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Weißwasser gewinnt Derby in der Verlängerung
01.12.2023Bild: Alexander Grimm

Weißwasser gewinnt Derby in der Verlängerung

Kaufbeuren mit Derby-Erfolg / Kassel mit Shutout-Sieg / Heimerfolg für Dresden / Comeback-Sieg für Regensburg / Freiburg und Bad Nauheim mit Auswärtssieg

Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren

Derby-Zeit im ROFA-Stadion und beide Mannschaften hatten lautstarke Unterstützung. Es waren die Hausherren die früh den ersten Treffer bejubelten, denn in der zweiten Minute netzte Norman Hauner den Puck ein. Die Antwort folgte prompt und Tyler Spurgeon (4.) markierte den Ausgleich. Nur zwei Minuten später brachte Manuel Strodel die Starbulls wieder in Front. Es folgte die erste Strafe, die die Rosenheimer aber ohne Gegentreffer überstanden. Im Mitteldrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, bis in Minute 38 Maximilian Hops das 2:2 für Kaufbeuren markierte. Dies war auch der Pausenstand.

Im letzten Drittel gelang es Thomas Heigl (47.) die Joker in Front zu bringen. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Die Starbulls versuchten noch einmal alles und nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Diesen Umstand nutzten die Kaufbeurer gekonnt und Joseph Lewis machte den 4:2-Derbysieg perfekt.

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EV Landshut – EC Kassel Huskies

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es blieb zunächst torlos. Als die 13. Minute lief, sorgte Yannik Valenti für den Führungstreffer der Huskies. Diese hielt bis zur Pausensirene an. Im Mittelabschnitt überstanden die Hausherren ein Unterzahlspiel und auch in Folge konnte kein Team einen Treffer erzielen, sodass es nach 40 Minute bei der knappen Gästeführung blieb.

Das Spiel wurde intensiver und beide Teams kassierten Strafen. Als die 50. Minute lief, erzielte Husky Darren Mieszkowski das nächste Tor. In Folge fiel kein Treffer mehr und die Hessen feierten den 2:0-Erfolg und Goalie Philipp Maurer bejubelte einen Shutout.

 

Bietigheim Steelers – EHC Freiburg

Die Wölfe gastierten in Bietigheim und es war auch der EHC, der in der vierten Minute das erste Tor bejubelte. Die Führung erzielte Philipp Wachter. In Folge blieb es lange Zeit bei der knappen Gästeführung, bis Eero Elo (17.) die Freiburger Führung ausbaute. Im Mitteldrittel gelang es Cole MacDonald (23.) und Alexander Preibisch (30.) den Spielstand auszugleichen. Ludwig Nirschl (33.) sorgte für die erneute Wölfe-Führung, aber kurz vor Drittelende markierte Guillaume Naud (40.) das 3:3.

Im dritten Spielabschnitt gab es zunächst Strafzeiten auf beiden Seiten. Freiburgs Nirschl (53.) sorgte für die erneute Führung, doch MacDonald glich für die Steelers wieder aus. Eine Sekunde vor Spielende traf Parker Bowles zum umjubelten Siegtreffer für die Gäste.

 

Dresdner Eislöwen – Ravensburg Towerstars

Die Towerstars nutzen in der Partie die erste Chance für die Führung, denn Nickolas Latta netzte die Scheibe nach 68 gespielten Sekunden ein. Die Eislöwen ließen sich davon nicht beeindrucken und konnten schnell durch den Treffer von Tomas Andres (3.) ausgleichen und Adam Kiedewicz (8.) erzielten dann das 2:1 für Dresden. Im zweiten Drittel baute Nils Elten (25.) die Führung für die Sachsen aus . In Folge versuchte Ravensburg den Anschlusstreffer zu erzielen, aber ohne Erfolg. Somit stand es nach 40 Minuten 3:1 für Dresden.

Im letzten Drittel erhöhte Eislöwe Bruno Riedl (46.) auf 4:1. Ravensburg nahm seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Marco Baßler (59.) machte mit seinem Treffer ins leere Tor den 5:1-Sieg perfekt.  

