils Kalns (52:18/EQ), 3:7 Jordan Knackstedt (59:34/EQ)
Zuschauer: 3.865 Strafminuten: 5 / 13 Powerplay: 1-5 / 3-4
Schiedsrichter: Bastian Haupt, Vladislav Gossmann, Dominik Spiegl, Roman Jung, Hagdorn, Theresa


ESV

2 - 5

(1:3;1:0;0:2)
Schüsse:
31:32 (10:16,10:9,11:7)


EPC
ESV Kaufbeuren Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Joseph Lewis (3:31/SH1), 1:1 Mario Scalzo (17:54/EQ), 1:2 Thomas Reichel (18:04/EQ), 1:3 Max Balinson (19:46/EQ), 2:3 Johannes Krauß (32:34/EQ), 2:4 Marat Khaydarov (54:40/EQ), 2:5 Ladislav Zikmund (57:24/EQ)
Zuschauer: 2.837 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 0-5 / 0-2
Schiedsrichter: Schütz, Markus, Kapzan, Ruben, Jürgens, Christoph, Riemel, Matthäus, Meier, Lena


EBR

2 - 3

(0:0;2:2;0:1)
Schüsse:
30:28 (9:7,15:11,6:10)


LFX
Eisbären Regensburg Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Jake Coughler (21:56/PP1), 1:1 Andrew Yogan (26:04/EQ), 2:1 Corey Trivino (28:34/EQ), 2:2 Julian Wäser (31:43/EQ), 2:3 Kristian Blumenschein (55:57/EQ)
Zuschauer: 3.758 Strafminuten: 17 / 14 Powerplay: 0-3 / 1-4
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Jens Steinecke, Jonas Reinold, Christopher Reitz, Steinbach, Roland


DRE

5 - 7

(1:3;1:1;3:3)
Schüsse:
38:26 (11:9,11:12,16:5)


SCB
Dresdner Eislöwen Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Jack Olin Doremus (3:05/EQ), 0:2 Brett Welychka (4:34/EQ), 0:3 Guillaume Naud (5:05/EQ), 1:3 David Rundqvist (15:29/PP1), 1:4 Ryan Gropp (35:15/PP1), 2:4 Garret Pruden (37:18/EQ), 2:5 Guillaume Naud (45:39/PP1), 3:5 Matej Mrazek (46:55/EQ), 4:5 Garret Pruden (49:22/EQ), 4:6 Brett Welychka (54:20/EQ), 4:7 Jackson Cressey (58:43/EQ/EN), 5:7 Tom Knobloch (59:45/EQ)
Zuschauer: 3.385 Strafminuten: 8 / 4 Powerplay: 1-2 / 2-4
Schiedsrichter: Mischa Apel, Bruce Becker, Lukas Pfriem, Jakub Klima, Engelmann, Rick


FRB

6 - 5 OT

(4:1;0:3;1:1/1:0)
Schüsse:
32:35 (13:11,4:16,13:6/2:2)


ECK
EHC Freiburg Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Calvin Pokorny (3:51/EQ), 1:1 Pierre Preto (5:07/EQ), 2:1 Parker Bowles (6:02/EQ), 3:1 Sameli Ventelä (10:31/EQ), 4:1 Sameli Ventelä (17:01/EQ), 4:2 Tomas Sykora (24:47/PP1), 4:3 Tomas Sykora (26:06/PP1), 4:4 Jake Weidner (26:21/PP1), 4:5 Alec Ahlroth (55:51/EQ), 5:5 Alexander De Los Rios (57:53/EQ), 6:5 Ludwig Nirschl (3:32/OT/EQ)
Zuschauer: 2.034 Strafminuten: 36 / 23 Powerplay: 0-4 / 3-4
Schiedsrichter: Marcus Brill, Erich Singaitis, Alexander Pletzer, Norbert van der Heyd, Stegner, Lutz


RVT

2 - 3 SO

(1:1;1:0;0:1/0:1)
Schüsse:
33:29 (11:5,12:7,10:12/0:4)


EVL
Ravensburg Towerstars Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Sam Herr (8:50/PP1), 1:1 Julian Kornelli (10:17/PP1), 2:1 Maximilian Hadraschek (37:14/PP1), 2:2 Thomas Brandl (54:06/EQ), 2:3 Julian Kornelli (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 2.761 Strafminuten: 16 / 9 Powerplay: 2-3 / 1-7
Schiedsrichter: Michael Klein, Ulpi Sicorschi, Tobias Züchner, David Tschirner, Nidens, Irina


ECN

5 - 4 OT

(1:1;1:1;2:2/1:0)
Schüsse:
45:37 (11:13,14:12,18:12/2:0)


KEV
EC Bad Nauheim Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 1:0 Kevin Orendorz (1:14/PP1), 1:1 Josh MacDonald (16:30/EQ), 2:1 Jerry Pollastrone (24:23/EQ), 2:2 Maximilian Adam (38:57/EQ), 3:2 Tim Coffman (44:56/EQ), 3:3 Dennis Miller (49:31/EQ), 3:4 Josh MacDonald (53:14/EQ), 4:4 Kevin Orendorz (58:47/PP1), 5:4 Jordan Hickmott (1:48/OT/PP1)
Zuschauer: 3.572 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 3-4 / 0-2
Schiedsrichter: Tony Engelmann, Marc André Naust, Dominic Borger, Frederic Van Himbeeck, Dietrich, Annette

 

 

 

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