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Kassel mit Derbysieg gegen Bad Nauheim
26.11.2023Bild: Chuc Fotografie

Kassel mit Derbysieg gegen Bad Nauheim

Regensburg gewinnt Bayern-Duell gegen Rosenheim / Heimsieg für Krefeld und Ravensburg / Auswärtserfolg für Weißwasser, Selb und Landshut

Bietigheim Steelers – EV Landshut

Im Duell Bietigheim gegen Landshut zeigten die Gäste ein starkes erstes Drittel und führten folgerichtig nach 20 Minuten mit 2:0. Zunächst brachte Benjamin Zientek (4.) den EVL in Front und wenige Minuten vor Drittelende baute Brett Cameron (18.) die Führung aus. Das Mitteldrittel war dann deutlich ausgeglichener und Bietigheims Brett Welychka gelang es in der 32. Minute den Anschlusstreffer zu erzielen. Mit der knappen 2:1-Gästeführung ging es in die nächste Pause.

Um Schlussdrittel kassierte bei den Steelers Jackson Cressey eine Strafe wegen Stockchecks und im Powerplay traf Landshuts Julian Kornelli (44.). Wenig später überstanden die Niederbayern ein Unterzahlspiel. Die Steelers nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und kurz darauf folgte eine Auszeit – mit Erfolg, denn Cressey (59.) erzielte den Anschluss. Doch kurz darauf stellte Samir Kharboutli (59.) den alten Abstand wieder her. Somit feierte Landshut den 4:2-Sieg gegen Bietigheim.

Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau

Im Spiel Krefeld gegen Crimmitschau schenkten sich beide Mannschaften nichts. Beide Teams überstanden jeweils ein Unterzahlspiel und trotz Chancen fiel kein Tor. Im Mitteldrittel wurde das Spiel intensiver, doch lange Zeit blieb es torlos. Kurz vor Drittelende fiel dann im Powerplay durch Josh MacDonald die Führung für die Pinguine.

Im Schlussdrittel prallte MacDonald in die Bande und musste verletzt vom Eis. Nach diesem Schockmoment versuchten die Gäste weiter den Ausgleich zu erzielen, aber sie konnten die Scheibe nicht einnetzen. Auch den Pinguinen gelang es nicht, den Puck im gegnerischen Tor unterzubringen, sodass es bei dem 1:0 für die Krefelder blieb.

Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg

Im Derby blieb es lange Zeit im ersten Drittel torlos. Die Rosenheimer kassierten in der 16. Minute die erste Strafe und die Gäste nutzten das Powerplay gekonnt, als Corey Trivino (18.) seine Mannschaft in Front brachte. Im zweiten Drittel folgten Strafen auf beiden Seiten, aber Tore sollten keine fallen, auch wenn sich die Hausherren ein Chancenplus erspielten. Somit blieb es nach 40 Minuten bei der knappen Gästeführung.

Im dritten Spielabschnitt blieb es  lange Zeit bei dem Spielstand, bis in Minute 51 Eisbär Trivino den Puck einnetzte. Im Powerplay fiel durch Rosenheims Norman Hauner der Anschlusstreffer. Die Starbulls nahmen zudem ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Dies nutzten die Gäste durch das Empty-Net-Tor von Trivino (60.) zum 3:1-Derbysieg.

ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse

Im Tabellennachbar-Duell kämpften beide Mannschaften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Die Hausherren mussten zwei Mal in Unterzahl agieren, überstanden diese aber ohne Gegentreffer. Als noch 34 Sekunden im ersten Drittel zu spielen waren, netzte Roope Mäkitalo die Scheibe zur Füchse-Führung ein. Im Mitteldrittel gab es auch Strafen gegen die Sachsen und das zweite Powerplay nutzten die Joker zum Ausgleich. Es war Yannik Burghart (26.), der das 1:1 markierte. Als die 33. Minute lief, sorgte Dominik Bohac für die erneute Führung der Weißwasseraner und mit dieser ging es auch in die nächste Pause.

Im dritten Spielabschnitt gelang es den Hausherren in der 50. Minute durch den Treffer von Sami Blomqvist auszugleichen. Anderthalb Minuten waren noch zu spielen, da sorgte Weißwassers Lane Scheidl für die Führung. Nach diesem Tor nahmen die Hausherren eine Auszeit, ein Tor konnten sie aber nicht mehr erzielen. Somit sicherten sich die Lausitzer den 3:2-Sieg.