 

Selber Wölfe – EC Bad Nauheim

Im Spiel waren gerade einmal 21 Sekunden absolviert, da kassierten die Gäste die erste Strafzeit, die sie aber ohne Gegentreffer überstanden. Kurz darauf jubelten dann die Roten Teufel, denn Fabian Herrmann (4.) sorgte für die Führung. Auf beiden Seiten folgten Strafzeiten, ein Tor fiel aber bis zur Pausensirene nicht mehr. Es lief die 26. Minute, da baute Bad Nauheims Markus Lillich die Führung aus. Die Wölfe kassierten wenig später eine Strafe und die Hessen nutzten das Überzahlspiel gekonnt, als Tim Coffman (30.) die Scheibe im Tor unterbrachte. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung für die Kurstädter ging es in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt kam Kevin Orendorz (44.) gerade von der Strafbank und netzte wenig später die Scheibe ins Tor der Wölfe ein. Kurz darauf verkürzte Egils Kalns (46.), aber in Folge fiel kein weiterer Treffer mehr. Somit sicherten sich die Bad Nauheimer einen 4:1-Sieg.

 

Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse

Im Derby schenkten sich beide Mannschaften nichts und hatten ein paar Torgelegenheiten, aber kein Team konnte in den ersten 20 Minuten die Scheibe einnetzen. Es lief die 25. Minute, als das erste Tor fiel. Eric Valentin brachte seine Füchse in Front. Nachdem die Weißwasseraner nach einer Strafzeit wenige Sekunden vollzählig waren, traf Eispirat Ladislav Zikmund (36.) zum Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die nächste Pause.

Crimmitschaus Thomas Reichel (46.) sorgte für den Führungstreffer, aber keine Minute später markierte Lane Scheidl (47.) den Ausgleich. In Folge fiel kein Tor mehr, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis, um zu überprüfen, ob die Eispiraten ein Tor erzielten. Die Referees gaben das Tor aufgrund einer Kickbewegung nicht. Es waren nur noch wenige Sekunden in der Overtime zu spielen, da fiel durch Christoph Kiefersauer der Siegtreffer für die Gäste.

 

Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine

Im Spiel waren 50 Sekunden absolviert, da gerieten die Hausherren durch eine Strafe in Unterzahl, aber die Pinguine konnten das Powerplay nicht nutzen. Wenig später jubelten sie, als Philipp Kuhnekath (4.) den Puck einnetzte. Auch die Eisbären kamen zu einem Überzahlspiel, aber auch sie konnten dieses nicht nutzen. In der 17. Minute baute Christian Ehrhoff die Krefelder Führung aus. Im Mitteldrittel überstanden die Gastgeber ein Unterzahlspiel und als sie wieder komplett waren, fiel durch Andrew Yogan (26.) der Anschluss. In Folge konnte kein weiterer Treffer erzielt werden, sodass es bei der knappen Führung für Krefeld blieb.

Yogan (42.) war es auch, der im Schlussdrittel den Ausgleichstreffer erzielte. Als die 52. Minute lief, sorgte Corey Trivino für die Regensburger Führung. Somit drehten die Eisbären einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg.

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:


SBR

2 - 4

(2:1;0:1;0:2)
Schüsse:
40:28 (13:12,16:9,11:7)


ESV
Starbulls Rosenheim Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Norman Hauner (1:59/EQ), 1:1 Jere Laaksonen (3:18/EQ), 2:1 Manuel Strodel (5:17/EQ), 2:2 Maximilian Hops (37:15/EQ), 2:3 Thomas Heigl (46:15/EQ), 2:4 Joseph Lewis (59:59/EQ/EN)
Zuschauer: 5.022 Strafminuten: 2 / 2 Powerplay: 0-1 / 0-1
Schiedsrichter: Mischa Apel, David Cespiva, Soeren Kriebel, Christoph Jürgens, Wormuth, Paul


