35. Spieltag: Krimi-Sieg für Weißwasser an torreichem Spieltag
Kemp-Hattrick bei Steelers-Comeback. Huskies crashen Kaufbeurens Jubiläumsparty.
Der 35. Spieltag brachte vor allem eines: Tore! Insgesamt fielen in den sieben Begegnungen 53 Treffer. Dabei feierte Krefeld den siebten Sieg in Serie. Die Huskies crashten die Kaufbeurer Jubiläumsparty. Ein Hattrick von Brett Kemp drehte das Spiel der Steelers in Crimmitschau. Dezimierte Füchse gewannen einen Krimi gegen Bad Nauheim. Die Towerstars stoppten die Serie der Starbulls. Die DEG setzte sich in einem Torefestival in Landshut durch. Und Regensburg feierte den vierten Sieg in Serie.
Eispiraten Crimmitschau - Bietigheim Steelers 4 - 6 (4:2;0:1;0:3)
EPC
Schüsse:
25:30
(11:8,5:11,9:11)
SCB
Eispiraten Crimmitschau
Statistiken
Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Corey Mackin (1:16/EQ), 1:1 Mike Fischer (4:39/EQ), 2:1 Sebastian Streu (13:13/PP1), 3:1 Felix Thomas (13:45/EQ), 3:2 Tyler McNeely (15:02/EQ), 4:2 Sebastian Streu (19:14/PP1), 4:3 Brett Kemp (23:28/EQ), 4:4 Brett Kemp (47:27/EQ), 4:5 Brett Kemp (48:57/EQ), 4:6 Marek Racuk (52:15/PP1)
Zuschauer: 2.220
Strafminuten: 4 / 6
Powerplay: 2-3 /
1-2
Schiedsrichter: Achim Moosberger, Ruben Kapzan, Yannick Lindner, Soeren Kriebel, Schuster,Gerd
Die Bietigheim Steelers drehen ein spannendes Duell bei den Eispiraten Crimmitschau. Im 1. Drittel ging es sofort zur Sache: Nach nur 76 Sekunden traf Corey Mackin für die Eispiraten. Mike Fischer glich in der 5. Minute aus. In der 14. Minute machte Sebastian Streu das 2:1 in Überzahl. Nur 32 Sekunden später machte Felix Thomas das 3:1. Tyler McNeely verkürzte für Bietigheim (16.). Doch noch vor der Pause traf Streu ein zweites Mal (PP1, 20.). Im 2. Drittel erhöhten die Steelers den Druck. Und damit begannen die Brett Kemp Festspiele. Der Angreifer erzielte einen lupenreinen Hattrick (24., 48., 49.). Den Schlusspunkt setzte Marek Racuk im Powerplay (53.).
Krefeld Pinguine - EHC Freiburg 6 - 1 (2:0;3:0;1:1)
KEV
Schüsse:
35:28
(8:13,16:6,11:9)
FRB
Krefeld Pinguine
Statistiken
EHC Freiburg
Tore: 1:0 Zack Dybowski (10:28/EQ), 2:0 Mick Köhler (12:01/EQ), 3:0 David Cerny (22:29/EQ), 4:0 Jonathan Matsumoto (30:36/EQ), 5:0 Leonhard Korus (37:28/EQ), 6:0 Adam Payerl (48:47/EQ), 6:1 Shawn O'Donnell (59:04/EQ)
Zuschauer: 6.563
Strafminuten: 6 / 4
Powerplay: 0-1 /
0-2
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Andreas Gawlik, Dominic Borger, Jonas Dietrich, Wolfgang Herbst
Das Duell Tabellenführer gegen Tabellen-Dreizehnten brachte einen klaren Sieg für Krefeld. Nach einer relativ ausgeglichenen Anfangsphase brachten Zack Dybowski (11.) und Mick Köhler (13.) die Gastgeber in Führung. Freiburg hatte zwar mehr Abschlüsse, traf aber das Tor nicht. Im Mitteldrittel kam es dann knüppeldick für den Tabellenvorletzten. David Cerny (23.), Jonathan Matsumoto (31.) und Leonhard Korus (38.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Adam Payerl machte Mitte des 3. Drittels das halbe Dutzend voll. Freiburg gelang in der Schlussminute noch der Ehrentreffer durch Shawn O’Donnell.