 

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe

Im Spiel hatten zwar die Hausherren die erste gute Chance, aber ein Tor kam dabei nicht heraus. Die Wölfe agierten hingegen cleverer und nutzten ihre Chancen. So brachte Daniel Schwamberger (13.) die Gäste in Front, Richard Gelke (17.) baute die Führung wenig später aus und 25 Sekunden vor Drittelende fiel durch Jordan Knackstedt das dritte Selber Tor. Im Mittelabschnitt gelang es den Eislöwen per Powerplaytreffer von Tomas Andres (27.) zu verkürzen. Es folgte ein weiteres Überzahlspiel für die Sachsen. Wieder waren sie erfolgreich, als Dani Bindels (34.) den Puck zum Anschluss einnetzte. Mit der knappen 3:2-Führung für die Bayern ging es in die nächste Pause.

Einen perfekten Start in den Schlussabschnitt zeigten die Gäste. Es waren gerade einmal 19 Sekunden absolviert, als Frank Hördler den Puck im Dresdner Tor unterbrachte. In Folge versuchten die Eislöwen den Anschluss wieder herzustellen, aber auch eine doppelte Überzahlsituation konnten sie nicht nutzen. Selb war wieder komplett, da fiel wenig später der Anschluss durch Dresdens Vincent Hessler (54.). Anderthalb Minuten waren noch zu spielen und die Sachsen nahmen eine Auszeit. Wenig später musste auch der Eislöwen-Goalie Jannick Schwendener das Eis zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen. Diesen Umstand nutzten die Gäste gekonnt und Richard Gelke (60.) traf ins leere Tor zum 5:3-Sieg der Wölfe.

Ravensburg Towerstars – EHC Freiburg

Im Spiel gab es früh die erste Strafe gegen Freiburg, aber sie überstanden das Unterzahlspiel. Doch kurz darauf fiel das erste Tor und Sam Herr (6.) sorgte für die Ravensburger Führung. Auch die Towerstars überstanden danach ein Unterzahlspiel. Kurz vor der Pausensirene bekamen die Towerstars einen Penalty zugesprochen. Robbie Czarnik (19.) trat an und verwandelte den Strafschuss zum 2:0. Im Mitteldrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, bis Herr (39.) kurz vor der Pausensirene das 3:0 markierte.

Im letzten Drittel versuchte Freiburg noch einmal heranzukommen. Im Powerplay gelang es dem EHC durch Parker Bowles (59.) zu verkürzen. Am Ende sicherten sich die Hausherren den 3:1-Erfolg.

EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies

Im Derby agierten beide Mannschaften defensiv und ein Offensiv-Feuerwerk blieb aus. Die Chancen, die die Teams hatten vereitelten die Goalies, sodass es nach 20 Minuten 0:0 stand. Im Mittelabschnitt waren 83 Sekunden absolviert, da brachte Maximilian Faber die Huskies in Front. Lange Zeit blieb es bei der knappen Führung, doch in Minute 37 glich Kevin Orendorz den Spielstand aus.

Im drittel Spielabschnitt konnte Bad Nauheims Taylor Vause (47.) die Scheibe zur Führung einnetzten, aber Yannik Valenti (50.) antwortete mit dem Ausgleich. Als die 56. Minute lief, markierte Fabian Herrmann das 3:2 für die Roten Teufel. Die Schlittenhunde ließen sich davon nicht beirren und Pierre Preto (57.) traf zum 3:3. Nur 44 Sekunden später brachte Faber die Huskies in Front. Weiter 35 Sekunden danach baute Joel Keussen die Führung aus. Somit sicherte sich Kassel den 5:3-Derbysieg.