EVL

0 - 2

(0:1;0:0;0:1)
Schüsse:
24:28 (8:7,7:9,9:12)


ECK
EV Landshut Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Yannik Valenti (12:47/EQ), 0:2 Darren Mieszkowski (49:44/EQ)
Zuschauer: 2.623 Strafminuten: 12 / 8 Powerplay: 0-3 / 0-5
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Bastian Haupt, David Tschirner, Simon Schießl, Gilch, Laura


SCB

4 - 5

(0:2;3:1;1:2)
Schüsse:
27:38 (6:16,12:12,9:10)


FRB
Bietigheim Steelers Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Nikolas Linsenmaier (3:43/EQ), 0:2 Eero Elo (16:32/EQ), 1:2 Cole MacDonald (22:54/EQ), 2:2 Alexander Preibisch (29:32/EQ), 2:3 Ludwig Nirschl (32:50/EQ), 3:3 Guillaume Naud (39:08/PP1), 3:4 Ludwig Nirschl (52:42/EQ), 4:4 Cole MacDonald (56:37/EQ), 4:5 Parker Bowles (59:59/EQ)
Zuschauer: 3.753 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 1-4 / 0-2
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Erich Singaitis, Leonie Ernst, Denis Menz, Feicht, Susanne


DRE

5 - 1

(2:1;1:0;2:0)
Schüsse:
24:16 (12:5,5:7,7:4)


RVT
Dresdner Eislöwen Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Nickolas Latta (1:08/EQ), 1:1 Tomas Andres (2:24/EQ), 2:1 Adam Kiedewicz (7:55/EQ), 3:1 Nils Elten (24:53/EQ), 4:1 Bruno Riedl (45:16/EQ), 5:1 Marco Baßler (58:20/EQ/EN)
Zuschauer: 2.568 Strafminuten: 2 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-1
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt, Thorsten Lajoie, Markus Paulick, Jakob Sauerzapfe, Scheiter, Robert


SEL

1 - 4

(0:1;0:2;1:1)
Schüsse:
30:26 (11:7,9:13,10:6)


ECN
Selber Wölfe Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Jerry Pollastrone (3:50/EQ), 0:2 Markus Lillich (25:20/EQ), 0:3 Tim Coffman (29:05/PP1), 0:4 Kevin Orendorz (43:44/EQ), 1:4 Egils Kalns (45:37/EQ)
Zuschauer: 1.198 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-3 / 1-3
Schiedsrichter: Markus Schütz, Lukas Voit, Matthäus Riemel, Christopher Reitz, Landgraf, Anna-Maria


EPC

2 - 3 OT

(0:0;1:1;1:1/0:1)
Schüsse:
39:21 (13:7,15:5,11:6/0:3)


LFX
Eispiraten Crimmitschau Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Eric Valentin (24:36/EQ), 1:1 Ladislav Zikmund (35:08/EQ), 2:1 Thomas Reichel (45:04/EQ), 2:2 Lane Scheidl (46:03/EQ), 2:3 Christoph Kiefersauer (4:51/OT/EQ)
Zuschauer: 3.026 Strafminuten: 4 / 8 Powerplay: 0-4 / 0-2
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Tony Engelmann, Kenneth Englisch, Lukas Pfriem, Tänzer, Sandra


EBR

3 - 2

(0:2;1:0;2:0)
Schüsse:
24:24 (6:16,12:5,6:3)


KEV
Eisbären Regensburg Statistiken Krefeld Pinguine
Tore: 0:1 Philipp Kuhnekath (3:53/EQ), 0:2 Christian Ehrhoff (16:07/EQ), 1:2 Andrew Yogan (25:48/EQ), 2:2 Andrew Yogan (41:39/EQ), 3:2 Corey Trivino (51:02/EQ)
Zuschauer: 3.487 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-3
Schiedsrichter: Janssen, Seedo, Moosberger, Achim, Reinold, Jonas, Treitl, Tobias, Schütz, Peter

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