Lausitzer Füchse - EC Bad Nauheim 5 - 4 (1:2;3:1;1:1)
LFX
Schüsse:
32:32
(6:11,16:9,10:12)
ECN
Lausitzer Füchse
Statistiken
EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Christopher Fischer (4:36/EQ), 0:2 Rik Gaidel (7:48/EQ), 1:2 Charlie Jahnke (9:29/PP1), 2:2 Alexander Dosch (23:33/EQ), 3:2 Lennard Nieleck (32:47/EQ), 3:3 Jordan Hickmott (33:22/EQ), 4:3 Hannu Tripcke (36:29/EQ), 4:4 Jordan Hickmott (47:27/PP1), 5:4 Kyle Havlena (59:49/PP1)
Zuschauer: 2.512
Strafminuten: 6 / 8
Powerplay: 2-4 /
1-3
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Sebastian Lehmann, Markus Paulick, Tobias Treitl, Franke, Christian
Die dezimierten Lausitzer Füchse setzten sich in einem Auf-und-Ab-Duell gegen Bad Nauheim durch. Die Gäste begannen druckvoll und schlugen schon früh doppelt zu. Christopher Fischer (5.) und Rik Gaidel (8.) waren die Torschützen. Weißwasser nutzte die erste Überzahl zum Anschlusstreffer durch Charlie Jahnke (10.). Kurz nach Wiederbeginn glich Alexander Dorsch (24.) aus. Lennard Nieleck brachte die Gastgeber dann sogar in Führung (33.). Jordan Hickmott glich wenig später zum 3:3 aus (34.), ehe Hannu Tripcke wieder die Füchse jubeln ließ (37.). Im 3. Drittel kam Bad Nauheim nochmal zurück. Hickmotts zweiter Treffer brachte im Powerplay das 4:4 (48.). Doch das letzte Wort hatten die Lausitzer: Kyle Havlena traf elf Sekunden vor dem Ende in Überzahl zum Sieg.
Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars 1 - 3 (0:1;0:1;1:1)
SBR
Schüsse:
36:25
(11:8,11:8,14:9)
RVT
Starbulls Rosenheim
Statistiken
Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 Anselm Gerg (3:08/EQ), 0:2 Robbie Czarnik (35:19/EQ), 1:2 Dominik Tiffels (51:17/EQ), 1:3 Robbie Czarnik (59:30/EQ/EN)
Zuschauer: 3.790
Strafminuten: 9 / 10
Powerplay: 0-4 /
0-2
Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi, Erich Singaitis, David Kreuzer, Matthäus Riemel, Hagdorn, Theresa
Erste Niederlage nach zuvor vier Siegen in Serie für Rosenheim. In einer intensiven Partie setzten die Gäste den ersten Nadelstich durch einen Treffer von Anselm Gerg (4.). Rosenheim erarbeitete sich zwar einige gute Chancen, traf das Tor im ersten Abschnitt aber nicht. So ging es im 2. Drittel auch weiter. Die Starbulls erarbeiteten sich ein kleines Chancenplus, doch das Tor machten die Towerstars. Robbie Czarnik erhöhte auf 2:0 für Ravensburg (36.). Der letzte Abschnitt brachte noch mehr Offensive der Hausherren, die durch Dominik Tiffels auf 1:2 verkürzen konnten (52.). Doch trotz des Drucks brachten die Gäste das Spiel über die Zeit, auch dank Czarniks Last-Minute-Empty-Netter.