 

Die Ergebnisse im Überblick:


SCB

2 - 4

(0:2;1:0;1:2)
Schüsse:
37:51 (8:23,12:15,17:13)


EVL
Bietigheim Steelers Statistiken EV Landshut
Tore: 0:1 Benjamin Zientek (3:18/EQ), 0:2 Brett Cameron (17:14/EQ), 1:2 Brett Welychka (31:19/EQ), 1:3 Julian Kornelli (43:54/PP1), 2:3 Jackson Cressey (58:16/EQ), 2:4 Samir Kharboutli (58:54/EQ/EN)
Zuschauer: 2.882 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 0-4 / 1-3
Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Daniel Todam, Denis Menz, Lara Fischer, Feicht, Susanne


KEV

1 - 0

(0:0;1:0;0:0)
Schüsse:
35:34 (16:10,9:12,10:12)


EPC
Krefeld Pinguine Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Josh MacDonald (39:47/PP1)
Zuschauer: 5.197 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 1-3 / 0-3
Schiedsrichter: Markus Schütz, Daniel Ratz, Dominic Borger, Christopher Milling, Herbst, Wolfgang


SBR

1 - 3

(0:1;0:0;1:2)
Schüsse:
33:22 (8:7,14:4,11:11)


EBR
Starbulls Rosenheim Statistiken Eisbären Regensburg
Tore: 0:1 Corey Trivino (17:20/PP1), 0:2 Corey Trivino (50:21/EQ), 1:2 Norman Hauner (56:07/PP1), 1:3 Corey Trivino (59:33/EQ/EN)
Zuschauer: 4.068 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 1-3 / 1-2
Schiedsrichter: Michael Klein, Lukas Voit, Alexander Pletzer, Matthäus Riemel, Wormuth, Paul


ESV

2 - 3

(0:1;1:1;1:1)
Schüsse:
38:28 (12:10,14:9,12:9)


LFX
ESV Kaufbeuren Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Roope Mäkitalo (19:26/EQ), 1:1 Tyler Spurgeon (25:33/PP1), 1:2 Samuel Dove-McFalls (32:48/EQ), 2:2 Sami Blomqvist (49:31/EQ), 2:3 Lane Scheidl (58:25/EQ)
Zuschauer: 2.274 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-3
Schiedsrichter: Marcus Brill, Daniel Kannengießer, Dominik Spiegl, Simon Schießl, Pfohl, Patrick


DRE

3 - 5

(0:3;2:0;1:2)
Schüsse:
33:24 (7:15,13:4,13:5)


SEL
Dresdner Eislöwen Statistiken Selber Wölfe
Tore: 0:1 Daniel Schwamberger (12:19/EQ), 0:2 Richard Gelke (16:45/EQ), 0:3 Jordan Knackstedt (19:25/EQ), 1:3 Tomas Andres (26:32/PP1), 2:3 Dani Bindels (33:04/PP1), 2:4 Frank Hördler (40:19/EQ), 3:4 Vincent Hessler (53:19/EQ), 3:5 Richard Gelke (59:01/EQ/EN)
Zuschauer: 2.562 Strafminuten: 6 / 12 Powerplay: 2-5 / 0-2
Schiedsrichter: Bastian Steingross, Marc André Naust, Lukas Pfriem, Marcus Höfer, Preikschat, Tino


RVT

3 - 1

(2:0;1:0;0:1)
Schüsse:
32:23 (15:3,10:7,7:13)


FRB
Ravensburg Towerstars Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Sam Herr (5:16/EQ), 2:0 Robbie Czarnik (18:09/PS), 3:0 Sam Herr (38:25/PP1), 3:1 Parker Bowles (58:45/PP1)
Zuschauer: 2.287 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 1-5 / 1-4
Schiedsrichter: Alexander Singer, Daniel Harrer, Dominik Pfeifer, Roman Jung, Nidens, Irina


ECN

3 - 5

(0:0;1:1;2:4)
Schüsse:
26:30 (6:8,12:8,8:14)


ECK
EC Bad Nauheim Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Maximilian Faber (21:23/EQ), 1:1 Kevin Orendorz (36:42/EQ), 2:1 Taylor Vause (47:41/EQ), 2:2 Yannik Valenti (49:52/EQ), 3:2 Fabian Herrmann (55:06/EQ), 3:3 Pierre Preto (56:39/EQ), 3:4 Maximilian Faber (57:23/EQ), 3:5 Joel Keussen (57:58/EQ)
Zuschauer: 4.450 Strafminuten: 8 / 4 Powerplay: 0-1 / 0-3
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt, Thorsten Lajoie, Vincent Brüggemann, Christopher Reitz, Dietrich, Annette

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