EV Landshut - Düsseldorfer EG 4 - 7 (1:3;2:2;1:2)
EVL
Schüsse:
29:36
(8:16,9:10,12:10)
DEG
EV Landshut
Statistiken
Düsseldorfer EG
Tore: 0:1 Simon Thiel (4:20/PP1), 1:1 Trevor Gooch (7:07/PP1), 1:2 Ture Linden (14:02/EQ), 1:3 Yushiroh Hirano (19:28/PP1), 2:3 David Stieler (22:45/PP1), 3:3 Tor Immo (25:15/EQ), 3:4 Luca Tosto (36:11/PP1), 3:5 Yushiroh Hirano (36:19/EQ), 4:5 David Elsner (58:41/PP1), 4:6 Lenny Boos (59:14/EQ/EN), 4:7 Yushiroh Hirano (59:49/EQ/EN)
Zuschauer: 4.246
Strafminuten: 6 / 10
Powerplay: 3-5 /
3-3
Schiedsrichter: Michael Klein, Vladislav Gossmann, Tobias Egger, Simon Hintermeier, Kevin Hirtreiter
In einem Duell zweier Teams, die nach Konstanz suchen, feierte Düsseldorf einen wichtigen Sieg. Die DEG legte stark los. Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen nutzten die Rheinländer ein frühes Powerplay zur Führung (Simon Thiel, 5.). Trevor Gooch glich wenig später – ebenfalls in Überzahl – aus (8.). Ture Linden brachte die DEG wieder nach vorn (15.) und noch vor der Pause erhöhte Yushiroh Hirano auf 3:1 aus Düsseldorfer Sicht (PP1, 20.). Doch der EVL schlug zurück. David Stieler (23.) und Tor Immo (26.) sorgten für den Ausgleich. Dann war wieder die DEG an der Reihe. Tosto in Überzahl (37.) und Hirano (37.) trafen binnen acht Sekunden. Landshut gab im Schlussdrittel noch einmal alles und verkürzte in der 59. Minute auf 4:5 durch David Elsner. Doch die DEG kam noch zu zwei Treffern ins leere Tor.
ESV Kaufbeuren - EC Kassel Huskies 1 - 6 (1:2;0:2;0:2)
ESV
Schüsse:
33:40
(12:11,9:20,12:9)
ECK
ESV Kaufbeuren
Statistiken
EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Tyler Benson (3:59/EQ), 1:1 Brent Raedeke (9:10/PP1), 1:2 Tristan Keck (11:46/PP1), 1:3 Hunter Garlent (35:40/EQ), 1:4 Yannik Valenti (36:10/EQ), 1:5 Kaspars Daugavins (46:50/PP1), 1:6 Tyler Benson (51:12/PP1)
Zuschauer: 3.100
Strafminuten: 10 / 8
Powerplay: 1-3 /
3-4
Schiedsrichter: Lukas Voit, Thomas Kalnik, Norbert van der Heyd, Christoph Jürgens, Miller, Birgit
Der ESV Kaufbeuren feierte sein 80. Vereinsjubiläum – doch die Kassel Huskies kamen als Partycrasher. Die Huskies sorgten früh für den ersten Dämpfer auf der Kaufbeurer Party. Tyler Benson machte sein siebtes Tor in den letzten vier Spielen nach nicht einmal vier Minuten. Brent Raedeke markierte in Überzahl den Ausgleich (10.). Doch Tristan Keck brachte Kassel in Überzahl wieder nach vorn (12.). Im 2. Drittel drehten die Huskies weiter auf, gaben 20 Schüsse ab und kamen durch Hunter Garlent (36.) und Yannik Valenti (37.) zu weiteren Treffern. Im Schlussabschnitt sorgten Kaspars Daugavins (PP1, 47.) und Benson (PP1, 52.) für einen deutlichen Kasseler Auswärtssieg.
Blue Devils Weiden - Eisbären Regensburg 2 - 3 (1:1;1:1;0:1)
BDW
Schüsse:
30:32
(12:6,8:15,10:11)
EBR
Blue Devils Weiden
Statistiken
Eisbären Regensburg
Tore: 1:0 Alex-Olivier Voyer (0:44/EQ), 1:1 David Morley (18:37/EQ), 2:1 Tyler Ward (20:19/EQ), 2:2 Donát Péter (23:18/EQ), 2:3 David Morley (47:34/PP1)
Zuschauer: 2.560
Strafminuten: 35 / 6
Powerplay: 0-2 /
1-6
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Florian Meineke, Marcus Höfer, Michael Huber, Daubenmerkl, Sabine
Die Eisbären Regensburg feierten den vierten Sieg in Folge. Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach gerade einmal 44 Sekunden traf Alex-Olivier Voyer zum 1:0. In der Folge kommt aufgrund mehrerer Strafen nur wenig Spielfluss auf. Dennoch gelingt den Eisbären der Ausgleich durch David Morley (19.). Direkt nach Wiederanpfiff traf Tyler Ward für Weiden (21.). Drei Minuten später glich Donat Peter aus (24.). Nach einer großen Strafe ging Regensburg durch Morleys zweites Tor an diesem Abend in Führung (48.). Die Eisbären brachten die Partie im Anschluss über die Zeit.